Die neuen Sicherheitsrichtlinien der Bundesliga

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    • Die neuen Sicherheitsrichtlinien der Bundesliga

      Das Thema Sicherheit hat sich aufgrund zahlreicher, folgenschwerer Ereignisse in den letzten Jahr(zehnt)en zu einem zentralen Thema bei Fußballveranstaltungen entwickelt.

      Auch die Österreichische Fußball-Bundesliga erachtet hat das Thema "Sicherheit in den Stadien" als sehr wesentlich.
      Unter diesem Aspekt präsentierte die Bundesliga und Heinz Fahnler, Vorsitzender der Sicherheitskommission der Bundesliga, bei einer Pressekonferenz im Hilton Danube die neuen, überarbeiteten Sicherheitsrichtlinien.
      "Ich habe die Vision eines Fußballstadions ohne Zäune und ohne Polizeipräsenz", meinte Fahnler.


      Um dem Thema Sicherheit ausreichend Sorge zu tragen hat die Bundesliga bereits Anfang der 90er-Jahre Sicherheitsrichtlinien ausgearbeitet. Diese Richtlinien stellen zum einen verbindliche Weisungen an die Adresse der Organisatoren und der teilnehmenden Klubs und zum anderen Empfehlungen für die Sicherheitsbehörden dar. In diesem Sinn gelten die Sicherheitsrichtlinien als bundesligaspezifische Ergänzung zum jeweiligen (Landes-) Veranstaltungsgesetz und den darauf basierenden Haus-/Stadionordnungen.

      Arbeitsgruppe mit Sicherheitsexperten

      Im Winter 2001/02 wurde unter der Leitung des Vorsitzenden der BL-Sicherheitskommission, UEFA-Delegierter Heinz Fahnler, eine Arbeitsgruppe zwecks Überarbeitung der Sicherheitsrichtlinien gebildet. Das breite Erfahrungsspektrum der Arbeitsgruppe (bestehend aus Experten der Bereiche öffentliche Sicherheitsbehörde, privater Sicherheitsdienste und Fanpolizei sowie aus einem Mitglied des für Stadien zuständigen Bundesliga-Senates 3) sollte eine detaillierte Überarbeitung unter Berücksichtigung sämtlicher Aspekte gewährleisten.

      Wesentliche Neuerungen

      Im Mittelpunkt der Überarbeitung standen vor allem:
      - die Aktualisierung einzelner Bestimmungen im Sinne einer Harmonisierung mit den Sicherheitsvorschriften der UEFA,
      - Schaffung einheitlicher Regelungen betreffend Fanchoreografien, Zuschauerkontrollen (erlaubte/verbotene Gegenstände) sowie
      - Handhabung des Stadionverbots.

      Die überarbeiteten Richtlinien beinhalten nunmehr detaillierte Bestimmungen über die Aufgaben des Ordnerdienstes, beschreiben die Voraussetzungen zur sicheren Umsetzung von Fanchoreografien und sollen gleiche Rahmenbedingungen für sämtlichen Bundesliga-Stadien gewährleisten (z.B. welche Gegenstände können ins Stadion eingebracht werden; unter welchen Voraussetzungen können lokale oder nationale Stadionverbote ausgesprochen werden).

      Der Entwurf der überarbeiteten Sicherheitsrichtlinien wurde sämtlichen Beteiligten (Klubs, Stadioneigentümer- und veranstaltungen, Sicherheitsbehörden sowie Fanklubs) präsentiert, um ab der Saison 2002/03 in Kraft treten zu können.

      Ordnerschulung

      Darüber hinaus werden im Rahmen einer Ordnerschulung den Sicherheitsverantwortlichen der Klubs die Inhalte der Richtlinien und deren Umsetzung beschrieben, um bundesligaweit eine einheitliche Vorgangsweise (insbesondere betreffend Zuschauerkontrollen und Fanchoreografien) zu gewährleisten.
      Die Bundesliga möchte damit einen weiteren, bedeutenden Schritt zur Steigerung der Sicherheit und des Komforts bei BL-Spielen setzen, denn die Gewährleistung der Sicherheit ist die Voraussetzung, dass die Stimmung und Atmosphäre im Stadion die Spiele zu einem Fußballfest werden lassen.


      Quelle: bundesliga.at

      Hoffentlich tut sich da was zum positivem vorallem in Sachen Fan-Choreographie!
    • "Ich habe die Vision eines Fußballstadions ohne Zäune und ohne Polizeipräsenz", meinte Fahnler.



      O-Oh! ... ohne Zäune??
      Würde vorschlagen, dass sich die Fans im Sektor 25 Helme zulegen!!
      (Es sei denn, vor euch steht Oli Kahn im Tor ;) :bravo: )

      Na, im Ernst, die Idee ist sicher net schlecht. Wenn man sich das Old Trafford-Stadion anschaut sieht man, dass es sehr wohl anders auch geht!!
      [SIZE=3]FRANCO FODA - The one and only!!! [/SIZE]