GAK vor dem endgültigen Ende?

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    • gac neu spielt in der 1.klasse mitte a, davon 7 vereine nur als zb. frohnleiten II gemeldet. aufstieg garantiert. die haben das 3 fache budget. die anderen vereine werden keine freude haben, denn wo zuletzt gerade vor 100 zuseher gespielt wurde. werden jetzt an die 500 kommen. 1 schiri, eventuell 1 linienrichter, 1 dorfpolizist und 3 ordner. das ist ein freibrief für "möchtegern" hooligans.
      Meine Int. Stadiontour: Allianz Arena, Frankenstadion, Stadio di Friauli, Camp Nou, Westfalenstadion, Estadio da Luz, Amsterdam Arena.
    • ja da wird es nicht nur einen spielabbruch geben!
      und die werden über jahre die "provinz" (ich komme selber aus dieser) unsicher machen und keine freude bereiten.
      aber wahrscheinlich krachen die nach zwei jahren eh wieder finanziell mit den transferperioden die sie jetzt schon gemacht haben.
      sie werdens nicht lernen...
      SK Sturm Graz eine Liebe ein Leben ein Leidenschaft seit 1909
    • Gescheiterte Derbys
      Abgeblitzt


      Ein Grazer Derby lässt sich laut GAK-Obmann Rannegger nicht vermeiden. Zukunftsmusik – denn bis das sportliche Regulativ es wieder vorschreibt, ist Sturm am Teilzeit-Aufflammen der Rivalität nicht interessiert. Die Sehnsucht der Roten nach den Schwarzen ist größer als umgekehrt.

      Es lässt sich nicht vermeiden“, prophezeit GAK-Obmann Harald Rannegger im Interview mit 90minuten.at eine Zukunft des Grazer Derby. Und tatsächlich war ein Städte-Cup in den vergangenen Jahren bereits einige Male im Gespräch. “Die Idee war, dass einmal im Jahr ein Cup gespielt wird”, schildert Rannegger seine Überlegungen gegenüber Sturm12.at. Konkrete Ideen scheint man beim Grazer Athletikklub diesbezüglich auch schon zu haben: “Im Prinzip wird das Stadion geteilt. Auf der linken Seite ist Rot, auf der rechten Seite ist Schwarz. Und dann wird eine Art Messestädte-Cup ausgespielt.” Doch die regelrechte Begeisterung, die auf der roten Seite zu hören ist, scheint ihr Ende auf der schwarz-weißen zu finden. Aber nun von Anfang an:

      Mit dem Wunsch einer “Art Messestädte-Cup” greift der Vereinsobmann weit zurück in die Geschichte des Fußballs. Bereits zwischen 1955 und 1971 diente ein Messestädte-Cup der Promotion von Handelsstädten. Aufzeichnungen über einen Messe-Cup habe es laut Rannegger bereits zu Anfang des 20. Jahrhunderts gegeben. Jener, der nun gewiss einige Jahrzente später ausgetragen wurde, war ein internationaler Fußballwettbewerb, an dem diverse Klubs als Vertreter der Messestädte teilnahmen. Der SK Sturm traf im Rahmen dieses Events zuletzt etwa auf den FC Arsenal. Und apropos Messe: “Nachdem die Messe quasi über die Stadionbetriebs-GmbH Eigentümer der UPC-Arena ist, haben wir das erste Mal schon 2008 bei Bürgermeister Nagl
      vorgesprochen”
      , erklärt Rannegger die ersten Versuche seitens der GAK-Vereinsführung. Diese seien laut eigenen Angaben sowohl bei Armin Egger, Geschäftsführer der Stadionbetriebs-GmbH, als auch Bürgermeister Siegfried Nagl auf Interesse gestoßen. Im Jahre 2009 wurden für einen geplanten Hallencup bereits Abos verkauft – doch auch dieser fand nicht statt.

      Positive Rivalität

      Gescheitert sei das Vorhaben aber an der Tatsache, dass “es meines Wissens von Rinner und Foda nicht goutiert wurde, so etwas zu machen.” Franco Foda wollte zu diesem nicht mit der Kampfmannschaft antreten, heißt es. Der Bedarf an der roten Lokalkonkurrenz scheint seitens des SK Sturm wohl gedeckt – oder eher gar nicht vorhanden – zu sein. Aktuell sei auch kein derartiger Bewerb in Planung, vermerkt Rannegger, der emotional doch sehr hinter dem Projekt zu stehen scheint: “Es ginge ja nicht darum, gleich während des Meisterschaftsbetriebs etwas zu machen, es wäre zum Beispiel in der Aufbauzeit im Sommer ein tolles Vorbereitungsspiel gewesen.” Ob es nun einem Bundesligisten dient, sich im Spiel gegen einen in der Gebietsliga Mitte agierenden Verein vorzubereiten? Man verstehe, so Rannegger, natürlich auch, dass man sich als Bundesligist nicht mit einem Siebtligisten messen müsse, aber “es wäre für die Stadt Graz ganz spannend gewesen, auch wenn wir ein Siebtligist sind. Ob da sportlich Welten dazwischen sind, ist ja eigentlich egal. Es geht darum, die positive Rivalität weiterzuführen.” Sturm Graz wollte diesbezüglich keine Stellungnahme abgeben.

      Am meisten fortgeschritten waren die Bemühungen um einen Städte-Cup in den Schicksalsjahren 2006-2007, als beide Grazer Sportvereine Konkurs anmelden mussten.“Es gab immer wieder Versuche, auch in Zeiten, als es beiden Vereinen schlecht ging. Da hätten auch beide davon profitieren können. Aber irgendwie kam nichts zustande”, bedauert Rannegger das Misslingen der Vorhaben. Am 17. Mai 2007 fand denn auch das letzte Grazer Derby zwischen dem SK Sturm und dem GAK statt, Begegnung Nummer 197 in dieser Konstellation. Ein weiteres, und das bis dato letzte, Aufeinandertreffen der beiden Vereine gab es im Rahmen des Michael-Fuchs-Gedenkturniers 2011.

      Mitgliederverein bis 2020?
      Den Schwarz-Weißen gelang der Zwangsausgleich – bis der GAK, der mittlerweile vier Insolvenzverfahren hinter sich hat, wieder in der höchsten österreichischen Spielklasse vertreten sein wird, werden noch einige Jahre vergehen. Gelingt dem Verein jährlich der Aufstieg, ist das auf das Jahr 2020 datiert. Dass man nun aber nicht auf zeitlich direktem Weg wieder in der Bundesliga ankommen wird, hat neben sportlichen auch infrastrukturelle Gründe. Denn die Vergangenheit vergisst man auch beim GAK, dessen Vereinspositionen zurzeit zu hundert Prozent von Mitgliedern besetzt werden, nicht. Groß ist die Angst rund um Haftung und Finanz. Bis in die Landesliga würde man sich organisatorisch zwar noch halten können “aber alles, was Richtung
      Regionalliga geht, glauben wir – auch in den nächsten fünf Jahren – zu schaffen. Aber ab diesem Zeitpunkt geht es schon um viel mehr Geld. Da muss man anders aufgestellt sein”
      , gibt Rannegger zu bedenken, der den personellen Zustand zugleich auf ein schwarz-weißes Beispiel ummünzt: “Das wäre ja so, als würde die Nordkurve den Verein übernehmen, und dann Strukturen machen muss, Kapazitäten aufbauen muss, Personen suchen muss,die den ganzen Verein führen. Die kommen ja (Anm.: beim GAK) eigentlich alle aus dem Fanbereich.” Was die Infrastruktur angeht, hat Ranneger bereits ein Ziel vor Augen: In den nächsten Jahren soll das Gelände in Weinzödl auf eine Kapazität von 2.500 Zuschauern ausgebautet werden.

      Harald Rannegger ortet aber noch ein ganz anderes Problem: die Förderung der Jugend bzw. die Verhinderung ebendieser. “Es gibt viele kleine Vereine, die keinen Cent bekommen.” Konkret spricht der Obmann der Grazer Lokalkonkurrenz hier die Akademie Steiermark-Sturm Graz an, die seiner Meinung nach “ja zu hundert Prozent Sturm ist.” Eine Aussage, die so nicht stimmt, untersteht die Akademie doch neben Sturm auch zur Hälfte dem Landesverband. Zudem werden in der Akademie mittlerweile einige Talente gefördert, die nicht aus dem Nachwuchs von Sturm kommen. Grundsätzlich vergesse man laut Rannegger jedoch zu leicht auf die kleineren Vereine. Die Geldbeträge, die an die kleinen fließen, seien – kurzum – ein Tropfen auf den heißen Stein. Um Aufmerksamkeit zu generieren, erwägt Rannegger auch hier ein Amateur-Städteturnier.

      “Bisher keinen Cent investiert”Für viel Aufregung hatte vor wenigen Wochen eine Nachricht aus dem Gemeinderat
      gesorgt, wonach von den beschlossenen fünf Millionen Euro für den Grazer Fußball, ein Teilbetrag – kolportiert wurde bis zu einer Million – an das Trainingszentrum Weinzödl gehen würde, bei dem der GAK Hauptmieter ist. Diesen “Gerüchten” begegneten die Vereinsverantwortlichen der Roten am gestrigen Tag mit einer Aussendung, wonach für den GAK seitens der Stadt bisher kein Cent in Weinzödl investiert worden sei – “eine Strategie, die scheinbar beibehalten werden soll”, heißt es da. Ein Investitionsvolumen von einer halben Million Euro sei zwar für Weinzödl vorgesehen, das Geld würde jedoch “vorrangig zur Errichtung von Infrastruktur für angloamerikanische Sportarten verwendet werden.” Wie die Vereinsverantwortlichen zu jener Annahme kommen, obwohl die geplanten Sanierungen im Gemeinderatsstück klar den GAK als Begünstigten ausweisen, ist bisher unklar.



      Das Interview mit Harald Rannegger führte David Baumgartner.
      Quelle:Sturm12

      "Werte kann man nur durch Veränderung bewahren"
      Richard Löwenthal
    • Naja, wenn man es realistisch betrachtet wird sich das Interesse in Grenzen halten, die ganze Angelegenheit muss aber als Hochsicherheitsrisiko-Veranstaltung abgehalten werden, die entsprechenden Spezialisten beider Seiten wird man mit Sicherheit anziehen. Das Sportfest unter Freunden mit gesunder Rivalität und das Kräftemessen eines unterklassigen Nachfolgevereins in der Aufbauphase mit dem Erzrivalen für den es ein Testspiel gegen einen Gegner mit prominentem Namen wäre ist doch eher in Frage zu stellen. Ebenso ob von den Einnahmen etwas übrig bliebe, wenn man das Risiko bedenkt. Ich halte das nicht für die großartige Idee.