Ausbildungsverein (Karriereplattform) und/oder schneller Erfolg?

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    • Lovric hat schon gute Anlagen. Wie bereits hier im April geschrieben ist er weit, aktuell wird natürlich unheimlich übertrieben und er wurde halt auserwählt, um einen "Weg" schön darzustellen.

      Im Vergleich eher traurig, dass nach einer UNHEIMLICH intelligenten Vorgehensweise seitens Management Oliver Filip im Spätsommer doch noch nach Salzburg wechselte. Das wäre einer mit Knipsereigenschaften gewesen. Der hätte auch tolle Anlagen gehabt.
      Legenden sterben nie
    • @Steher
      Wenn nicht gerade der Akademieverantwortliche nach jahrelanger Aufbauarbeit seine Früchte als Cheftrainer ernten darf, staubt immer der KM-Trainer ab. Ich wäre ja schon glücklich wenn er abstaubt und nicht die Spieler in der RL verstauben.
      Mir ist es im Prinzip auch egal, Hauptsache es kommen gute Junge nach die dann auch die Chance kriegen und die Kampfmannschaft stärken und/oder mal Geld bringen. Mich nervt es halt nur, wenn dann jemand wieder als großer Jugendförderer gilt, nur weil er wieder nicht anders konnte. Ausser er zieht das jahrelang durch, statt ab einem gewissen Punkt wieder nur auf kurzfristigen Erfolg mit durchwegs älteren Spielern zu gehen.
    • Der Jugend soll die Zukunft gehören
      Danach übernahm der Generalmanager das Mikrofon. Seine Aufgabe war es vor allem zu erklären, wie sich der Verein nun sportlich präsentieren will. Ganz klar möchte man einen Fußballklub haben, der Offensivfußball zeigt und dessen Herzstück die Jugend bildet. Hierbei unterstrich er die Worte Miteinander, Teamgeist, Fairness. Kam er zwar hie und da von der eigenen Jugendarbeit ins Schwärmen, bekräftigte er zwischendurch aber auch: “Es ist ein Irrglaube, zu sagen, ein Amateurspieler könnte ohne weiters in der Kampfmannschaft spielen. Das ist ein Riesenschritt”. Mit Franco Foda meinte er aber, genau jenen Mann gefunden zu haben, der all diese Forderungen zu einem Ganzen vereinen soll. Und er habe einen Traum:

      http://www.sturm12.at/wp-content/uploads/Goldbrich11.mp3
      Quelle: sturm12.at
    • Anscheinend setzt man bei Sturm wieder einmal auf den schnellen, kurzfristigen Erfolg, man kann nur hoffen, dass dieses Unternehmen diesmal gut geht, denn unter Kreuzer/Foda ging es damals ziemlich in die Binsen(z.B. Gratzei hat noch immer diesen Supervertrag von Kreuzer), hoffentlich lernt man aus den Fehlern von damals! :engel:
      Wer einen Rechtschreibfehler findet, kann ihn behalten! ;)
    • tom schrieb:

      Anscheinend setzt man bei Sturm wieder einmal auf den schnellen, kurzfristigen Erfolg, man kann nur hoffen, dass dieses Unternehmen diesmal gut geht, denn unter Kreuzer/Foda ging es damals ziemlich in die Binsen(z.B. Gratzei hat noch immer diesen Supervertrag von Kreuzer), hoffentlich lernt man aus den Fehlern von damals! :engel:
      Wie hättest du Djuricin aus dem eigenen Nachwuchs heraus ersetzt? Oder willst du Beichler weiter werkeln sehen, egal auf welcher Position? Das was Gruber im Herbst gezeigt hat, ist wohl mehr als verbesserungswürdig und Schmerböck muss auch wieder mal länger fit bleiben.

      Ich sehe das Problem bei DA-Verpflichtung überhaupt nicht und einen Stürmer musst du sowieso noch holen.

      Fehleinkäufe gabs genug, allerdings im Sommer (Barbaric, Tadic, Akiyoshi ...).
      mit schwarzen Grüßen ...
    • tom schrieb:

      Anscheinend setzt man bei Sturm wieder einmal auf den schnellen, kurzfristigen Erfolg, man kann nur hoffen, dass dieses Unternehmen diesmal gut geht, denn unter Kreuzer/Foda ging es damals ziemlich in die Binsen(z.B. Gratzei hat noch immer diesen Supervertrag von Kreuzer), hoffentlich lernt man aus den Fehlern von damals! :engel:
      Gratzei ist schon fast ein Rick DiPietro Schicksal für Arme, welches nie ausgebessert wurde - damals jedoch auch kaum zu erwarten war, als Nationaltorhüter so abzufallen
      Ivan Osim: „ Sturm deckt alles was schwarz ist, in meinem Leben. Alles was weiß ist, auch.“
    • Gunner schrieb:

      tom schrieb:

      Anscheinend setzt man bei Sturm wieder einmal auf den schnellen, kurzfristigen Erfolg, man kann nur hoffen, dass dieses Unternehmen diesmal gut geht, denn unter Kreuzer/Foda ging es damals ziemlich in die Binsen(z.B. Gratzei hat noch immer diesen Supervertrag von Kreuzer), hoffentlich lernt man aus den Fehlern von damals! :engel:
      Wie hättest du Djuricin aus dem eigenen Nachwuchs heraus ersetzt? Oder willst du Beichler weiter werkeln sehen, egal auf welcher Position? Das was Gruber im Herbst gezeigt hat, ist wohl mehr als verbesserungswürdig und Schmerböck muss auch wieder mal länger fit bleiben.

      Ich sehe das Problem bei DA-Verpflichtung überhaupt nicht und einen Stürmer musst du sowieso noch holen.

      Fehleinkäufe gabs genug, allerdings im Sommer (Barbaric, Tadic, Akiyoshi ...).
      Dem muss man zustimmen. Leider hat man in Graz nachwievor einen geringen Spielraum beim Budget, sodass Fehleinkäufe besonders weh tun. Die Frage die sich mir stellt ist ob man überhaupt noch einen Stürmer holen will/kann. Djuricin wird eine große Lücke hinterlassen und wie sich Edomwonyi schlägt steht in den Sternen. Seltsam wieso wir ausgerechnet bei den ausländischen Spielern in den letzten Jahren so fatal daneben gelegen sind. Ich will jetzt keine Diskussion unseres Scoutings hervorrufen, aber die Fehler sind nicht von der Hand zu weisen. Was man da Geld verpulvert hat ist wahrlich sagenhaft :schuettel:
    • Avdijaj will bei Sturm an "oberes Limit" kommen

      Donis Avdijaj, der Rohdiamant bei Sturm, könnte zu einem wichtigen Trumpf im Kampf um die Europacup-Plätze werden. Sein großes Ziel ist aber, sich irgendwann bei Schalke durchzusetzen.

      18 Jahre jung, großes Offensivtalent und im Besitz des deutschen Fußball-Topclubs Schalke 04. Donis Avdijaj darf man zurecht als Rohdiamanten bezeichnen. Sollte es Sturm-Graz-Trainer Franco Foda gelingen, diesen im Frühjahr zu schleifen, könnte der Deutsche für den Bundesligisten, der ihn für eineinhalb Jahre ausgeliehen hat, im Kampf um die Europacupplätze zu einem wichtigen Trumpf werden.

      Avdijaj ist seit Sommer 2011 bei Schalke, muss aber noch auf seinen ersten Pflichtspieleinsatz für das Bundesliga-Team warten. "Ich habe seit längerer Zeit bei Schalke komplett oben mittrainiert", erzählte der Mittelfeldspieler. Dabei hatte er natürlich auch Kontakt zu ÖFB-Teamkapitän Christian Fuchs. "Wir haben uns gut verstanden, er ist ein super Typ", sagte Avdijaj.

      Spielpraxis sammelte der Offensivspieler zuletzt in der U23, brachte es dabei in elf Spielen in der Regionalliga West auf vier Tore und einen Assist. Mit dem Leihgeschäft will er nun den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen. "Ich will mein Können unter Beweis stellen und versuchen, an mein oberes Limit zu kommen", erklärte der deutsche U19-Teamspieler.

      Lernen für schlechte Zeiten

      Avdijaj steht in Graz nun unter besonderer Beobachtung. In seinem Schalke-Vertrag gibt es eine festgeschriebene Ablösesumme von 49 Millionen Euro, dementsprechend viel wird von ihm erwartet. "Wenn es nicht so gut läuft, bist du dadurch gleich einmal das erste Zielobjekt, auf das sich die Leute stürzen", weiß der Deutsche. Die Situation habe aber auch etwas Positives. "Du lernst früh, wie es dann später in schlechten Zeiten ist", meinte Avdijaj.

      Die hohe Ablösesumme kam aufgrund der starken sportlichen Vergangenheit Avdijajs bei Schalke zustande. "Schalke hat mit mir in der Jugend sehr viele Titel geholt, das war vom Club mehr oder weniger eine Abwehrreaktion der Topclubs", erklärte der Neo-Grazer. Die Wertschätzung freue ihn natürlich. "Irgendwann will ich dem Verein auch etwas zurückgeben. Auf Dauer ist es mein Ziel, mich auf Schalke durchzusetzen", weiß Avdijaj, wohin ihn der Weg führen soll. Schalke hatte er in der Vergangenheit vielen anderen Clubs vorgezogen, sein Vertrag dort läuft bis Sommer 2019.

      Schalke ist tabu

      Vorerst ist Schalke aber tabu. "Wichtig ist erstmals, hier von Spiel zu Spiel Topleistungen zu bringen, so viele Tore wie möglich zu schießen und sich eine gewisse Position zu erarbeiten", erklärte Avdijaj. Mit dem Druck, der auf seinen Schultern lastet, hat er kein Problem. "Wenn du von einem großen Club kommst, wird erst einmal sehr viel erwartet. Ich denke aber, dass ich den Erwartungen standhalten kann und auch werde", ist Avdijaj optimistisch.

      Zu Beginn wird der Offensivspieler aber, auch aufgrund einer Erkrankung in der Vorbereitung, eher nicht zur Startelf der Grazer zählen. "Er muss sich wie jeder andere auch erst in die Mannschaft kämpfen", sagte Sturms General Manager Gerhard Goldbrich. Von den Qualitäten des Talents ist er begeistert. "Er ist fußballerisch ein Rohdiamant. Mental eilt ihm ein Ruf voraus, den wir Gott sei Dank bisher noch nicht kennengelernt haben. Er leistet sich keine Eskapaden, und ich glaube, so wird es auch bleiben."

      Hauptsache Spielpraxis

      Der gebürtige Osnabrücker fühlt sich auf der Position hinter den Spitzen am wohlsten, kann aber auch auf den offensiven Außenpositionen eingesetzt werden. "Ich bin sehr flexibel, Hauptsache ich bekomme Spielpraxis", sprach Avdijaj Klartext. Als größte Stärke sieht er seinen "unbändigen Siegeswillen". Den können die Steirer auch gut gebrauchen, gilt es doch, im Frühjahr von Rang fünf weg Plätze gutzumachen.

      "Unser ganz großes Ziel ist, in die Champions-League-Qualifikation zu kommen, da ist es aber zunächst wichtig, von Spiel zu Spiel zu schauen", ist sich Avdijaj bewusst. Die ersten Hürden sind mit Grödig auswärts (Samstag) und Wiener Neustadt zu Hause (21. Februar) von der Papierform von der einfacheren Sorte. "Wir haben die Möglichkeit viele Spiele zu gewinnen, weil die Qualität der Mannschaft ganz gut ist", ist Avdijaj guter Dinge.
      kleinezeitung.at/s/sport/fussb…rm-an-oberes-Limit-kommen

      Hoffentlich ist der richtige Thread..... ;)
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    • Manfred Zsak nominiert für die U17 EM In Bulgarien auch 2 Sturmspieler: Fabian Ehmann (AKA STMK - Sturm Graz) und Sandi Lovric (Sturm Graz). Zusätzlich befindet sich Johannes Handl (AKA STMK - Sturm Graz) auf Abruf.
      Österreichs U17-Teamchef Manfred Zsak hat am Mittwoch seinen 18-köpfigen Kader für die EM-Endrunde vom 6. bis 22. Mai in Bulgarien nominiert. In dem Aufgebot scheinen mit Kevin Danso (Augsburg) und Anes Omerovic (Aston Villa) zwei Legionäre auf. Die ÖFB-Auswahl kommt am 1. Mai in Lindabrunn zusammen und reist drei Tage später ins EM-Teamquartier nach Pomorie am Schwarzen Meer.
      Quelle:transfermarkt

      Somit wird uns Sansi Lovric ab 1. Mai nicht zur Verfügung stehen.

      "Werte kann man nur durch Veränderung bewahren"
      Richard Löwenthal
    • Jetzt ist es offiziell, Sturm muss auf Lovric verzichten! :rolleyes:

      ÖFB-U17 mit Sandi Lovric zur EM

      Die U17-Auswahl des ÖFB hat am Montag-Morgen die Reise nach Bulgarien zur EM-Endrunde angetreten.

      Mit von der Partie ist auch Sandi Lovric vom SK Sturm Graz - der Spieler im Kader von Manfred Zsak, der schon im Profi-Fußball Erfahrung sammeln durfte.

      Spanien (Mi., 6.5., 14 Uhr), Kroatien (Sa., 9.5., 12 Uhr) und Bulgarien (Di., 12.5., 16 Uhr) sind die Gruppengegner.

      Sechs der 16 teilnehmenden Nationen qualifizieren sich für die U17-WM, die im Herbst in Chile über die Bühne gehen wird.
      Quelle: Laola1
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    • für Lovric sicher besser bei der U17 EM Endrunde zu spielen, als bei uns nur auf der Bank zu sitzen. Man kann nur hoffen, dass er sich nicht verletzt und wünsche ihm auf diesem Wege eine erfolgreiche Endrunde :thumb:
      nach schmerzlichen Verlust führe und lebe ich deinen Willen hier in diesem Forum weiter - ich denke an dich - dein Freund Sturm Kids
    • toller Auftakt für das Team und vor allem für Lovric, hoffe er bekommt in der neuen Saison wirklich seine Chance auf Einsätze, wenn er eh nicht schon im Sommer weg ist :heul:
      nach schmerzlichen Verlust führe und lebe ich deinen Willen hier in diesem Forum weiter - ich denke an dich - dein Freund Sturm Kids
    • Gruber darf jetzt doch zur WM!

      Sturms Gruber darf zur U20-WM

      Das ÖFB-U20-Nationalteam bekommt vor dem ersten Spiel der WM in Neuseeland Verstärkung.

      Nach dem 2:1-Sieg bei der Admira hat der SK Sturm entschieden, Andreas Gruber nachreisen zu lassen. Grund dafür ist die feststehende Teilnahme an der Europa-League-Qualifikation der Grazer. Das erste Spiel des ÖFB-Teams findet am 30. Mai gegen Ghana statt.

      Wie schwer sich indes Christian Gratzei verletzt hat, steht noch nicht fest. Der Keeper musste mit einer Knieverletzung ausgewechselt werden.
      laola1.at/de/fussball/bundesli…age/113201-32-48---7.html
      Wer einen Rechtschreibfehler findet, kann ihn behalten! ;)
    • Alles neue Rund um die Saison 15/16

      Mache einmal einen Thread auf!

      Sandi Lovric im SPORTNET-Interview
      Juve, Foda und ein Nationenwechsel

      17 Jahre alt und trotzdem schon ein Thema für die Startelf von Sturm Graz. Sandi Lovric ist für viele in Liebenau ein absolutes Jahrhunderttalent. Wir haben mit ihm über seine Ziele, die Nationalelf und das Interesse von Juventus Turin gesprochen.

      Sandi Lovric' bisheriger Lebenslauf liest sich wie der eines gestandenen Profis: Nationalteams-Kapitän, Sonderlob von Trainer und Mannschaftskollegen und Interesse von Italiens Topklubs Juventus Turin und Inter Mailand. Allerdings: der Junge ist erst 17, die Kapitänsschleife streift er für die U17-Nationalmannschaft über und Ex-Trainer Darko Milanic sagte über ihn: "Lovric? Der ist für die ganz große Bühne gemacht."

      Die Zukunft für den gebürtigen Lienzer: sie sieht rosig aus. Franco Foda führte ihn in der abgelaufenen Saison behutsam an den Kader von Sturm Graz ran, Lovric durfte insgesamt achtmal Bundesliga-Luft atmen, zweimal von Beginn an. Es wäre vermutlich mehr geworden, hätte ihn eine hartnäckige Angina inmitten der Saison nicht gestoppt.

      Wer ist dieser Spieler, über den Kollege Marko Stankovic und U17-Coach Manfred Zsak Lobeshymnen anstimmen? Stankovic im Gespräch mit SPORTNET: "In seinem Alter war ich längst nicht so weit," Zsak attestiert Lovric gegenüber sturm12.at überdies "unendliches Potenzial" und sagt eine glorreiche Zukunft vorraus: "Er kann eine Mannschaft führen. Sandi Lovric hat das Potenzial, Nationalteamspieler zu werden." SPORTNET begibt sich auf Spurensuche und hat mit dem vielversprechendsten Talent der Grazer über seine Saison, einen möglichen Nationenwechsel und Juventus Turin geplaudert.

      SPORTNET: Am Anfang der Woche war Trainingsauftakt bei Sturm Graz. Bist du froh, dass es wieder los geht und der Urlaub vorbei ist?

      Sandi Lovric: Wir hatten in der Früh Laktattest und dann am Nachmittag normal Training. Logisch, dass es ein bisschen anstrengend ist, aber ich bin froh, dass es wieder los geht. Jetzt war's schon ein bisschen fad ohne Fußball.

      Lass uns kurz die vergangene Saison Revue passieren: du warst zwei mal in der Startelf, hast vor allem gegen Altach (5:0-Heimsieg, Anm.) ein hervorragendes Spiel gemacht. Wie fällt dein Fazit aus?

      Mein Fazit fällt eigentlich sehr positiv aus. Ich bin sehr froh, dass ich zweimal von Beginn an spielen hab dürfen. Natürlich super, es war eine tolle Erfahrung. Außerdem ist es ein sehr schönes Gefühl, wenn man sieht: 'okay, ich kann mithalten'. Nach dem ersten Spiel habe ich ein bisschen Pech gehabt, weil ich leider krank geworden bin. Aber gut, das war mein erstes Profi-Jahr, jetzt kommt das zweite. Da sind die Ziele dann natürlich ein bisschen anders, höher. Aber ich habe sehr viel mitgenommen aus der vorigen Saison.

      Auffallend war, dass du am Platz vor allem mit Donis Avdijaj und Andreas Gruber sehr gut harmoniert hast. Versteht ihr euch auch außerhalb des Platzes gut?

      Ich glaube der Grund ist: wir sind jung und spielen gerne gemeinsam. Dann ist es so nach dem Motto: 'wir Junge gehören zusammen'. Es ist jetzt nicht so, dass wir uns außerhalb des Platzes jede Minute sehen, aber hin und wieder machen wir was gemeinsam, was trinken gehen oder so.

      Du spielst im Foda-System den zweiten defensiven Mittelfeldspieler. Was sind deine Aufgaben? Was verlangt Foda von dir?

      Ich hoffe, dass ich auf dieser Position spielen darf, ja. Es ist wichtig, defensiv sehr gut zu stehen. So quasi vorne und hinten immer mit dabei zu sein, von box-to-box quasi. Vorne immer mit dabei sein, als auch hinten aushelfen. Ich bin aber eher der Spieler, der nach vorne geht, den Weg zum Tor sucht, das hab ich schon gern.

      Du hast unter Darko Milanic dein erstes Spiel für Sturm gemacht, Milanic sagte damals über dich, du wärst für eine große Bühne gemacht. Warst du enttäuscht, dass es für deinen ersten großen Förderer Milanic bei Sturm dann doch nicht so geklappt hat?

      Naja, das wird es in der Karriere immer geben. Trainer kommen und gehen, ich denke, da sollte man sich nicht auf einen zu sehr versteifen. Das ist im Fußball normal, ich werde in meiner Karriere hoffentlich noch viele weitere Trainer haben. Milanic war ein guter Trainer, aber ich habe unter Franco Foda jetzt eine neue Aufgabe. Ich kann von ihm genauso viel lernen.

      Blicken wir auf die kommende Saison: was sind deine Ziele? Wo willst du dich verbessern?

      Das Ziel ist natürlich, in die Stammelf zu kommen. Ich will Gas geben, öfters zum Einsatz kommen. Man muss natürlich immer an sich selber arbeiten, das ist eh klar. Ich muss im Spiel ein bisschen ruhiger werden, die Situationen cooler lösen. Aber ich denke, dass das mit der Erfahrung und mit der Zeit kommt.

      Sturm hat sich gut verstärkt: Michael Esser, Sascha Horvath, Marvin Potzmann und Kristijan Dobras. Wie weit kann es für euch in der nächsten Saison nach oben gehen?

      Ich bin überzeugt davon, dass unser Ziel der zweite Platz sein sollte. Meister wär natürlich noch besser, aber wir werden uns gut vorbereiten, gute Testspiele haben und dann können wir sicher um den zweiten Platz mitspielen und voll angreifen.

      In den Medien war unlängst zu lesen: Juventus Turin und Inter Mailand wären an dir interessiert. Wie hast du das mitbekommen? Dein Vertrag läuft bis 2017, was kann dann noch passieren?

      Das sind Dinge, da ist alles noch unklar. Konkret ist nichts. Aber irgendwann ist es natürlich ein Ziel, ins Ausland zu gehen. Zuerst ist einmal wichtig, gut vorbereitet in die Saison zu gehen.

      Hast du vor, die Matura zu machen?

      Voraussichtlich schon, ja. Matura habe ich nächstes Jahr. Es ist natürlich nicht immer einfach, man muss sich viel selber beibringen und selber lernen. Aber das ist eine Sache, die ich will. Und wenn man unbedingt will, dann geht es auch, auch wenn's schwierig ist. Ist nicht immer einfach, aber es ist machbar.

      Du bist Kapitän und eine absolute Stütze der U17. Jetzt nachdem ein Monat vergangen ist: wie war die Europameisterschaft für dich?

      War ein wahnsinnig geiles Gefühl. So ein Erlebnis hast du nicht oft im Leben. Wir hatten leider ein bisschen Pech, weil wir früh ausgeschieden sind. Wir haben leider nicht unsere Chancen verwertet, aber es war eine sehr tolle Zeit. Auch zu schauen: wie weit sind die anderen Spieler im selben Jahrgang - man kann sich selber ein bisschen vergleichen. Wir haben ja auch gegen sehr gute Namen gespielt, gegen Spanien, Kroatien zum Beispiel.

      Du seist am Radar des slowenischen Verbandes hat man in der slowenischen Tageszeitung Ekipa lesen können, dürftest auch für das slowenische Nationalteam spielen. Für wen würdest du dich entscheiden – Österreich oder Slowenien?

      Vom slowenischen Verband hat sich bei mir noch keiner gemeldet. Ich weiß auch nicht, wie ich mich entscheiden würde. Das mache ich dann, wenn es so weit ist. Ich habe mir über das auch noch gar keine Gedanken gemacht. Da ist wirklich noch viel Zeit. Dann werde ich gut überlegen, was wichtig ist. Ich meine, das österreichische Nationalteam ist ja richtig super – Gruppenerster. Und die werden immer besser.
      sportnet.at/home/fussball/bund…a-und-ein-Nationenwechsel

      Finde ich gut, das er die Schule fertig macht, scheint bodenständig zu sein! :thumb:
      Wer einen Rechtschreibfehler findet, kann ihn behalten! ;)
    • Sandi Lovric im SPORTNET-Gespräch
      "Warum ich nicht spiele, weiß ich nicht"

      Für Sandi Lovric läuft es bei Sturm Graz nicht gut. Pfeift man bei den Blackies auf das "Jahrhunderttalent" und die Nachwuchsförderung?

      Bei Sturm Grazhängt im Umfeld der Haussegen schief. Fans, die sich über fehlende Nachwuchs-Integration beschweren, ein Trainer, dem Allmachtsfantasien unterstellt werden und ein Sportdirektor, der die grundlegende Erwartungshaltung der Vereinsanhänger kritisiert. Derweil schien der SK Sturm Graz zu Beginn der Saison endlich wieder auf gesunden sportlichen
      Beinen zu stehen. Die Vorbereitung lief nahezu perfekt (man erinnere sich an das fulminante 5:2 gegen NK Maribor), mit Sascha Horvath, Donis Avdijaj, Andreas Gruber und Sandi Lovric klopften hochtalentierte Jungkicker an die Stammelf, der Kader wurde mit Marvin Potzmann, Michael Esser, Tanju Kayhan und vielversprechenden Anderen gut verstärkt.

      Sportlich läuft es bei den Grazern momentan auch. Drei Spiele, drei Siege, 10:0 Tore. Einzig: im Umfeld brodelt es. Die Fans reckten Spruchbänder in die Luft,machten ihrem Ärger über die fehlende Nachwuchsarbeit gehörig Ausdruck. Und heimsten dafür Kritik ein. Sky-Experte Alfred Tatar bemängelte beim 2:0-Heimsieg gegen die Austria die fehlende Unterstützung, vergaß dabei aber, dass die kritische Auseinandersetzung mit den Vereinsgebaren einen essenziellen Bestandteil des Fan-Seins ausmacht. SPORTNET sprach mit Youngster Sandi Lovric,um mit ihm auf Spurensuche zu gehen, warum sein verheißungsvoller Saisonstart derart nach hinten losging. Und ob die Nachwuchsförderung beim SK Sturm tatsächlich nicht funktioniert.

      Foda lässt Lovric links liegen
      Sandi Lovric gilt nach wie vor als einer der begabtesten defensiven Mittelfeldspieler dieses Landes. Mit 17 Jahren ist er Kapitän des österreichischen U17-Nationalteams, erzielte in 20 Spielen 11 Tore für die Jugendauswahlen dieses Landes. Juventus Turin und Inter Mailand klopften vor nicht allzu langer Zeit an und wollten das Ausnahmetalent unter Vertrag nehmen, Ex-Coach Darko Milanicsprach bei SPORTNET gar von einem, "der für die ganz große Bühne gemacht ist." In der neuen Saison ist aber alles anders. Lovric wird von Trainer Franco Foda links liegen gelassen, durfte bisher nur in der Regionalliga für die Amateure ran. Bei seinem einzigen Profi-Einsatz diese Saison im ÖFB-Cup, zeigte er in 33 Minuten, was in ihm steckt, verbuchte ein Assist.

      Der Saisonverlauf ist demzufolge natürlich enttäuschend für die persönlichen Ziele des 17-Jährigen: "Jeder junge Spieler erwartet sich immer mehr Einsatzzeit. Nichtsdestotrotz muss man immer weiter arbeiten und auf seine Chance warten." Erklären kann es sich Lovric nicht, warum er bisher von Franco Foda gar nicht berücksichtigt wurde: "Im Training läuft es eigentlich gut. Natürlich hat man immer Phasen drin, wo es nicht das Gelbe vom Ei ist. Aber ich denke, dass ich mich stetig weiterentwickle." Auch mit der Vorbereitung war er zufrieden, rechnete sich Chancen aus, gefördert zu werden: "Das Spiel gegen Maribor, meine Vorbereitung, da habe ich auch selber gedacht, dass ich richtig gut gespielt habe. Woran es wirklich liegt, warum ich nicht spiele, das weiß ich nicht."

      Lovric bemerkte die Fan-Forderungen
      Natürlich bekam auch die Mannschaft den Wunsch der Fans nach Nachwuchsförderung mit: "Wir haben das kurz angesprochen, dass das vorgekommen ist und die Plakate haben wir gesehen. Aber letztendlich ist es die Entscheidung des Trainers, wen er aufstellt." Dass Lovric zweifelsohne das Potenzial hat, eine ganz große Karriere zu starten, ist evident. Dass eine Entwicklung nur mit Spielpraxis stattfinden kann, aber auch.

      Und wenn Talente wie Lovric nicht in die Mannschaft integriert werden können, suchen sie früher oder später das Weite: "Mein Berater weiß alles. Meine Aufgabe ist es jetzt, alles zu geben, Gas zu geben, weiter an mir zu arbeiten. Ich will mich bei Sturm durchsetzen. Dann schauen wir weiter." Klar ist auch: Fördert Sturm seine größte Perle, könnte irgendwann das große Geld winken. Ein Weg, den der Verein vor Jahren eigentlich ausgeschrieben hat.
      Quelle:sportnet

      "Werte kann man nur durch Veränderung bewahren"
      Richard Löwenthal
    • Und wenn das Talent des Universums unter dem in Deutschland gescheiterten Trainergott und seinem Sekretär Goldy nicht spielt, was sollen sich Seidl, Gantschnig, Handl oder Puster erwarten? Man kann allen nur raten, dem damaligen Weg von Royer, Schick, Leitgebn, Tschernegg oder Stangl zu folgen und schnellstmöglich von Foda / Goldbrich wegzukommen.

      @Admins,
      ich denke der Thread hat ohnehin keinen Sinn und kann geschlossen werden? :engel: :schuettel:
      Legenden sterben nie
    • Lovric unter 50 Top-Talenten

      Sandi Lovric vom SK Sturm befindet sich in der vom britischen "Guardian" erstellten Liste der 50 besten jungen Talente des Jahrganges 1998.

      Das Voting aus Österreich kommt von Clemens Zavarsky vom Fußballmagazin "Ballesterer". Der Kapitän des ÖFB-U17-Nationalteams bei der EM im Mai wartet in der aktuellen Bundesliga-Saison noch auf seinen ersten Einsatz beim Team von Franco Foda.

      Mit dem Salzburg-Verteidiger Dayot Upamecano (FRA) befindet sich ein weiterer Bundesliga-Spieler in dieser Liste.
      Quelle: laola1.at