Regelkunde

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    • Bei der Besetzung des SR-Assistenten, der in seiner Jugend angeblich bei Rapid gespielt haben soll, hätte man sich von seiten des ÖFB für die heutige Begenung ein wenig mehr Fingerspitzengefühl erwartet, zumal dieser bei der vergebenen Grosschance von Diabang schadenfroh gelacht haben soll. Den Spielleiter zuvor auf die vielleicht spielentscheidende Szene, die zum Elfer führte, aufmerksam zu machen war zwar hart, aber tentenziell wohl gerechtfertigt, da dass Ellbogen-Ausfahren dem Reglement entsprechend geahndet werden muss.

      Insgesamt kein wirklich berauschendes Wiener Derby. - Aus meiner Sicht aber ein gutes Ergebnis für STURM. Gegen die Austria, die aller Voraussicht nach wohl der härteste Konkurrent um Platz 3 sein wird, wieder einen Punkt gutgemacht. Mit der Möglichkeit am nächsten Wochenende mit einem Sieg beim schweren Heimspiel gegen die Grünen ev. sogar mit der Rapid gleichzuziehen.
    • Sturm Kids schrieb:

      sehr interessant > wie kommst du auf das ???


      Siehe Posting von marcel boyron. Soetwas darf einfach nicht passieren. Das Spiel wurde aufgrund einer Fehlentscheidung eines befangenen Assistenten entschieden, der sich mit weiters mit diversen (falschen) Abseitsfehlentscheidungen zugunsten Rapids und schadenfrohem Gelächter nach der vergebenen Torchance von Diabang ins Rampenlicht gerückt hat. Das ist der österreichische Fußball: In vielen Ligen mag geschoben werden, bei uns besteht nichteinmal die Notwendigkeit dies zu verbergen, da ohnehin jedem der sich mit dieser Kasperlliga beschäftigt klar ist, dass es nie einen Wettbewerb in dieser Liga geben kann. Der von vielen verhasste Rinner war einer der wenigen, der es bisher gewagt hat mit seiner Androhung eines Antrages einer Neuaustragung des Rapidspiels Kritik an diesem System der grün-weiß besetzten Senate der Bundesliga zu üben und war daher für mich auch die Idealbesetzung für das Amt des Bundesligapräsidenten. Dieses Skandalderby wäre eine Gelegenheit dies zu bestätigen. Die Strukturen sind dermaßen festgefahren, dazu reicht ein Blick auf die österreichischen Medien: Wer das Spiel heute im ORF verfolgt hat, der wurde Zeuge einer medialen Realitätsverfremdung, die manchem diktatorischen Regime als Vorbild gereicht hätte: Ein Kommentator König der nach dem Schlusspfiff dem Schiedsrichterteam zu seiner Leistung gratuliert sagt wohl alles. Gut, man kann jetzt einfach sagen König ist ein Trottel und hätte damit auch recht, dann möchte ich mir aber die Frage erlauben, warum sich solche Leute über Jahre in einem gebührenfinanzierten Sender halten und Vorgänger jahrzehntelang ähnliche Leuchten waren. Mir lässt das nur den Schluss zu, dass man keineswegs eine Unvereinbarkeit der subjektiven Berichterstattung mit dem Status eines öffentlich rechtlichen Senders sieht. Alles das sind kleine Bausteine die in Summe einen nicht zu verachtenden Vorteil für eine Mannschaft ergeben, die mit Leistungen am Spielfeld oder (legalen) Leistungen des Managements nichts zu tun haben.

      Sturm Kids schrieb:


      spielt Salzburg nicht mehr mit ???


      Siehe Saisonverlauf 2008: Rapid hatte bereits einen gewaltigen Rückstand, der aufgrund einer Serie von durch Schiedsrichtern entschiedenen Spielen geringer wurde in einer Phase in der Rapid alles andere als überzeugend auftrat. Letzteres hat sich zugegebenermaßen zu Saisonende mit dem Höhepunkt des 0:7 in Salzburg geändert und daher im Nachhinein ein verfälschtes Bild einer Saison hinterlassen: Rapid wäre aus eigener Kraft auch mit diesem Kraftakt am Ende einfach nicht mehr rangekommen, der Höhepunkt war das bereits vielfach diskutierte Spiel in Altach, als ausnahmsweise eine Fehlentscheidung gegen Rapid gefällt wurde und der Senat prompt eine Neuaustragung angeordnet hat. Noch heute bin ich sehr froh über den Auftritt Rinners in diesem Fall, der dies verhinderte, auch wenn sich am Meistertitel Rapids nichts geändert hat, eine Bestätigung dieser Neuaustragung hätte den Fußball in seinen Grundfesten erschüttert, auch das hätte man in Kauf genommen, nur um seinen Lieblingsverein zum Meistertitel zu verhelfen. Was bleibt ist der fahle Nachgeschmack, dass gegen jeden Verein Fehlentscheidungen passieren können, nur ist gleicher als alle anderen und solange sich daran nichts ändert, wird der österreichische Fußball immer da bleiben wo er derzeit ist und ganz ehrlich, wo er mit diesen Strukturen auch hingehört: Im Niemandsland auf einem Kontinent auf dem das durchschnittliche Niveau gewaltig ist. Denn was macht diese Liga denn bitteschön für ernstzunehmende Sponsoren noch interessant, von einem Verein abgesehen? Es gibt nur zwei Möglichkeiten, entweder man betreibt einen Verein wie es Red Bull macht und erkauft sich mit entsprechend aggresiven Strategien (Schlüsselspieler mit Unsummen von Konkurrenten loskriegen, Errichtung eines für österreichische Verhältnisse gewaltigen Stadions mit Plastikplatz zwecks Heimvorteil, eigene Berichterstattung auf Papier wie im TV) Vorteile um diese Nachteile im Wettbewerb teilweise kompensieren zu können oder man nutzt wie alle anderen Sponsoren die derzeitige Lage um billig zu regional dennoch nicht schlechten Werbeflächen zu kommen. Die Verlierer sind die Vereine und deren Fans, wie immer im österreichischen Fußball- um dies zum roten Faden dieses Postings zu erklären- mit einer Ausnahme.
    • an @Sturmforever

      zuerst einmal > ein tolles posting

      biete dir und @marcel boyron eine Wette an > wenn Rapid Meister wird: lade ich euch zu einem Essen ein, wenn Salzburg Meister wird: widerlegt ihr eure These hier im Forum

      hätte dann noch ein gutes Beispiel für euch, wer heuer nicht Meister werden darf und letztes Jahr absteigen musste > nämlich der SCR Altach
      - letztes Jahr beim entscheidenden Spiel zw Mattersburg gegen Altach bekam Altach keinen Elfmeter zugesprochen (glasklarer ging es nicht mehr) und dies war unmittelbar vor der Pause und bei einem Spielstand von 1:0 für Altach
      - am letzten Freitag bekam Admira in Gratkorn einen Elfmeter, der NIE einer war, der Torhüter berührte den Spieler Friesenbichler nicht einmal, normalerweise hätte er "GELB" für eine Schwalbe bekommen müssen und wäre dadurch mit GELB / ROT vom Platz geflogen > zu allem Überdruss verwandelte er auch den Elfmeter zum Siegbringenden 1:0 > diese Schwalbe fabrizierte er auch im Herbst einmal. wo dann die Admira auch 1:0 gewann > ich glaube es war gegen Austria Lustenau > Trainer Schachner bestätigte im Sky Interview auch dies und war auch mit dem Elfer schinden völlig einverstanden

      Fazit: Altach darf nicht aufsteigen (heuer) und musste letztes Jahr absteigen, wenn deine These stimmt, die Meisterschaften werden nicht durch die Spieler entschieden, sondern von anderen bzw höheren Stellen
      nach schmerzlichen Verlust führe und lebe ich deinen Willen hier in diesem Forum weiter - ich denke an dich - dein Freund Sturm Kids
    • Ich muss @Sturmforever zu diesem Posting gratulieren. Den Sachverhalt genau eingefangen, besser nicht mehr möglich.

      Dieses Spiel hat dem Fußballfan heute eindrucksvoll vor Augen geführt, woran es in dieser Liga unter anderem ganz gewaltig hapert.
      Die nahezu götzenhafte Huldigung und der beiweiräuchernde Kult um den goldenen, gottgleichen SK Rapid Wien seitens des (Hütteld)ORF ist und bleibt widerwärtig. Natürlich muss man in dieser Partie auch noch einen Thomas König hinsetzen. Nicht nur dass mir niemand einreden kann, das dieser Herr jemals als aktiver auf einem Fußballfeld gestanden hat (und ned amoi ois Schneeschaufl-Schani) und zu denen zu gehören scheint, die glauben dass der Ball springt weil ein Froscherl drin steckt. Nein, auch weil der Herr König wahrscheinlich auch mit seiner besten Rapid-Unterwäsche auf der Kommentatoren-Position zu sitzen scheint. Soviel dazu.

      Grundsätzlich bin ich ja eher skeptisch, wenn bei jeder Pro-Rapid Entscheidung eines Schiris gleich nach der "Wiener Mafia" geschrien wird, allerdings sind die Vorfälle die mit einer beängstigenden Regelmäßigkeit in Hütteldorf passieren schon bald nur noch in solch einem Kontext zu sehen. Ob die Herrschaften jetzt Hoxha, Einwaller oder sonstwie heißen, allesamt scheinen im Hanappi schlagartig nervös zu werden und das gesamte Regelbuch vergessen zu haben. Woher kommt es, dass einfach nur ein Grüner liegen muss damit der Ref beinahe reflexartig in sein Pfeiferl pusten muss? Weil die Rapid-Leiberln so dekorativ zum Rasen passen, da Kann man aber auch schon mal abgelenkt sein und Sachen sehen die es nicht gibt, kann das schon verstehen...

      Für Sturm nächste Woche hat es einen Vorteil - Man kann sich jetzt eine Woche darauf einstellen gegen zumindest 12 Gegner zu spielen. Rezept: Rapidler auf dem Platz so vernichten, dass sie auch mit Schieberei keine Meter haben. As easy as that.

      mfg
      (um es mit Wiener Sichtweise zu formulieren)
      ein grantiger Provinzler a.k.a. Kernölbauer a.k.a. Ruabnzuzla
      No need of sun to light the way
      Across the ages, we have reigned as we endured
      Through the storm fronts we will ever surely pass
      To stand as never ending light
    • Der Assistent bei Kärnten gegen Sturm bei fragwürdiger Abseitsentscheidung in Hälfte eins war angeblich Sturmanhänger. Unglaublich! Man sieht hier doch klar, auch wenn man die Suche betätigt, welchen Groll hier manche gegen Wien hegen, was jedoch typisch Österreich ist. Auch der Wind drehte gestern im Spiel, eigentlich unglaublich, dahinter steckt sicher der grüne Wettergott, der mit seinem Krankltrikot für Blas und Gänsehaut sorgte. Immer diese Grünen, egal ob im Fußball oder der Politik...eigentlich traurig.
      KOANE DEITSCHEN bei UNSEREM SK Sturm!
    • In erster Linie kann ich da natürlich nur für mich selber sprechen: Etwaige andiskutierte Missstände im österreichischen Fussball auf eine Ebene mit pauschalen Wien-Antipathien zu stellen erscheint mir dann doch ein wenig zu oberflächlich. @Orkan, sei mir nicht böse, aber dass ist auch nicht ganz untypisch österreichisch!

      Das Wiener Derby ist unbestritten die brisanteste Partie in der österreichischen Fussballmeisterschaft. Beginnend bei der Schiedsrichterteam-Besetzung sollte daher schon eine gewisse Sensibilität an den Tag gelegt werden. Zwischen einer angeblichen Affinität zu einem Klub und einer Rapid-Nachwuchs-Vergangenheit (bis zur U-18) ist dann wohl doch noch ein Unterschied.

      Bezüglich der Elfer-Entscheidung soll sich jeder selber eine Meinung bilden. Mein Statement dazu gabs schon im vorigen Beitrag:

      youtube.com/watch?v=XyfsxFD6hac
    • Das Video bestätigt das was ich gestern in der Aufzeichnung gesehen habe. Klare Behinderung vom Polen Bak an ich glaube Mario Konrad. Für mich keine Diskussion. Es ist schon richtig, dass es eigen ist, wenn der Assistent eine Rapidvergangenheit hat. Dafür muss er ja auch ein Papier unterschreiben, dass ihn solche Angelegenheiten bei der Arbeit nicht weiter beeinflussen, da ziemlich jeder mir bekannte Schiedsrichter oder Assistent eine gewisse Nähe zu einem Verein pflegt. Hier wird gerade so getan, als hätte der Senat nach einem Assistenten gesucht, der eventuell bei Rapid gespielt hat, was bitteschön absoluter Schwachsinn ist. Natürlich fühlen wir Bauern uns oft benachteiligt, wollen dann den Blick auf die wahre Tabelle aber nicht weiter kommentieren, wichtig ist in erster Linie das man allgemein einmal gegen Wien schreibt, faktisch unabhängig, siehe den plumpen und trüben 2008 vergleich, denn vier Punkte Rückstand sind natürlich im Spitzenfußballweltweit nicht aufzuholen. Etwas mehr Sichtverhältnis, vorallem wenn man es anderswo anderen Talkgästen vorwirft, sollte legitim sein, unabhängig ob Student oder Bauhelfer.
      KOANE DEITSCHEN bei UNSEREM SK Sturm!
    • Ich bin auch dafür, dass sich Michael Moore einmal der österr. Liga annimmt und die Wienlastigkeit und die Rolle des ORF dabei schonungslos aufdeckt. :crazy2:

      @07/08
      Nur gut dass kein Schiri das 1:5 im Hanappi zu einem 6:5 gepfiffen hat, war wohl bis 18 bei der Austria.
      3 bzw. 4 Punkte Rückstand sind in Österreich ohne funktionierendes Mafia-Netzwerk in der Tat wohl kaum aufzuholen. Nur wer wurde beim 7:0 im Bullenstadl bestochen? Der Oberösterreicher Lehner oder gar der Steirer Mateschitz?
      Und warum wurde Rapid im Spiel gegen Sturm heuer der reguläre Ausgleich vorenthalten?
      Übrigens alles ORF-Livespiele.

      Hütteldorf 9/11, ich bin gespannt darauf.
    • Einwaller ist ja meines Wissens nach, nach unabhängiger Leistungsevaluierung einer der besten Schiedsrichter Österreichs - eigentlich ein "undankbarer Hockn". Ich finde es immer gut, wenn man vorsichtig ist und nicht alles mit "ist so" abtut, allerdings sollte man nicht Gefahr laufen, sich in einer Art Verwirrstrudel wieder zu finden.
      Legenden sterben nie
    • Und wiedereinmal ein Skandalspiel mit Hütteldorfer Beteiligung, wiedereinmal meint ein Linienrichter (wenn auch ausnahmsweise kein ehemaliger Rapid- Nachwuchsspieler, der ÖFB hat gelernt, wie man Auffälligkeiten reduzieren kann ohne das Ergebnis zu verändern) eine richtige Schiedsrichterentscheidung beeinflussen zu müssen, wiedereinmal geht ein Schiedsrichter den einfacheren Weg gegen seine erste Entscheidung zu pfeifen und gibt die Verantwortung ab. Immerhin hat sich der Schiedsrichter "revangiert" indem ein eindeutiger Elfer für Kärnten aus Eigeninitiative vorenthalten wurde. Wie immer gibt es zwei Verlierer: Während die erste Verlierertrophäe fair zwischen neun Vereinen hin und hergereicht wird (stimmt, innerhalb einer Saison gleicht sich insofern tatsächlich einiges aus) hat der zweite Verlierer quasi eine Stammplatzgarantie erwirtschaftet: Hierbei handelt es sich um den österreichischen Fußball.

      Ein kleiner Rückblick auf die letzten Duelle unseres geliebten "Rekordmeisters":

      27. Runde, 27. März 2010: Kärnten - Rapid: Elfer für Rapid nachdem ein Gegenspieler mit angelegtem Arm den Ball mit der Brust über die Torlinie befördert hat. Wenig später ein eindeutiges Foulspiel gegen Sandro im Strafraum nicht geahndet.
      Ergebnis: 2:4
      Fazit: Skandalspiel aufgrund der Eindeutigkeit vor allem bei der ersten Szene.

      26. Runde, 23. März 2010: Rapid - Mattersburg: Grottenschlechte Mattersburger haben keine Chace.
      Ergebnis: 3:0
      Fazit: Verdienter Sieg.

      25. Runde, 20. März 2010: Sturm - Rapid: Einige Mal zu Unrecht zurückgepfiffen von einem Schiedsrichter Einwaller dessen Nominierung allein schon eine Provokation und eine Absage an jeden, der im österreischischen Fußball noch einen Wettbewerb erkennen will, darstellt. Eindeutiger Handelfmeter vorenthalten, mögliches Foulspiel an Hölzl kaum aufzulösen.
      Ergebnis: 1:1
      Fazit: Skandalspiel mit Ansage.

      24. Runde, 14. März 2010: Rapid - Austria: Immerhin der Beweis dass Jugendarbeit etwas bringt. Es mag Länder geben, in denen bei den Schiedsrichterbesetzungen die Vergangenheit der Protagonisten eine Rolle spielt, kann uns egal sein, Österreich gehört da ohnehin nicht dazu. Führungstreffer nach einem Elfer, den der Rapidjugendspieler an der Seitenlinie gesehen haben will. Wenn so etwas ein Elfer ist, dann muss es bei jedem Eckball und Freistoß in Strafraumnähe einen geben und wenn solche Besetzungen normal sind, dann kann man gleich den Stadionsprecher in Absprache mit dem Fanbeauftragten die Last der Entscheidungsfindung bei strittigen Szenen aufbürden. Selbiger Linienrichter fühlt sich auch nicht bemüßigt seine Objektivität nach außen zu tragen, wie er mit hämischen Gelächter bei einer vergebenen Austria- Chance zum Ausdruck bringt. Die rote Karte für Acimoc wegen Beleidigung hätte man zurücknehmen müssen, da man eine solche Gestalt nicht mehr beleidigen kann, es ist bestenfalls die Realität, die beleidigende Ausmaße annimmt.
      Ergebnis: 2:0
      Fazit: Ich würde hier gerne von einem Skandalspiel sprechen, allerdings sind das für mich Spiele, die Wendungen aufgrund unerwarteter Entscheidungen der scheinbar Unparteiischen erfahren. Bei dieser Besetzung ist allerdings nichts unerwartetes passiert, ein ehemaliger Hütteldorfer bekam die Entscheidungsgewalt und er hat entschieden. Wort gibt es dafür eigentlich keines im deutschen Sprachraum, Manipulation, Betrug sind zwar sicherlich zutreffend aber zu allgemein. Das Spiel ist daher sein eigenes Fazit. Will man das ganze unbedingt an einem Begriff oder einer Phrase festmachen, kann man ja "Spiel im Hanappi" dazu sagen.

      23. Runde, 7. März 2010: Kapfenberg - Rapid: Dramatisches Spiel, diesmal vom Schiedsrichter nicht entscheidend beeinflusst.
      Ergebnis: 2:2
      Fazit: Verdiente Punkteteilung

      22. Runde, 28. Februar 2010: Rapid - Salzburg: Nachdem alle Probleme Österreichs Gott sei es gedankt in den Hintergrund treten, nachdem bekannt wird, dass der Rapidkapitän verlängert bekannte auch Schiedsrichter Drabek Farbe(n). Nämlich gelb und rot für Schiemer, nachdem Verteidiger Eder selbigen an der Strafraumgrenze attackiert. Wenig später der Schock für die gesamte OMV- Familientribüne und die von Vereinsseite als Kunden bezeichneten Menschen im restlichen Stadion: Afolabi trifft per Kopf zum späteren Endstand von 1:0.
      Ergebnis: Aufgrund eines drohenden Punkteabzuges für Wiederholung nicht nochmal hingeschrieben, sondern auf den letzten Satz verwiesen.
      Fazit: Gerne sprechen Schiedsrichter von versuchten Tätlichkeiten oder anderen versuchten Vergehen, die gleich zu ahnden sind wie vollzogene Regelübertretungen. Geklappt hat es zwar nicht, aber der Versuch...

      Keine schlechte Bilanz, wer nach wie vor keine Struktur erkennen will dem sei das Argument gereicht, dass bei sechs Spielen immerhin zwei ohne besondere Vorkommnisse dabei waren, von denen eines gegen inferiore Mattersburger gewonnen wurde und ein zweites Unentschieden gegen die heimliche Fußballhauptstadt Kapfenberg endete. Ich gebe Oli schon recht, es ist sicherlich nicht unser größtes Problem, in meinen Augen aber auch nur deshalb, weil es nicht unser Problem ist, da es nicht in unserer Gewalt liegt. Es ist aber sehrwohl ein Problem Rinners gegen diese Missstände vorzugehen und ich bin sehr froh, dass er eben dies tut. Ein Verweis auf die Zustände in unserer Liga reicht als Antwort jedem gegenüber, dem dieses Fußball- Vakuum mitten in Europa seltsam erscheint.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sturmforever ()

    • Bei Rapid wird viel übertrieben dargestellt, die Schiedsrichter machen überall Fehler, das Problem ist sie versuchen alles immer genau nach den Regeln zu pfeifen, aber dabei braucht man halt den Charakter und die Courage die Regelauslegung an das Spiel anzupassen (Intensität, Härte, um was geht es für die Teams), und nicht nach der persönlichen Weltanschauung.

      Das Spiel gegen Sturm wurde beim letzten Talk und Tore in allen Zeitlupen mit Günther Benkö durchexerziert, und jede Situation war regeltechnisch korrekt, Handspiel erstes Mal unabsichtlich, beim zweiten ging die Hand zum Ball, und bei den zweimal zurückpfeifen war auch immer ein Foul dabei, zuerst wird glaub ich Dober gestossen, wobei ein anderer Schiri das vielleicht nicht gibt, und beim 2. wird dem Rapidler das Standbein weggezogen, von Muratovic wenn ichs richtig in Erinnerung habe.

      Rapid Austria war einfach eine Blödheit von Bak, wie schon so oft, und die Chance von Diabang, die gelben Schuhe haben ja diese Slapstick Einlage perfekt abgerundet, sorry, aber so ein unfähiger Spieler verdient nur Häme, da hat sicher das ganze Stadion gelacht.

      Aber auch das hätt nicht jeder Schiri bzw Assistent gegeben.

      Kärnten Rapid gestern, da waren die Fehlentscheidungen klar, wurden auch heute offiziell bestätigt, kann passieren, die Regeln selbst lassen auch viel Interpretationsspielraum zu, neuestes Beispiel, Gekas Tor von Hertha gegen Dortmund, nicht gegeben, wers gesehen hat, da war sowohl abseits als auch kein abseits möglich.

      Im Prinzip aber kein Grund sich zu sehr aufzuregen. ;)
    • die unzähligen fehlentscheidungen zugunsten von rapid lassen sich durch so eine schwindlige talk und tore sendung auch nicht wegdiskutieren.
      ein benkö, der jede noch so offensichtliche fehlentscheidung seiner schiriteams rechtfertigt und schön redet, ist total unglaubwürdig, weil er quasi bestätigt hat, dass z.b. ein einwaller als österr. nr 1, sehr gute chancen hat, bei der wm zu pfeifen und man ihm das nicht durch schlechte bewertungen zunichte machen sollte/will.

      abgesehen davon wurden einige szenen nicht in allen zeitlupen gezeigt, sondern lediglich einmal, aber auch da bestätigte sich nur, was sowieso von anfang an klar war, nämlich, dass z.b. die beiden aussichtsreichen angriffe von sturm (gegen rapid) 2x zu unrecht zurückgepfiffen wurden.

      fehler wurden, wenn, dann nur in den spielen zugegeben, in denen es praktisch um nix geht (Mattersburg-LASK), in den spitzenspielen war laut benkö immer alles in ordnung. einfach lächerlich.
      einen wr. schiri für das wr. derby einzusetzen, dazu noch einen assistent mit rapidvergangenheit, passt auch ganz gut und rundet das bild, welches man sich vom schiribesetzer benkö machen konnte, perfekt ab.

      es ist darüber hinaus schon erstaunlich, dass beinahe die hälfte der verhängten elfer dieser saison für rapid und austria ausgesprochen wurden - bei den geschenkten elfern ist das missverhältnis noch deutlicher, obwohl da ein verein ganz klar vorne liegt.
      das soll zufall sein?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von jaytee ()

    • Man muss doch als Vergleich nur die deutsche BuLi hernehmen: Dort werden Abseitsentscheidungen um 1 cm oder Abstoß/Cornerentscheidungen wo 3 Beine beim Ball waren heftigst kritisiert, bei uns wird eine Entscheidung wie bei Kärnten - Rapid mit „Hätte kein Elfer sein müssen aber passiert” kommentiert.
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    • Mit ner Andreas Möller Einlage schindet Drazan nen Elfer der sich ne nachträgliche Sperre verdienen würde...und der Sky Kommentator versucht das auch noch schön zu reden, da bereue ich das ich mein Abo erneuert hab :mad:
      Ivan Osim: „ Sturm deckt alles was schwarz ist, in meinem Leben. Alles was weiß ist, auch.“