Der Vorstand - Diskussion über dessen Arbeit

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    • Vorstand Raus???

      Nach der heutigen Leistung bei der Admira sollte man wirklich auch mal den Vorstand + den Jauk hinterfragen, sie fordern von Schopp er solle Wunder bewirken, aber bzgl. Vertragsverlängerungen, Transfers usw. tut sich nichts. Für was wurde Goldbrich und sein Team zusammengestellt? Damit die Kleine was zu schreiben hat?

      SCHOPP IST DEFINITIV NICHT DER SCHULDIGE; DAS ES IM VEREIN NICHT RUND LÄUFT!!!
    • Schuld ist Schopp direkt sicher nicht, aber sein Auftreten und seine Aufstellungen usw... sind zu hinterfragen. Zudem mein ich noch immer er hat kräftig mitgesägt am Hyballa-Trainerstuhl und war sich zu schön, um noch länger bei den Amateuren zu lernen.

      Das der Vorstand, Jauk und Goldbrich weggehören würden sehe ich auch so, aber wenn es keine Alternativen gibt...
    • Nach dem WAC-Match, teilweise sogar nach dem Rapid-Match hätte ich dir 100% zugestimmt, jetzt sind es nur noch 50%.

      Zum einen weil - wie man hört - Schopp intern auch fest am Hyballa-Sessel mitgesägt hat, zum anderen, weil mittlerweile selbst der Bereich, der unter Hyballa immer so halbwegs (manchmal auch sehr gut) funktioniert hat (nämlich die Abwehr) unterklassig agiert.
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    • Bin auch dafür, dass sich der Vorstand samt Präsidenten verabschieden sollte und Schopp sollte sich gleich anschließen, Schopp wollte unbedingt Cheftrainer werden, deswegen verbrüderte er sich mit Goldbrich um den ungeliebten Hyballa los zu werden, aber unter Hyballa hat die Mannschaft keine solchen Leistungen abgeliefert, es hakte nur beim Chancen verwerten, seit Schopp der Chef ist, kann man die Abwehr auch kübeln und das hat Schopp jetzt ganz alleine auf seine Kappe zu nehmen! Wir werden Hyballa wahrscheinlich alle noch nach weinen! :sad:

      PS: Wenn Schopp bzw. der Vorstand bleibt, dann sind wir nächstes Jahr mit Sicherheit unten mit dabei! :hair:
      Wer einen Rechtschreibfehler findet, kann ihn behalten! ;)
    • @ tom.. Unter Hyballa hakte es beim Chancen verwerten? Ich kann mich nicht erinnern, dass wir uns im Frühjahr oder gegen Ende Herbst so viele Chancen herausgespielt haben. Wenn dann wars eh nur ein Standard.

      Aber ein absolutes Chaos-Jahr. Ich weiß gar nicht was ich sagen soll.
      "Wer kämpft, kann verlieren. Wer erst gar nicht kämpft, hat schon verloren"
    • lt. heutiger Kronen Zeitung war Präsident Jauk lieber in Wembley beim CL-Finale, als beim letzten Sturmspiel? Hoffentlich hat er wenigstens gesehen, daß dort Fußball gespielt und gekämpft wurde, während man ihn Graz schon jahrelang eine Mannschaft sieht, die vom Spiel Fußball meist sehr weit entfernt ist.

      Gestern meinte Jauk auf Radio-Steiermark ja, man blieb bei den Zuschauereinnahmen unter den Erwartungen. lt. heutiger Kronen Zeitung hatte man im Schnitt immerhin noch 10.686 (Vorsaison 10.824), was für dieses erbärmliche Frühjahr noch sensationell ist. Verstehe also nicht, wieso er quasi meinte die Fans haben ausgelassen und man hätte mit einiges mehr gerechnet. Bitte mich zu korrigieren, falls ich es falsch in Erinnerung habe, aber wäre nach der letzten Saison schon etwas naiv mit noch mehr Zuschauerschnitt zu rechnen.
    • Wer bin ich? Sturm Graz sucht sich selbst
      Sturm Graz ist seit einem Jahr auf der Suche nach sich selbst. Dabei scheitert das Vorhaben immer wieder aufs Neue an groben Fehlern und persönlichen Befindlichkeiten.
      Von Gerald Gossmann

      Es war kurz nach der Beurlaubung von Trainer Peter Hyballa, als noch jemand abtrat. Friedrich Santner, Unternehmer und Aufsichtsratsvorsitzender bei Sturm Graz, hatte genug gesehen. Genauer gesagt: Er hatte Gludovatz, Houben, Tumani und Hyballa zu Saisonbeginn kommen gesehen. Und jetzt war keiner der Eckpfeiler, die eine neue Philosophie umsetzen sollten, mehr auf seinem Posten. Houben ging freiwillig. Gludovatz schien als Sportdirektor überfordert und ging auch. Tumani und Hyballa gingen unfreiwillig. Der Aufsichtsratsvorsitzende sah die Wirtschaftlichkeit des Vereins gefährdet, erklärte er kurz nach seinem Rücktritt. Santner ist Geschäftsführer der Paar AG. Unter ihm hat sich das Unternehmen verdreifacht. Santner gilt seitdem als erfolgreicher Unternehmer, der rechnen kann. Dass der Verein die Verträge von Hyballa und Tumani bis zu ihrem Ablauf 2014 weiterzahlen müsse, hatte er also im Handumdrehen bemerkt. Er sei jemand, der Probleme beseitigen und nicht einfach Personen entlassen möchte, erklärte er bei seinem Abtritt.

      Beleidigte Reaktion
      Die restliche Sturm-Führung kam zu anderen Schlüssen. Hinter vorgehaltener Hand sprach man von sozialer Inkompetenz der beiden Deutschen. Offiziell spricht kein Sturm-Verantwortlicher davon. Das Statement für die Öffentlichkeit lautet: Hyballa konnte die Mannschaft sportlich nicht weiterentwickeln. Die Trennungsmodalitäten sehen vor, dass beide Seiten keine Schmutzwäsche waschen. Stillschweigen also. Dabei gäbe es viel zu erzählen. Vor allem von persönlichen Befindlichkeiten. Als Peter Hyballa Trainer in Graz wurde, gefiel das naturgemäß nicht allen. Für die Medien gab es nicht mehr die gewohnten Informationen wie noch unter Vorgänger Franco Foda. Darauf reagierte die Lokalpresse nahezu kollektiv beleidigt. Mario Haas verlor die letzte Hoffnung auf eine Verlängerung seiner Spielerkarriere. Auch er reagierte beleidigt. Markus Schopp wäre nach dem Aufstieg Tumanis zum sportlichen Leiter beinahe zum Co-Trainer der Kampfmannschaft aufgestiegen. Hyballa winkte aber ab, mit der Begründung, dass Schopp noch viel zu lernen hätte. Dazu bemängelte er seine Arbeit im Nachwuchs und ermahnte ihn, nachdem er während der Saison-Vorbereitung mit den Amateuren seinen Urlaub ansetzte. Auch Schopp reagierte beleidigt.

      Auf der anderen Seite sollen sich Spieler regelmäßig auf der Geschäftsstelle über den Trainer beklagt haben. Die wirtschaftliche Geschäftsführerin Tscherk gibt an, von Fans beschimpft worden zu sein. Ein Haufen an Mails trudelte auf der Geschäftsstelle ein. Wütende Hyballa-Proteste. Auch Sponsoren seien zunehmend verärgert über den Deutschen gewesen. "Wir haben schon gesehen, dass Druck ausgeübt und gesagt wurde: Wenn der Hyballa noch länger da ist, dann müssen wir unser Engagement überdenken", versucht Präsident Jauk zu rechtfertigen. Zuschauerzahlen seien eingebrochen, auch der Fanartikel-Verkauf, erklärt Tscherk. Viele persönliche Befindlichkeiten also. Gebündelt. „Hyballa hat alles kaputt gemacht", sagte ein Spieler, der anonym bleiben wollte in der Steirerkrone. Die Vereinsführung dachte anscheinend ähnlich. Das Scheitern Hyballas – egal aus welchen Gründen - bringt aber zuallererst die Sturm-Verantwortlichen selbst in Erklärungsnot.

      Was jetzt? Schnell nach vorne oder abwartend defensiv?
      Christopher Houben erzählt gegenüber laola1.at, dass es ein unzureichendes Trainer-Anforderungsprofil vor der Hyballa-Bestellung gab. „Vielleicht haben wir uns da zu wenige Gedanken gemacht, es nicht genau spezifiziert und die Suche dementsprechend auch nicht zielgenau abschließen können." Auch in Salzburg soll Hyballa menschlich angeeckt sein. Erkundigt hat sich von Sturm dort niemand. Dazu kommt: Mit Hyballa standen vergangenen Sommer auch drei andere Kandidaten als Sturm-Trainer zur Wahl. Auch Markus Schopp. Die Idee wurde aber verworfen, weil mit Ivica Vastic gerade ein anderer Trainer-Neuling grob gescheitert war. „Als Laie hätte ich gesagt: Man kann beide nehmen", meinte Friedrich Santner im Rahmen des Sturm12-Stammtisch jetzt.

      Und genau darin zeigt sich die Problematik deutlich auf. Hyballa und Schopp verfolgen zwei gegensätzliche Fußballphilosophien. Hyballa mag lieber hoch stehen, frühes Pressing und schnelles Umschalten. Schopp betonte, tiefer stehen zu wollen und eher abwartend zu agieren. Das sind zwei verschiedene Fußballphilosophien. Aber welche wollte Sturm Graz verfolgen, als man vergangenen Sommer einen Trainer verpflichtete? Es ist davon auszugehen, dass man keine Idee hatte, wie Sturm zukünftig Fußball spielen soll, wenn Schopp und Hyballa, laut Santner, die gleichen Chancen für den Job hatten, aber gegensätzliche Ansätze verfolgen. Genau dort beginnt aber das Problem, das viele Vereine in Situationen führt, die sie sich dann selbst nicht erklären können. Aus gutem Grund. Es ist zwar davon auszugehen, dass sich die damals handelnden Personen Houben und Gludovatz durchaus bewusst für die Spielidee Hyballas entschieden. Von dem Duo ist aber keiner mehr übrig. Gerhard Goldbrich entschied sich für Markus Schopp. Und der Zustand, dass der Verein keine Philosophie definiert, die verfolgt werden soll, unabhängig vom Trainer, wird gerade eben zum groben Problem. Sturm Graz hat unter Markus Schopp aus sechs Spielen fünf verloren. Die Gründe erklärt Schopp auf Radio Steiermark: „Die Mannschaft hat unter Peter Hyballa sehr oft diese kurzen Laufwege gehabt. Das heißt: Balleroberung, schneller Abschluss. Speziell in meiner Zeit, in der unsere Trainingsidee begonnen hat, haben die Spieler bemerkt, dass diese frühen Balleroberungen nicht mehr stattfinden. Dadurch wurden die Wege zum gegnerischen Tor immer länger. Da hat man gemerkt, dass der ein oder andere Spieler mit diesen längeren Wegen zum Torabschluss seine Probleme hatte." Was sich damit klar zeigt: Die Sturm-Führung veränderte mitten in der Saison also nicht nur den Trainerstab sondern auch die angestrebte Fußballphilosophie. Die jetzigen Probleme scheinen hausgemacht.

      Ein User als Scout
      Auch in der Nachwuchsarbeit scheint man sich nicht ganz einig zu sein, wohin sich Sturm Graz entwickeln soll. Gerhard Goldbrich betont, dass der Verein im Besitz eines 200 Seiten starken Dossiers sei, das die Nachwuchsarbeit definiert. Sturm soll zur Karriereplattform werden, die die besten Talente des Landes anzieht, lautete das Ziel. Auf der anderen Seite beklagte sich Peter Hyballa über die Arbeit von Amateurtrainer Schopp, der immer öfter Spieler von oben forderte um unten zu gewinnen. Was im Grunde den Sinn der Nachwuchsarbeit konterkarierte. Hyballa, langjähriger Nachwuchstrainer, wollte ausgebildete Spieler nach oben ziehen. Schopp wollte in der Tabelle der Amateure nach oben klettern.

      Vieles bei Sturm scheint nicht klar definiert. Die geschaffene Struktur erscheint viel zu oft inhaltsleer. Auch Christopher Houben bestätigt das auf laola1.at. Viele Bereiche seien nie genau definiert worden. Auch das Scouting des Vereins. Friedrich Santner erklärte beim Stammtisch des Online-Portals Sturm12.at: „Es ist kein professionelles Scouting, wenn ich einen Spieler einmal gesehen habe." Und er fügt an: „Einer der besten Scouts ist ein Sturm12-User, der uns immer wieder sehr wertvolle Hinweise liefert, wen man holen könnte. Und es sind ja auch durchaus Spieler da, die von ihm empfohlen wurden. Man muss viel früher anfangen und das systematisch und professionell machen."

      Zwischen Sturm-Neu und Sturm-Alt
      Sturm Graz sucht sich nach einem Jahr Findungsprozess weiterhin selbst. Noch immer ist die Spielweise unter Ivica Osim präsent in der Stadt, bei Fans, auch bei Vereinsverantwortlichen. Dort will Sturm hin, weil auch die Ära Foda zeigte, dass Erfolg alleine in Graz nicht ausreicht. Sturm muss attraktiv spielen. Osim hat den Verein geprägt. Zugleich hat er ihn aber auch mit einem Stigma versehen. Sturm ist zur Attraktivität verpflichtet. Demnach steht auch nicht die Trainerfrage alleine im Zentrum. Sturm muss definieren, wie man wo hinwill die nächsten Jahre. Damit muss man sich auch vom Familien-Gedanken verabschieden, der Vertrauensmänner wie Markus Schopp zu schnell in führende Positionen hievt. Oft ohne genaue Definition der gewünschten Arbeitsweise. Denn so wie jetzt ist jedes weitere Sturm-Neu nur ein Sturm-Alt, in Anlehnung an eine große Mannschaft, die es so nicht mehr gibt.
      Q: 90minuten.at/index.php/meinung…rm-graz-sucht-sich-selbst

      Ein sehr lesenswerter Artikel, der die Probleme kurz und prägnant auf den Punkt bringt :thumb:
      Vielgeprüfter SK Sturm!

      "Der Ball ist manchmal wirklich der größte Feind eines Spielers." - Peter Hyballa
    • Wie eigentlich immer ein guter Artikel bzw. eine gute Zusammenfassung von 90minuten.at.

      Bezüglich letztem Absatz möchte ich aber doch etwas widersprechen bzw. ergänzen. In erster Linie geht es vielen Fans noch immer nur um Erfolg (sonst hätte es zb. Innsbruck-Sprechchöre nicht gegeben zwecks EC-Platz) und wenn möglich zusätzlich natürlich um schöne Spiele bzw. solche die man auch Fußball nennen kann (war in den letzten Jahren sehr selten der Fall). Was zumindest für mich aber in den letzten Jahren viel mehr fehlt als gute Tabellenplätze und schönes Spiel ist eine Mannschaft, die auch als solche auftritt und auch genügend Einsatz zeigt, wenn es spielerisch schon nicht funktioniert. Eine Mannschaft mit der man sich eben identifizieren kann!

      Sowas funktioniert aber langfristig gesehen nicht über schnell erzwungenen Erfolg bzw. auch nicht über möglichst viel Stallgeruch im Kader bzw. im Verein. Dieses ständige Gerede von der Sturmfamilie ist zumindest in Graz weder zielführend, noch realistisch - die gibt es großteils einfach nicht bzw. kann man diese nicht herbeireden bzw. herbeiverhabern, sondern dazu bedarf es die richtigen Charaktäre auf allen Positionen im Verein und einen langfristigen Plan, der unabhängig von persönlichen Befindlichkeiten oder Druck von aussen eingehalten wird.
    • Totale Planlosigkeit im Artikel gut beschrieben

      man merkt , das Problem ist in der Führung des Vereins zu suchen. Den Fußball denn Schopp in den letzten Spielen hat spielen lassen, will niemand sehen, die Zuschauerzahlen werden also weiter zurück gehen, diese fallen seit 2008/09 kontinuirlich, das war auch die letzte Saison in der schöner Fußball gespielt wurde.

      Zuschauerzahlen Diagramm: derstandard.at/1369361885923/A…Eine-durchwachsene-Bilanz

      Ich glaub wenn Sturm so weitermacht wird man nicht mehr lange in den Top 4 sein sondern zu einer Mittelklasse Mannschaft und mit Ried um die Position kämpfen.

      Und das mit den Möglichkeiten von Graz im vergleich zu Ried beschäment ist das.
      Goldbrich ist halt nur ein Blender, der außer viele Leute beim Boulevard zu kennen nichts drauf hat, der könnte maximal die Propagandaabteilung des Vereins für die dümmsten der Fans sein.
    • Mit Darko Milanic hat scheinbar unsere Führungsriege aus Sicht der Fans scheinbar endlich mal das gemacht, was sie machen sollten.

      Aber ich möchte mal zwei Punkte aufgreifen:

      Das könnte bei der anstehenden wichtigsten Entscheidung für die nächste Saison sehr problematisch werden. Nämlich mit welchem Trainer Sturm in die anstehende Meisterschaft gehen wird. Es ist bekannt, dass die Geschäftsführung laut Vereinsstatuten für die Bestellung des Trainers das Vorschlagsrecht innehat. Das heißt, die Geschäftsführung sucht einen neuen Übungsleiter und präsentiert dann den Gremien ihren Kandidaten. Stellen wir ein hypothetisches Szenario an: Wie wäre es für eben diese Geschäftsführung, wäre Präsident Jauk und einer seiner Kompagnons unlängst in Maribor gewesen, um mit Darko Milanic einen Vertrag als nächstem Sturmtrainer auszuhandeln? Abgesehen davon, dass er damit seine Geschäftsführung und sein eigenes Konzept übergehen würde, wie verhielte sich das zu Ende gedacht? Zu wem ginge wohl der neue Trainer, akzeptierte er dieses Angebot, im Alltag? Zu der Person, die mit ihm den Vertrag gemacht hat oder dorthin, wo er laut eines Konzeptes aus einer Schublade hingehen müsste? Denken wir uns in diesem Szenario außerdem noch folgende Erschwernis hinzu: Die Geschäftsführung würde sehr gerne mit dem interimistischen Trainer Markus Schopp weiterarbeiten, nicht mit einem neuen Coach. Wie gesagt, eine Hypothese. Aber eine die zeigen soll, wohin die gelebte Praxis führen könnte.
      Quelle: sturm12.at/2013/06/03/12-meter-arbeiten-lassen/

      "Darko Milanic war schon letztes Jahr einer unserer Wunschkandidaten. Darum sind wir sehr froh, dass er sich nun für Sturm Graz entschieden hat", freut sich Präsident Christian Jauk über die Verpflichtung des Maribor-Erfolgscoaches, mit dem er zahlreiche Gespräche geführt hat.
      Quelle: Mitteilung von Sturm zur Bestellung von Milanic als Trainer

      Scheinbar funktioniert da im Hintergrund nachwievor nicht alles astrein. Und wie es ausschaut, hat Jauk die Weichen für Milanic wohl schon um einiges früher gestellt, als Goldbrich mit Schopp als Trainervariante überhaupt vorstellig werden konnte.
    • Budget Saison 2013/14
      "Sturm ist kein Verein zum Reich werden"

      Sturm geht in etwa mit dem Jahresbudget in die Meisterschaft wie letzte Saison. Die Kosten für die erste Mannschaft seien sogar gesunken, Sponsoren dafür mehr an Bord. Individuelle Pakete würden geschnürt und sorgten für gute Beziehungen. Das Feedback von Sponsorenseite fällt positiv aus.

      Die entscheidende Information vorweg: Der SK Sturm verfügt in der laufenden Saison 2013/14 in etwa über den gleichen Jahresetat wie in der abgelaufenen Spielzeit. Dieser liege bei rund elf Millionen Euro, wie die wirtschaftliche Geschäftsführerin der Schwarz-Weißen, Daniela Tscherk , gegenüber Sturm12.at verlautbarte. Die Aufwendungen für die erste Mannschaft wurden dabei sogar reduziert, teurere Spieler seien abgegeben worden und man habe sich sehr gezielt und punktuell verstärkt. Dazu kommt auch, dass im Fall von Robert Beric Investor Frank Stronach einen Teil der Gehaltszahlungen übernimmt. Wie von General Manager Gerhard Goldbrich im großen Sturm12.at-Interview letzte Woche klargestellt, handle es sich hierbei um ein klassisches Investmentmodell. Stronach ist bei einem Weiterverkauf des Stürmers prozentuell beteiligt. Auch mit Peter Hyballa und Ayhan Tumani, von denen man sich im Laufe der letzten Saison getrennt hat, konnten einvernehmliche Lösungen gefunden werden und sie belasten das Budget des Vereins nicht weiter.

      Daniela Tscherk hält zudem fest, dass der Klub bei Verhandlungen mit den neuen Kickern eine sehr klare Linie gefahren sei: “Das Preis-Leistungsverhältnis hatte für uns oberste Priorität. Jedem Spieler wurde vermittelt, dass Sturm kein Verein zum Reich werden ist. Dafür bieten wir Fairness, Verlässlichkeit und eine gute sportliche Plattform für die weitere Karriere”, erklärt die wirtschaftliche Geschäftsführerin die Devise. Man habe zudem gänzlich ohne Europacup-Einnahmen kalkuliert und das auch für die Lizenzunterlagen bei der Bundesliga so eingereicht. Nicht zuletzt geht es aber bei einem Budget immer auch um den Anteil der Sponsoren. Hier befindet die Geschäftsführerin den SK Sturm schon seit längerem auf einem guten Weg:

      Maßgeschneiderte Pakete
      “Schon in der abgelaufenen Saison konnten wir einige neue Partner gewinnen und wir hatten die höchsten Sponsoringeinnahmen der letzten Jahre, mit Ausnahme der Meistersaison. Darauf können wir, glaube ich, durchaus stolz sein.” Zudem hätten schon bestehende Sponsoren ihre Beiträge erhöht, worin Tscherk den SK Sturm als wertvollen Partner bestätigt sieht. Schon im Jänner konnte die Partnerschaft mit Hauptsponsor Puntigamer um drei Jahre zu höheren Konditionen verlängert werden, inklusive sponsorfreiem Logo. Diese Lösung wurde auch, mit Vorbehalten – der Vereinsname bleibt leider bierbehaftet, von der Initiative Freiheit für Sturm akzeptiert. Laufende Gespräche mit Unternehmen aus sämtlichen Branchen in der Steiermark sollen diesen Zustand weiter verbessern. Das Zauberwort heißt maßgeschneidertes Paket: “Mit individuellen Konzepten und Ideen wollen wir die gewünschten Ziele für den Partner erreichen. Die sind sehr unterschiedlich. Manche brauchen Angebote in Richtung Kunden- und Beziehungspflege, andere wollen ganz klassische Image- und Markenwerbung”, erklärt Tscherk den Zugang zum Thema.

      Positives Feedback kommt dazu auch von Sponsorenseite: “Im Vergleich zu früher ist es unter dieser Geschäftsführung tatsächlich so, dass sich die Kontaktpflege verbessert hat. Das höre ich auch von Kollegen, die als Sponsoren aktiv sind”, erzählt Achim Seidnitzer, Unternehmer im Bereich Umwelttechnik und Sponsor der Schwarz-Weißen im Nachwuchsbereich, von seinen Erfahrungen. Es gehöre natürlich aus seiner Sicht auch eine gewisse Affinität zum Verein dazu, aber die neuen, maßgeschneiderten Pakete seien nicht schlecht und brächten sicher mehr Bindung zwischen dem Sponsor und dem Klub als früher, so der Sturm-Geldgeber. “Es gibt zum Beispiel die Möglichkeit,dass man ganz individuell Kunden oder auch Mitarbeiter zu gemeinsamen Veranstaltungen einlädt und mit ein paar Sturmkickern ein Freizeitprogramm absolviert”, zeigt sich Seidnitzer angetan von der Palette der Angebote. In die Regionen zu gehen, Kreativität und Spaß an der Arbeit sowie ab und an ein Erfolgserlebnis (“sehen, dass der Kooperationspartner zufrieden ist”) würden laut Daniela Tscherk die Arbeit an diesen Budgetposten abrunden. Sie hält selbstbewusst fest:

      Noch Luft nach oben bei den Dauerkarten
      “Meine persönliche Überzeugung ist, dass unsere Sponsoren diesen neuen Weg zu schätzen wissen. Jeder überlegt sich sehr genau, wo er sein Geld investiert – egal ob 1.000 oder 100.000 Euro. Mein Ziel ist eine gelebte Kooperation. Das erhöht die Chancen, dass uns auch in Zukunft die Treue gehalten wird.” Genauso wie Geldgeber ihre Investitionen sehr genau bedenken, tun das in anderem Rahmen auch die Fans. Ein Stimmungsbarometer für Zuspruch und Treue ist immer die Zahl der verkauften Dauerkarten.

      Außerdem stellen Zuschauereinnahmen einen relevanten Anteil am Jahresbudget eines Fußballvereins in Österreich dar. Und Abonnenten spielen eine wesentliche Rolle bei diesen Einnahmen. Daniela Tscherk zeigt sich mit der aktuellen Entwicklung zufrieden, hofft aber auf noch mehr Dauerkartenbesitzer: “Wir stehen derzeit bei knapp 6.000 Abos und es werden glücklicherweise jeden Tag noch mehr. 7.000 ist unser internes Ziel und wir sind überzeugt die letzten Zweifler, die mit dem Kauf noch zuwarten, mit vollem Einsatz auf und neben dem Platz zu überzeugen.” Wie bei den Sponsoren, hofft man auch bei den Fans auf die Treue. Auch wenn es, wie letzte Saison, einmal nicht so läuft. Tscherk weiß aber: “Siege lassen sich natürlich immer leichter verkaufen als sportlicher Misserfolg.”
      Quelle: sturm12.at

      Spricht wohl vorallem für Hyballa und Tumani, wenn man hier eine einvernehmliche Lösung gefunden hat! Wenn der Kader weniger kostet und gleichzeitig die Beiträge der Sponsoren erhöht werden konnten, scheint man ja Gewinne erzielen zu können! :thumb:
    • Da sieht man aber auch ganz schön das unter OK und FF das Geld beim Fenster hinausgeschmissen wurde teure Spieler wenn man trotz der top Transfers heuer weniger zahlen muss für die Spieler als letzte Saison.

      Die Stadion mieten wurden wieder erhöht schön langsam kommt wirklich eine Pacht billiger als eine miete des Stadion Liebenau und wenn man noch Puntigamer dazu den Stadion Namen verkaufen würde hätte man die Pacht auch locker drinnen und wir würden quasi gratis im Stadion Liebenau spielen.

      UPC drückt gerade mal 165.000 ab pro Saison, Generali knapp 1 Million und Rapid erhofft sich 1,5 bis 2 Millionen pro Saison da kommt man dann locker auf die 500.000 Pacht pro Saison für das Stadion Liebenau.
      „Es sind aber auch ein paar dabei, die großartig nach außen sagen, sie tun eh alles, aber in Wirklichkeit ist nichts dahinter" Markus Schopp

      „Mit denen geht es keinen Millimeter weiter“ Markus Schopp
    • Durchhalteparolen und die Beteuerung man sei von dem beschrittenen Weg überzeugt, sind wohl momentan die Hauptaufgabe des Vorstandes und des Managments. Was ich ihnen auch glaube, nur manchmal Frage ich mich auch das Ziel dieses Weges jemals definiert wurde.

      Immer wieder scheiden bei Sturm Prominente, teilw. Langjährige Vorstandsmitglieder aus, Trainer, Sportdirektoren, Manager kommen um gleich wieder zu gehen. Hierbei wird auch der eine oder andere € verbrannt. Ideen werden aufgebracht um wieder verworfen zu werden (Stichwort Stadion). Sportlich zeigt der Weg für mich derzeit in Richtung Erste Liga, wo er wirtschaftlich hingehen soll ist mMn nicht abzusehen.

      Alles in allem kann man momentan, diesem Weg in vielen Bereichen kein gutes Zeugnis ausstellen!
      DANKE GÜNTHER - DU BIST MEIN MR. STURM
      MARIO HAAS - DIE LEGENDE, DANKE FÜR ALLES