Ausbildungsverein (Karriereplattform) und/oder schneller Erfolg?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Ehrlicht gesagt kann ich mich über den Lovric-Profivertrag nicht freuen, da man aus menschlicher Sicht einfach sagen muss, dass zur Zeit Talente bei uns ihre Karriere begraben und gut beraten sind den Verein zu wechseln. Hier wird einem jungen Burschen falsche Hoffnungen gemacht, hoffe für ihn, dass er einen Verein findet, bei dem vom Vorstand abwärts nicht nur Ignoranten am Werk sind und er eine echte Chance bekommen wird. Bei Sturm wird er diese Rahmenbedingungen nicht vorfinden.
    • In anderen Foren ausgelacht probiert er es halt mit seinen wirren Thesen wieder vermehrt im alten Sturmforum. Du bist einfach eine traurige Gestalt und von einem Sturmfan soweit entfernt wie der GAK vom Profigeschäft.
      Eine Episode beschreibt den Jubilar recht gut. Als der Schreiber dieser Zeilen einmal ein Sturm-Training vorzeitig verlassen musste, klingelte eine Stunde später das Handy. "Ich hab gesehen, dass du bei unserem Training warst. Ich wollte dir nur sagen, dass sich danach noch ein Spieler verletzt hat." Korrekt ist Fodas zweiter Vorname...
      Burghard Enzinger über Franco Foda.
    • Zurück in die Zukunft - Jugendarbeit
      Die Analyse

      Der sportliche Chef des ÖFB hat gestern Einblick in seine Sicht der Dinge zum Thema Nachwuchsarbeit gegeben. Was bedeutet das für den Konzeptvorschlag “Zurück in die Zukunft”? Was soll der SK Sturm tun, um im Verein seine Idee an die Jugend zu vermitteln?
      Eine Vereinsidentität brauche es also, sagt Willi Ruttensteiner im Gespräch zu Teil vier des Konzeptvorschlags “Zurück in die Zukunft“, wo die Themen Jugendarbeit und Akademie in den Mittelpunkt rücken. Eine solche Identität, ein solches Leitbild müsse jeder Klub haben, um nicht bei jedem Trainerwechsel wieder bei Null anfangen zu müssen. Das zieht sich natürlich in den Nachwuchsbereich durch. Weil dort legt der Klub die Basis für dieses Identität, dort definiert er den Unterbau für die Profimannschaft. Übersetzt man die Worte des ÖFB-Sportdirektors ins Wesentliche, kommt man zu dem Schluss: Ein jeder Verein, der sich keine Philosophie, keine Spielidee gibt, die auf lange Sicht den Klub sportlich positioniert, der handelt alles andere als nachhaltig.

      Aber wie geht das überhaupt? Wie setzt man das um? Laut Will Ruttensteiner ist das oberste Credo, flexible Spieler auszubilden, die taktisch optimal geschult sind und die die Idee des Klubs in Folge umsetzen können. Zugleich sollen die Jugendlichen diese Ausbildung individuell für sich brauchen können, weil es wäre naiv, anzunehmen, dass man in einer Akademie ausschließlich Leute für die eigene Mannschaft ausbildet. “Natürlich soll ein Verein eine Philosophie haben, aber das Wichtigste in der Ausbildung ist nur der Spieler selbst. Es braucht eine hohe Individualisierung. Wenn die Akademie durchlaufen ist, muss der Akteur in der Lage sein, beim AS Rom, in der Nationalmannschaft oder sonst wo zu spielen”, sagt der ÖFB-Mann im Sturm12.at-Gespräch. Um die Top-Talente zu bekommen, müsse ein Verein wie der SK Sturm eben auch eine Top-Akademie anbieten. Das Modell der “Akademie Steiermark-Sturm” sieht Ruttensteiner positiv, dort würden die Kräfte des Bundeslandes gebündelt.

      “Re-Osimisierung” der Jugend
      Wenn wir nun zu Teil eins und Teil zwei von “Zurück in die Zukunft” zurückblicken, auf die Gespräche mit Roman Mählich und Martin Scherb und die dazugehörigen Analysen, dann kann dort nachgelesen werden, wie diese Identität nach unseren Vorstellungen für den SK Sturm aussehen könnte. Unter dem Stichwort der “Re-Osimisierung” definiert der Konzeptvorschlag dieser Serie für die Grazer…
      • …ein multioptionales Kombinationsspiel, das über Ballbesitz stattfinden kann. Der Gegner kommt durch das schnelle Passspiel spät in die Zweikämpfe und ein kontinuierlicher Spielaufbau mit viel Spielzeit in der gegnerischen Hälfte stehen unter dem Strich.
      Hinsichtlich der Systematik favorisiert das Sturm12.at-Konzept…
      • …zur Umsetzung des avisierten multioptionalen Kombinationsspiels mit Ballbesitz und Kurzpassspiel eine 4-1-4-1 Formation als Ausgangspunkt, da hier die auch in der Offensive personell starke Zentrale viele Anspielstationen bietet und das der gewünschten Spielidee am besten in die Hände spielt. Innerhalb dieser Grundformation sollen die Positionen möglichst flexibel interpretiert werden.
      Auch Willi Ruttensteiner unterstreicht, dass es zur Umsetzung einer Idee Systeme braucht. Systeme, die man mit Personen ausfüllen muss. Wie bei jedem Job, braucht es für die Jugendlichen in der Akademie Profile für die jeweiligen Positionen, die das favorisierte System verlangt. Das meint sowohl Trainer als auch Spieler einer Akademie. Das ganze Konstrukt führt am Ende laut Ruttensteiner zu den “entscheidendsten Fragen im Fußball. Talentsichtung, Talenterkennung, Talententwicklung.” Wie wählt man nun aber die geeignetsten Talente aus? [i]“Die Selektionskriterien allgemein liegen im technisch-taktischen, im konditionellen, im mentalen und im gesundheitlichen Bereich. Das ist österreichweit definiert und die Entwicklung in den letzten Jahren war sehr positiv.”[/i]

      Die beste Akademie des Landes?
      “Dafür braucht ein jeder Klub aber natürlich auch jemanden, der darauf schaut, was hier gemacht wird und den Prozess intern ständig evaluiert. Egal ob der sich Sportdirektor, General Manager oder sonst wie nennt. Ist das nicht der Fall, wird nur das sportliche Ergebnis bewertet. Das kann jeder Stadionbesucher auch”, sagt Ruttensteiner außerdem. Was helfe die beste Idee, die innovativste Philosophie, wenn keiner deren Output bewerte und sie so messbar machen würde? Dazu gehört schlussendlich auch das Thema der Vorbilder, der erfolgreichen Beispiele. Welche Leute, die heute reüssieren, kommen aus der eigenen Akademie? Welche Karrieren können als “Werbeträger” für die Ausbildungsstätte hergenommen werden? Die Jugendlichen und ihre Eltern müssen sehen können, dass es in dieser Akademie die Möglichkeit gibt, den Sprung in die erste Mannschaft zu schaffen und sie ihren Nachwuchs in die besten Hände geben.

      Der Wunsch als Vater des Gedanken wäre jedenfalls da, sprach Präsident Christian Jauk doch vor einem Jahr zum Start der “Akademie Steiermark-Sturm” von seiner Vision, dies könnte die beste Ausbildungsstätte des Landes werden. Ob sie das tatsächlich werden kann, wird sich weisen. Bevor dazu heute eine erste Bilanz zum einjährigen Bestehen gezogen wird (Sturm12.at berichtet im Laufe des Tages von der Pressekonferenz mit Gerhard Goldbrich und Landeshauptmann Franz Voves), wollen wir die Vorschläge für Teil vier unseres Konzepts präsentieren. Was braucht der SK Sturm im Jugendbereich und in der Akademie?
      • Wir wünschen uns für den SK Sturm die durchgängige “Re-Osimisierung” hinsichtlich der Spielidee auch für die Akademie. Die in den Teilen eins und zwei dieses Konzeptvorschlags aufgeworfenen Empfehlungen sollen sich durch den Verein ziehen und ihm so eine Identität geben. Das beinhaltet generelle Prinzipien hinsichtlich der charakterlichen Ausprägung der Akteure und spezielle Prinzipien, die die Spielweise betreffen. Beides zusammen soll das von uns favorisierte 4-1-4-1 System unterstützen und mit den richtigen Akteuren auch aus dem eigenen Nachwuchs ausfüllen können.

      • Die dafür notwendigen Anforderungen sollen sich nicht nur in Überschriften à la “Ausbildungsplattform” wiederfinden, sie sollen in Konzepten und Profilen niedergeschrieben werden. “Job Descriptions” sind gefragt. Nicht nur für die Talente, die der Verein in seiner Akademie haben will, auch für die Trainer, die die bestmögliche Ausbildung gewährleisten sollen.

      • Wir wünschen uns außerdem einen Nachwuchsverantwortlichen im Verein, der in enger Kooperation mit dem Akademieleiter das Bindeglied zwischen dem Ausbildungs- und dem Profibereich darstellt. Anpassungen der Identität, der Spielidee, der Systeme, die “oben” vorgenommen werden, sollen auch den Weg nach “unten” in den Nachwuchs finden, um die vielzitierte Nachhaltigkeit sicherzustellen. Dieser Nachwuchsverantwortliche soll außerdem die Funktion des Evaluierers der getanen Arbeit einnehmen, der den Output der Akademie abseits der sportlichen Ergebnisse analysiert.

      • Unser Gesprächspartner Willi Ruttensteiner votiert gegen das Scouting österreichischer Vereine im Ausland für den Jugendbereich. Er sieht das aus der Perspektive des ÖFB und dem damit verbundenen Wunsch nach für die Nationalteams spielberechtigten Akteuren, die ausgebildet werden sollen. Wir sehen das im Fall unseres Konzeptvorschlags durch die Vereinsbrille und für einen Klub wie den SK Sturm Potential im Auslandsscouting. Wir wünschen uns deshalb das Forcieren der Talentsuche für die Akademie des SK Sturm auch in den Nachbarländern. Angesichts der von Ruttensteiner gelobten Qualität der Nachwuchsausbildung in Österreich, kann man vielleicht auch das eine oder andere Talent für sich gewinnen.
      Quelle: sturm12.at
    • Die Taten eines Duos

      Zum einen, weil es in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein probates Mittel ist, das ohnehin ausgereizte Budget nicht ausufern zu lassen. Und zum anderen, weil einige Entscheidungsträger im Klub ihren Ankündigungen Taten folgen lassen und eben der Jugend eine Chance geben. Mit der Verpflichtung von Darko Milanic vor einem Jahr haben sich der Trainer und Generalmanager Gerhard Goldbrich auf einen strategischen Drei-Jahres-Plan geeinigt. Und von diesem Konzept - so scheint es zum jetzigen Zeitpunkt - wird das Duo nicht abrücken, trotz ständig wiederkehrender Querschüsse von verschiedenen Seiten.

      Die Fakten der bisherigen Transferpolitik sprechen eine eindeutige Sprache. Die Aktivitäten sind auf die eigene Jugend fokussiert: Zwölf Spieler sind im schwarz-weißen Nachwuchs groß geworden, 19 der 25 Akteure spielen oder spielten in nationalen Auswahlen, 18 Burschen sind Steirer. Der Kader wurde verjüngt, die Zahl der Legionäre von sechs auf vier gesenkt. Barbaric und Stankovic haben Champions-League-Erfahrung.

      Der einzige Weg für Sturm

      Der Kader wird optimiert. Junge Spieler mit Potenzial ersetzen mehr und mehr erfahrene Akteure. Sportlich birgt dies Gefahr, weil unerfahrenen Spielern die Konstanz fehlt. Dem sind sich die Verantwortlichen bewusst und deshalb wird diese Saison auch das Spieljahr für einen Mannschaftsaufbau. Langfristig ist der eingeschlagene Weg für Sturm aber der einzig machbare. Denn nur junge, talentierte Fußballer mit Einsatzminuten sind auf dem Transfermarkt gefragt. Das lukrativste Geschäft mit einem Nachwuchsspieler machte Sturm im Jahr 2008. Werder Bremen zahlte für Sebastian Prödl 2,5 Millionen Euro. Der Kirchberger wurde 2007 bei der U20-WM in Kanada entdeckt. Auch darum ist es wichtig, dass Sturm vermehrt auf Auswahlspieler setzt. Einige Rohdiamanten drängen bei den Amateuren bereits nach.
      Quelle: kleinezeitung.at

      Da hat sich der Schreiber wieder mal ausgezeichnet... :schuettel:

      Aber finde es auch toll, wie ehrlich da jetzt auf die eigene Jugend gesetzt wird!
    • Der Artikel ist unglaublich. Fast, aber nur fast, fehlen mir da die Worte. Es wird Lobhudelei betrieben, eine Jugendarbeit über den grünen Klee gelobt, die auf dem Papier kaum existiert, vorsichtshalber wird auch gleich das Wort "Aufbau" für die nächste Saison verwendet, nur so für den Fall. Ich weiß ja Beschwerde, usw. aber ich muss von einem Journalisten einer Tageszeitung doch bitteschön eine gewisse Objektivität erwarten können, wenn die Krone beispielsweise aus diesem Grund für jeden zurecht als Boulevard-Zeitung eingestuft wird, dann frage ich mich schon, wo hier für die Kleine die Grenze zu ernst zu nehmenden Medien derart günstig verlaufen soll.
    • Man kann von Klimkeit halten was man will (nur sagen nicht, sonst gibts wieder Briefe von der Styria), aber dieser Artikel ist doch wohl logisch und verständlich. Jetzt kurz vor dem Saisonstart quer zuschießen bringt nichts, nachdem es schon vor Monaten hätte passieren müssen. Weber, Wolf und Co. wurden abgegeben (auch mit Druck der Organisierten, da hier immer wieder der Vorwurf kommt untätig zu sein), der Kader wurde verjüngt (sturmforever kannte Lovric, Gantschnig oder auch Rosenberger vor 2 Wochen nicht einmal) und es wird berechtigterweise Understatement betrieben. Für den typischen Kleine-Leser wird es schon reichen, dass er das abkauft und weiterhin ins Stadion geht. Auch wenn es natürlich diktiert ist, hier geht es momentan darum die Leute weiterhin ins Stadion zu bekommen. Und mit Dauerfeuer (genug Munition hätte man) wäre das weit schwieriger.
    • icegue schrieb:

      Sturmdave schrieb:

      (sturmforever kannte Lovric, Gantschnig oder auch Rosenberger vor 2 Wochen nicht einmal)

      Bitte unterlasse persönliche Provokationen - danke!
      Nein, wieso bitte? Dieser User haut seit einiger Zeit permanent auf jeden und alles drauf. Sogar wenn ein Talent wie Lovric an den Verein gebunden wird, gibts Kritik. Selbst ist sich der Herr auch nicht zu schade andere User oder Leute die nicht alles kritisieren als Lemminge usw. zu diffamieren und zu beschimpfen. Und das von jemanden, der Liebenau/Messendorf nur vom Hörensagen kennt?!?!?!?! Seid's ma nicht bös, das ist ein Diskussionsforum und kein Blog für innere Monologe, wie es der Herr permanent praktiziert. Ein wordpress-Blog ist schnell erstellt. Da bräuchte er dann auch nicht ignorieren, was das Zeug hält.
    • Und trotzdem hat er alles Recht dieser Welt das auszusprechen.
      Eine Episode beschreibt den Jubilar recht gut. Als der Schreiber dieser Zeilen einmal ein Sturm-Training vorzeitig verlassen musste, klingelte eine Stunde später das Handy. "Ich hab gesehen, dass du bei unserem Training warst. Ich wollte dir nur sagen, dass sich danach noch ein Spieler verletzt hat." Korrekt ist Fodas zweiter Vorname...
      Burghard Enzinger über Franco Foda.
    • Also erstmal wende cih mich mal an @Sturmdave:
      Dies hier ist ein Diskussionsforum, da hast du recht. Ein solches lebt vom Austausch und der Diskussionj jedoch nicht von andauernder perönlicher Kritik wie du es des Öfteren praktizierst. Soweit ich weiß wurdest du (ihr) bereits einmal gewarnt, also haltet euch auch daran!

      @Steher

      Steher schrieb:

      Und trotzdem hat er alles Recht dieser Welt das auszusprechen.
      Genau das hat er nicht. Dies hier ist ein DISKUSSIONSFORUM. In jedem dieser Art gibt es Rwegeln an die man sich halten muss bzw. Administratoren die dies überwachen. Also mit dem Wort "recht" sehr vorsichtig umgehen.

      Ist eigentlich schon traurig, dass ich hier mal einen Abstecher zum Thema "Rechte und Pflichten der User" machen muss.

      Wenn ihr persönliches zu regeln habt, dann macht das per PN, denn es interessiert einfach niemanden hier.

      "Werte kann man nur durch Veränderung bewahren"
      Richard Löwenthal
    • Sandi Lovric trifft für die U17-Auswahl

      Im niederösterreichischen Lindabrunn startete Österreichs U17-Nationalteam gestern in den 26. Internationalen Jugend-Toto-Cup 2014. Der Auftaktgegner hieß Bulgarien und unterlag den Österreichern nach 1:0-Führung noch mit 1:3. Ein Mann tat sich in den Reihen der “Gastgeber” dabei besonders hervor: Sandi Lovric. Der nunmehr auch Bundesligaspieler von Sturm Graz wurde von Trainer Manfred Zsak zum Kapitän ernannt, erzielte in der 46. Spielminute das sehenswerte Führungstor und wurde nach Abpfiff von der anwesenden Jury zum Man of the Match gewählt.

      Ein starker Start in das Turnier also für das österreichische Team im Allgemeinen und den einzigen schwarz-weißen Vertreter im Speziellen. Im nächsten Spiel trifft Österreich am Donnerstag im ewig jungen Klassiker auf Deutschland. Die Partie wird um 19 Uhr auf dem Kunstrasenplatz der Sportanlage Traiskirchen angepfiffen.
      Quelle:Sturm12.at

      Weitere positive Nachrichten von unserer Nachwuchshoffnung. Da die weiteren Spiele Donnerstag (19 Uhr - Deutschland) und Samstag (19 Uhr - Schweiz) sind wird Lovric gegen den WAC sicher nicht dabei sein.

      "Werte kann man nur durch Veränderung bewahren"
      Richard Löwenthal
    • Kurzmeldung
      Lovric weiterhin mit U17 erfolgreich

      Nachdem Österreichs U17-Nationalteam beim Internationalen Jugend-Toto-Cup 2014 in Lindabrunn bereits im Auftaktspiel Bulgariens U17 mit 3:1 besiegt hatte, gelang gestern ein weiterer Triumph, und zwar gegen niemand geringeren als Deutschland. Erneut stach dabei U17-Kapitän Sandi Lovric hervor. Nach dem 1:0 durch Anel Jarkupovic besorgte der Sturmspieler mit seinem zweiten Turniertreffer bereits in Minute 46 den 2:0-Endstand. Trainer Manfred Zsak gab sich nach dem Spiel mehr als zufrieden: “Deutschland hatte nicht eine Torchance. Wir sind defensiv hervorragend gestanden und haben vorne die Tore gemacht.”.
      Österreichs U17 befindet sich somit mit sechs Punkten aus zwei Spielen an der Tabellenspitze und spielt kommenden Samstag gegen die Auswahl der Schweiz um den Turniersieg. Ankick ist um 19 Uhr am Sportplatz des 1. Wiener Neudorfer SV. Lovric und Co. genügt ein Unentschieden um den zweiten Turniererfolg in Serie zu feiern
      Quelle:Sturm12.at

      "Werte kann man nur durch Veränderung bewahren"
      Richard Löwenthal
    • Generell kann man eigentlich den Thread mit *Weder noch* schließen?

      Wobei Markus Schopp und Günther Neukirchner kann man bisher bzw. schon über Strecken der letzten Saison durchaus positiv loben! Hier konnte ein gewisser Wandel vollzogen werden, in dem manche Spieler nicht ewig bei den Amas herumgurken. Eine noch klarere Strategie (Leihspieler etc.) wäre künftig noch wünschens- und erstrebenswert.
      Legenden sterben nie
    • @BlackNemesis
      Generell kann man eigentlich den Thread mit *Weder noch* schließen?
      Jetzt, wo "der" Jugendförderer Foda wieder da ist, hat der Thread denk ich schon wieder seine Berechtigung. :rolleyes:

      Sandi Lovric erzielte Doppelpack

      Ein guter Tag für den erst 17-jährigen Grazer Sandi Lovric. Der Jahrgang 1998 der österreichischen Fußballnationalmannschaft gewann im Rahmen der U17 EM – Qualifikation in Albanien beim Auftaktmatch gegen San Marino. Lovric führte die Elf als Kapitän aufs Feld und erzielte dabei beide Treffer. Das erste Tor gelang Sandi Lovric in der 14. Spielminute, 20 Minuten später machte er mit dem 2:0 alles klar. Im weiteren Turnierverlauf trifft das Team von Manfred Zsak noch auf Gastgeber Albanien sowie Norwegen.

      Diese Hürden gilt es zu überspringen, dennoch ist es ein weiter Weg zur Europameisterschaft 2015 in Bulgarien. Die beiden besten Teams jeder Gruppe sowie der Gruppendritte mit der besten Bilanz gegen die beiden Gruppenersten nehmen zusammen mit Deutschland, das als topgesetztes Team in der Auftaktrunde ein Freilos hatte, an der Eliterunde im Frühjahr 2015 teil, wo sich endgültig 15 Teilnehmer für die EM im kommenden Jahr qualifizieren.
      Quelle: sturm12.at
    • die Erfolgsmeldungen setzen sich fort und in dieser Nationalmannschaft ist er das um und auf

      jetzt wird man sehen, ob FF ihn fördert bzw auch weiter entwickeln kann, oder er setzt auf Edelkicker Piesinger -->> einziger Vorteil ist, dass beide bei Hagmayr unter Vertrag stehen und somit bei diesem Thema Chancengleichheit herrscht :hair:
      nach schmerzlichen Verlust führe und lebe ich deinen Willen hier in diesem Forum weiter - ich denke an dich - dein Freund Sturm Kids
    • Sturms Jungspunde im Fokus
      "Lovric ist für sein Alter irrsinnig weit"

      Gestatten: Sandi Lovric, 16 Jahre alt, Fußballprofi. Für viele gilt dieser junge Mann als Jahrhunderttalent der Sturm-Jugend. Doch was macht ihn aus? Was macht Sandi Lovric zu Sturms größter Jugendhoffnung?

      Sandi Lovric scheint auf den ersten Blick ein ganz normaler Teenager zu sein. Doch das ist er nicht. Denn der 16-Jährige lebt das, wovon viele Jugendliche in seinem Alter nur träumen. Er ist Fußballprofi und auf einem guten Weg, ein ganz Großer zu werden. Doch auf diesem Weg spielen viele Faktoren eine Rolle. Glück ist nur einer davon. U17-Teamchef Manfred Zsak sprach mit Sturm12.at über Sturms Jugendnationalteam-Exporte, die Definition von Talent und Sturms Nachwuchsabteilung.

      8. Oktober 2014: Österreichs U17 Nationalteam trifft im Rahmen der EM Qualifikation in Albanien im Auftaktmatch auf San Marino. Am Ende des Spiels steht ein 2:0 für das Team von Manfred Zsak auf der Anzeigetafel, beide Treffer erzielte der Kapitän und Leistungsträger Sandi Lovric. Er ist einer der beiden Schwarz-Weißen im 1998er-Jahrgang des ÖFB-Teams. Fabian Ehmann, seines Zeichens in der internen Torhüter-Hierarchie bei Sturm Graz wohl vierter Torhüter, bot ebenfalls eine gute Leistung und hielt seinen Kasten sauber. Inzwischen gewann Österreich auch das zweite Match der Qualifikation, für die im kommenden Jahr stattfindende Europameisterschaft in Bulgarien. Sandi Lovric zeigte wieder eine klasse Leistung.

      Manfred Zsak weiß, was er an dem 16-jährigen Youngster hat: „Sandi Lovric hat das Potenzial, zu einem sehr guten Bundesliga-Spieler zu werden, unter Umständen auch Nationalteamspieler zu werden. Er ist für sein Alter schon irrsinnig weit. Sein Potenzial nach oben ist unendlich groß.” Auf die Frage, warum Lovric seine Mannschaft als Kapitän auf Feld führt, antwortete der ehemalige Nationalspieler: „Er ist Kapitän, weil er eine Persönlichkeit ist, er kann eine Mannschaft führen.“ Jedoch habe er keine anderen Rechte im Vergleich zu den anderen Spielern seines Jahrgangs. Lovric sei aus Zsaks Sicht sein “verlängerter Arm zur Mannschaft”. Dass Sandi Lovric viel Potenzial hat, ist kein Geheimnis, doch hat er wirklich das Potenzial, ein ganz Großer zu werden? Laut Zsak, der selbst unter anderem beim GAK gespielt hat, ist es wichtig, dass junge Akteure Spielpraxis sammeln. Egal ob in der Amateur-Mannschaft oder in der Kampfmannschaft. Es wäre vielleicht sogar klüger, Lovric und die weiteren schwarz-weißen Talente in der zweiten Mannschaft spielen zu lassen, da der Druck dort nicht so groß ist wie in der Kampfmannschaft.

      Fabian Ehmann ist eine weitere heiße Akte im österreichischen Jugendfußball. Der ebenfalls 16-Jährige bekleidet in Zsaks Team die Position des Torhüters. „Fabian Ehmann hat die nötige Größe, er ist ruhig im Spiel, er ist auf einem sehr guten Weg, ein klasse Torhüter zu werden.” Glück ist wohl der wichtigste Faktor, um im Fußball weit zu kommen. Das betont der 49-jährige erneut. Es sei außerdem wichtig, menschlich auf dem Boden zu bleiben – so zumindest lautet die “Zsak’sche Erfolgsformel”. Dass die steirische Akademie eine bedeutende Rolle im österreichischen Nachwuchsfußball spielt, zeigt sich auch aufgrund der Tatsache, dass einige Spieler im U17-Team aus jener Akademie stammen. Als Beispiel hierfür dient Oliver Filip, der erst im August von der AKA Steiermark-Sturm Graz zu Bundesligakrösus Red Bull Salzburg gewechselt war.

      Das EM-Qualifikationsturnier in Albanien läuft für das Team rund um Shootingstar Sandi Lovric richtig gut. Zwei Spiele, zwei Siege – 4:0 lautet das Torverhältnis. Der Aufstieg ist vor dem gegen Norwegen stattfindendem letzten Turnierspiel fixiert, die Tickets für die Eliterunde im Frühjahr 2015, wo sich endgültig 15 Teilnehmer für die Europameisterschaft qualifizieren können, schon gebucht werden. Der Hauptbewerb ist das Ziel, die Eliterunde zu überstehen wird jedoch schwierig. „Die üblichen Verdächtigen sind bei den Nachwuchsmannschaften dieselben wie bei den Erwachsenen. Deutschland, Spanien und Frankreich sind zum Beispiel sehr stark“, erklärt Zsak. Das Ziel ist der Sieg der Eliterunde, sagt der Trainer, der betont, wie wichtig ein gutes Auftreten bei der daraus resultierenden Europameisterschaft wäre, geht es hierbei doch um die Eintrittskarte für die Weltmeisterschaft im selben Jahr. Spätestens dann wäre Sandi Lovric endgültig am Radar einiger internationaler Topklubs.
      Quelle: sturm12.at

      Bin gespannt, was man aus seinem Talent rausholen kann/wird. Foda könnte da schön abstauben und seinen tollen Ruf als Jugendförderer gerecht werden. :thumb:
    • Foda ist mir ungefähr so sympathisch wie Ramusch und Gregoritsch, aber da könnte man jeden x-beliebigen Trainer einsetzen. Wenn nicht gerade der Akademieverantwortliche nach jahrelanger Aufbauarbeit seine Früchte als Cheftrainer ernten darf, staubt immer der KM-Trainer ab. Ich wäre ja schon glücklich wenn er abstaubt und nicht die Spieler in der RL verstauben.
      Eine Episode beschreibt den Jubilar recht gut. Als der Schreiber dieser Zeilen einmal ein Sturm-Training vorzeitig verlassen musste, klingelte eine Stunde später das Handy. "Ich hab gesehen, dass du bei unserem Training warst. Ich wollte dir nur sagen, dass sich danach noch ein Spieler verletzt hat." Korrekt ist Fodas zweiter Vorname...
      Burghard Enzinger über Franco Foda.