Marko Stankovic wechselt zum SK Sturm!

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    • "Ich beobachte Rooney sehr genau"

      Wien – In seiner ersten Bundesliga-Saison sorgt Marko Stankovic beim SK Sturm für viel Aufsehen.

      In den ersten acht Runden hat der 21-Jährige bereits vier Mal getroffen und einen Stammplatz im Angriff der Grazer fast sicher.

      Dennoch muss der Offensivspieler noch einiges lernen. Zu diesem Zweck sieht er sich die ganz Großen an: „Ich beobachte Rooney sehr genau“, verrät Stankovic im Sport1-Interview.

      Außerdem spricht der Steirer über seine Traum-Liga Primera Division, einen beeindruckenden Besuch im Nou Camp und die Idole seiner Kindheit.


      Sport1: Welche der großen Ligen verfolgst Du?

      Marko Stankovic: Ich bin eher der spanische Typ, mit taugt die Primera Division. Meiner Meinung nach ist das spielerisch die stärkste Liga überhaupt, deswegen verfolge ich sie auch sehr genau. Barcelona, Valencia und Real Madrid sind absolute Top-Klubs.

      Sport1: Warst Du schon einmal bei einem Spiel dieser Vereine?

      Stankovic: Wir waren mit Leoben einmal auf Trainingslager in Spanien. Dort haben wir im Espanyol-Stadion das Derby gegen den FC Barcelona gesehen. Danach waren wir dann im Nou Camp, haben dort eine Führung gemacht. Alleine schon die Anzeigetafel hat mir imponiert. Wenn man in einem Stadion sitzt, in das fast 100.000 Leute hinein passen – das kann schon was.

      Sport1: Noch dazu, wenn solche Spieler auf dem Feld stehen...

      Stankovic: Was Barcelona eingekauft hat, ist sensationell. Mit diesen Spielern müssen sie eigentlich Meister werden. Unglaublich wie stark Henry ist. Diese Dynamik im Antritt. Außerdem habe ich ihn noch nie in meinem Leben schnaufen gesehen. Für mich ist das ein Wunder: Er macht einen Sprint und lacht dabei noch. Wenn man sich ansieht, wieviele Offensivspieler von Weltklasse-Format dort herumlaufen, fragt man sich: Wie bringen die alle unter einen Hut?

      Sport1: Da ist Frank Rijkaard nicht gerade zu beneiden.

      Stankovic: Das ist die Kunst, die er ganz gut zu beherrschen scheint. Er hält die Stars bei Laune, findet die richtige Mischung und keiner ist auf den anderen beleidigt. Rijkaard scheint ein sehr sympathischer Typ zu sein, der mit niemandem Probleme hat. Einzig mit Eto'o, aber der dürfte ein schwieriger Typ sein.

      Sport1: Gibt es einen internationalen Superstar, mit dem Du Dich vergleichst?

      Stankovic: Ich schaue immer auf das, was Rooney macht. Ich kann mich ein bisschen mit ihm vergleichen. Er ist vom Spielstil genau der Typ, der ich gerne sein möchte. Er ist ein ehrlicher, offensiver Spieler, der weder richtiger Stürmer, noch richtiger Mittelfeldspieler ist. Zudem ist er auch stämmiger Typ, insofern sind wir uns auch ähnlich. Auch, wenn er nur ein Jahr älter ist, kann ich von ihm noch extrem viel lernen.

      Sport1: Rooney ist ein sehr aggressiver Spieler. Welche Rolle spielt Aggressivität in Deinem Spiel?

      Stankovic: Ich versuche immer so aggressiv wie möglich zu sein. Nur durch Aggressivität kommt man richtig ins Spiel. Man kann nicht von Beginn an nur schön spielen. Bei Manchester United fällt mir auf, dass sie gleich zu Beginn den Gegner durch ihre Aggressivität richtig einschüchtern, um dann ihre spielerischen Mittel zur Geltung kommen zu lassen. Ich versuche auch meinem direkten Gegenspieler in den ersten Minuten den Schneid abzukaufen – das ist ganz wichtig.

      Sport1: Wer waren Deine Vorbilder als Du noch klein warst?

      Stankovic: Was eher untypisch für Kinder in meinem Alter war: Ich war nie ein großer Fan von Ronaldo oder Rivaldo. Mir hat immer Matthäus getaugt. Von ihm habe ich sogar ein Dress gehabt – wahrscheinlich als einziger in meinem Alter. Außerdem hat mir del Piero auch sehr gut gefallen. Die zwei waren meine Vorbilder.

      Sport1: Matthäus hat aber nicht ganz Deine Position gespielt...

      Stankovic: Ich habe nie auf die Position geschaut, sondern wie sich ein Spieler auf dem Platz gibt, ob er sympathisch ist.


      Das Gespräch führte Harald Prantl
      Quelle: Sport1.at


      Also er wird ja ziemlich oft interviewt...unser Loreal Rooney. Aber passt schon so, die Leistung und Einstellung stimmt ja großteils und vor allem die Art!
      Legenden sterben nie
    • Ich halte Stankovic für einen guten Fussballer und bemühen tut er sich ja eigentlich immer, aber dieses Interview ist doch ein bisschen lächerlich:

      Stankovic: Ich schaue immer auf das, was Rooney macht. Ich kann mich ein bisschen mit ihm vergleichen. Er ist vom Spielstil genau der Typ, der ich gerne sein möchte. Er ist ein ehrlicher, offensiver Spieler, der weder richtiger Stürmer, noch richtiger Mittelfeldspieler ist. Zudem ist er auch stämmiger Typ, insofern sind wir uns auch ähnlich. Auch, wenn er nur ein Jahr älter ist, kann ich von ihm noch extrem viel lernen.


      Sorry, aber Stanko ist alles nur kein Rooney. Während man Rooney fast nicht zu Boden kriegt fällt Stankovic bei fast jeder Berührung um.

      Das ihm Matthäus sympathisch ist - gut Geschmäcker sind verschieden. ;)

      Stankovic wird sicher seinen Weg machen, aber ob es für Spanien reicht? Jedenfalls sollte man nicht immer so früh von einer großen Liga träumen. Sicher braucht man Ziele, aber man sollte zuerst mal dafür länger arbeiten und dann erst davon reden.
    • Zudem ist er auch stämmiger Typ, insofern sind wir uns auch ähnlich


      Entweder wurde hier der gute Marko falsch verstanden oder er kann sich selbst nicht einschätzen. Fliegt bei jedem kleinen Luftstoß um, sogar eher als der Klaus.
      In England wäre der keine 2 Wochen, da ihn dann die Fans selber in den Flieger setzen.
      Eine Episode beschreibt den Jubilar recht gut. Als der Schreiber dieser Zeilen einmal ein Sturm-Training vorzeitig verlassen musste, klingelte eine Stunde später das Handy. "Ich hab gesehen, dass du bei unserem Training warst. Ich wollte dir nur sagen, dass sich danach noch ein Spieler verletzt hat." Korrekt ist Fodas zweiter Vorname...
      Burghard Enzinger über Franco Foda.
    • Als ich das mit dem Vergleich zu Rooney gelesen hab musste ich auch lachen. Während man für Rooney 3 Leute braucht um ihn umzureißen reicht bei Stankovic nur einer der 5 Meter von ihm weg ist.

      Wenn wir so einen hätten der wie Rooney ein Brecher ist, für den man mehr als einen braucht um ihn zu stoppen wärs für andere im Team deutlich einfacher!

      Obwohl dann würde unser "Brecher" eher öfter aus der Trage liegen, bei dem Holzhackerfussball der in unserer Liga gespielt wird... so bisschen nach dem Motto vom Gustl: "Wenns scho ned kickn kennts, don hauts wenigstens eine".
      Ivan Osim: „ Sturm deckt alles was schwarz ist, in meinem Leben. Alles was weiß ist, auch.“
    • @Steher

      Fliegt bei jedem kleinen Luftstoß um, sogar eher als der Klaus.


      Ich denke die nehmen sich da nix. Vielleicht "trainieren" sie es sogar gemeinsam. :D

      @Alex011

      Obwohl dann würde unser "Brecher" eher öfter aus der Trage liegen, bei dem Holzhackerfussball der in unserer Liga gespielt wird... so bisschen nach dem Motto vom Gustl: "Wenns scho ned kickn kennts, don hauts wenigstens eine".


      Ich würd sagen in England geht es ein bisschen ärger zur Sache als bei uns, wo sowieso jeder Dreck abgepfiffen wird. Zudem liegen bei uns dann alle am Boden und krümmen sich als wäre der Fuss ab um dann meistens nicht einmal mehr die Trage in Anspruch zu nehmen und gleich danach wieder sehr lebendig herumlaufen. In England wird man für sowas sogar von den eigenen Fans ausgepfiffen, sofern man es in der Häufigkeit wie bei uns macht. :argh:
    • Original von Oli
      @Steher

      Fliegt bei jedem kleinen Luftstoß um, sogar eher als der Klaus.


      Ich denke die nehmen sich da nix. Vielleicht "trainieren" sie es sogar gemeinsam. :D




      Die einen trainieren halt Freistöße oder Eckbälle nach dem Training, Marko und Klaus rennen sich gegenseitig in den Körper und schauen wer schöner und höher durch die luft "fliegt". :bravo:
      Obwohl man in Klaus zugute halten muss das sein Körper nicht gerade taugt z.B. für einen DM Spieler.
      Ich würde mal gerne einen Positionstausch Stankovic und Klaus sehen, bringt vielleicht spielerisch mehr.
      Eine Episode beschreibt den Jubilar recht gut. Als der Schreiber dieser Zeilen einmal ein Sturm-Training vorzeitig verlassen musste, klingelte eine Stunde später das Handy. "Ich hab gesehen, dass du bei unserem Training warst. Ich wollte dir nur sagen, dass sich danach noch ein Spieler verletzt hat." Korrekt ist Fodas zweiter Vorname...
      Burghard Enzinger über Franco Foda.
    • @Steher

      Ich denke Salmutter macht sich selbst zum zentralen Mittelfeldspieler und hat da natürlich weniger Platz wie am Flügel.

      mMn sollte Foda eher mal probieren Stankovic auf den linken Flügel zu stellen (defensiv bringt Salmutter eh auch nicht viel bis gar nichts, ausser schön/publikumswirksam aber uneffizient reinzurutschen) und den in letzter Zeit wirklich sehr bemühten Rabihou neben Haas. Dieser hält wenigstens körperlich dagegen, während Haas oft nicht will und Stankovic einfach nicht kann. So lachen sich die gegnerschen Abwehrreihen natürlich ins Fäustchen.

      Salmutter kann man dann ja mal als Joker für Haas oder Rabihou probieren.