Rund um die Saison 2015/16 - Interviews, Berichte, aktuelle Themen usw...

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    • Rinner wurde zum Ehrenpräsidenten gewählt, obwohl vielleicht 20 Leute dafür gestimmt haben. War der traurige Höhepunkt dieser Farceveranstaltung, wo unter anderem über 3 Statutenänderungen auf einmal abgestimmt und sportliche Ziele quasi abgeschafft wurden.

      Aber war gut inszeniert vom Elfmeterschützen, klug auch Robert Seeger zum Moderator zu machen und Goldi genau nix sagen zu lassen.

      Nach Abo für nächstes Jahr muss ich nun ernsthaft darüber nachdenken die Mitgliedschaft zurück zu legen. Das Stimmrecht wurde heute wie schon unter Kartnig mit Füßen getreten und somit frag ich mich welchen Sinn die Mitgliedschaft noch macht. Nur damit man vielleicht mal geehrt wird, wie heute gefühlt 100 Leute?
    • Waren das noch Zeiten, wie ich stündlich nach Neuigkeiten von Sturm neu im Jahr 2012 suchte. War ich euphorisch und konnte die Zukunft nicht mehr erwarten. War ich glücklich, als Gludowatz kam. War ich begeistert, als man endlich foda rausschmiss.
      Jetzt 4 Jahre später lese ich durch Zufall, dass die Generalversammlung war. Weiß gar nicht mehr genau, welche Spieler derzeit noch beim Verein kicken. So interessant ist mir Sturm derzeit und das wundert mich, denn was war ich mal für ein begeisterter Fan.
    • Eigenlob stürmt

      Der SK Sturm stellt sich bei der Generalversammlung selbst ein perfektes Zeugnis aus. Die gelebte Mittelmäßigkeit geht unter dem Namen Agenda 2020 nahtlos weiter.

      Am Montag ist also nach vier Jahren „Sturm neu“ die Generalversammlung des SK Sturm über rund 300 anwesende Mitglieder hereingebrochen. „Agenda 2020“ heißt das Programm der Schwarz-Weißen für die nächsten vier Jahre laut dem alten und neuen Präsidenten Christian Jauk. Das komplette Vorstandsteam mit einigen neuen Gesichtern wurde von den Anwesenden fast einstimmig unterstützt. Warum man die Anzahl der Vorstandsmitglieder gleich verdoppeln musste, ist nicht wirklich nachvollziehbar. Da gab es wohl einige Netzwerkinteressen zu befriedigen. Was mit dem Aufsichtsrat passiert, wird sich wohl erst in der konstituierenden Sitzung zeigen, die innerhalb von zwei Wochen stattfinden muss. Dort werden auch die Funktionen vom Präsidenten abwärts endgültig festgelegt.

      Wie auch immer. Trotzdem man auf die abgelaufenen vier Jahre unter Jauk blickend, beileibe nicht nur Glanzlichter findet, war von einer reflektierten Rückschau bei der Generalversammlung nicht die Rede. Alles ist super, man sei bankschuldenfrei, der neue Vertrag mit Puntigamer wäre nahezu unterschriftsreif und im Vergleich zu den „Wienern“ sei man außerdem von der Politik unabhängig. Die „Wiener“, zu denen sollten wir im Laufe des Abends noch öfter kommen.

      Zudem hätte Gerhard Goldbrich den Verein optimal aufgestellt und das Interesse am Verein sei so hoch wie nie, man hätte nämlich die höchste Mitgliederzahl in der Vereinsgeschichte mit rund 2.000 erreicht, erklären Jauk und Vorstand Ernst Wustinger. Die Dinge auf der Habenseite sind schön und gut, sie sollen auch ihren Platz haben. Sich so ungeniert einen Persilschein für das eigene Schaffen auszustellen, ist aber schon durchaus an der Realitätsverweigerung entlangschrammend. Inwiefern nämlich der Verein „optimal aufgestellt“ sei, wurde nicht erklärt. Dass die höchste Mitgliederzahl nur einer sehr aufwendigen PR-Offensive geschuldet ist, verschwieg man auch. Und dass man das mit so hohem Interesse am Verein wie noch nie gleichsetzt, ist angesichts der letzten Monate wirklich nur noch ein müder Schmäh.

      Die hartgesottenen Fans sind nur noch lethargisch, die Schwarz-Weißen locken kaum noch jemanden hinter dem Ofen hervor (Zuschauerminusrekord) und das Ganze wird vom Klub mit einer gelinde gesagt mehr als merkwürdigen Medienpolitik noch verstärkt. Seit Jahren verweigert man als einziger Klub der Liga gewissen Medien nahezu alles, was abseits der offiziellen Termine stattfindet. Mit dem Argument man wolle die hauseigenen Kanäle besser positionieren. Von Multiplikatoren haben die „PR-Profis“ im Verein wohl noch nichts gehört. Dass von den 2.000 Mitgliedern nur 300 den Weg zur „Weichenstellung für die Zukunft“ gefunden haben, spricht für sich selbst.

      Nichtsdestotrotz gehöre der SK Sturm den Mitgliedern, sagt Christian Jauk. Den Scheinen der „Osteuropäer“ würde man widerstehen, populisiert er ins Publikum. Die Scheine von Frank Stronach, hinsichtlich Mäzenatenmentalität den „Osteuropäern“ sicher um nichts nachstehend, hat man allerdings in den letzten Jahren nur zu gern genommen. Bei Dietrich Mateschitz wird man auch regelmäßig bittstellend vorstellig. Ein bisschen mehr Objektivität und Seriosität würde man sich vom honorigen Vorstandsvorsitzenden einer Bank schon erwarten.

      Auch die kleingeistigen Attacken gegen die „Wiener“ sind nur billige Effekthascherei vor einem zugeneigten Publikum und schlichtweg peinlich. Die wahre „Haberer-Partie“ sei nämlich dort zu Hause und die Differenz der Sponsoringsumme zwischen Rapid und Sturm sei nur in der größeren Zuwendung des Hauptsponsors Wien Energie geschuldet, der im Besitz der Stadt sei. „Es wird dort sehr gerne gesagt, dass sie unabhängig sind. Ich sage Ihnen, sie sind abhängig von der Politik. Das sind wir in Graz nicht. Wir stehen für Unabhängigkeit“, eifert Christian Jauk aufgeregt am Rednerpult. Nur zu gern würde sich der Präsident in dieselbe Anhängigkeit begeben, nur zahlt ihm eben das steirische Äquivalent, die Holding Graz, nicht so viel.

      Und Stichwort Unabhängigkeit: Der SK Sturm kann nicht einmal unabhängig von der Politik über sein Stadion entscheiden. Und das bleibt wohl auch so. Alle Pläne über eine Pacht scheinen vom Tisch und als Mieter ist man den Budgetbeschlüssen der Politik ausgeliefert. Ein bisschen was scheint Bürgermeister Siegfried Nagl aber zumindest locker zu machen. 12 Millionen sind in Aussicht, die eine oder andere Behübschung und Adaption von Liebenau wird damit möglich sein. Die größer werdende Kluft zu den „Wienern“ wird man damit aber wohl nicht kleiner machen können.

      Und schließlich beinhaltet die ominöse Agenda 2020 noch die Kombination 17+8. Damit verpackt man den bisher geläufigen Begriff „Karriereplattform“ neu. Acht Potenzialspieler sollen immer im Kader aufscheinen, von denen die Mehrheit aus dem eigenen Nachwuchs kommen muss. Konkreter wird es leider nicht. Welches Alter Potenzialspieler haben, wird nicht definiert. Und was passiert und inwiefern man sich dazu „verpflichten“ will, ebenfalls nicht. Die Integration der Jugend als gelebte Praxis wäre ein wirklich wichtiger Schritt. Nicht irgendwelche Absichtserklärungen, für die bei Nicht-Einhaltung keine Konsequenz möglich ist.

      Alles in allem bleibt alles wie es ist. Daraus macht auch niemand einen Hehl. „Wir haben mit den Geschäftsführern Gerhard Goldbrich und Daniela Friedl sowie unserem Meistermacher Franco Foda wieder Kontinuität in den Betrieb Sturm Graz einziehen gesehen", nennt es Jauk. Man hat sich die Mittelmäßigkeit auf allen Ebenen als langfristiges Konzept verordnet, mit dem man selbst sehr zufrieden ist, könnte man auch sagen.
      Quelle: laola1.at

      Sturms Agenda 2020: Alles bleibt besser

      Sturm-Neu war einmal, es folgt die Agenda 2020.

      Unter diesem plakativen Titel fasst der neue, alte Sturm-Präsident Christian Jauk mitsamt seines Vorstandes die Vorhaben über die nächsten vier Jahre zusammen.

      Mangels anderer Kandidaten ergibt sich die Wahl des Sturm-Oberhauptes bei der ordentlichen Generalversammlung in der Raiffeisenbank Raaba bei Graz praktisch von selbst.

      Auch wenn Reporter-Legende Robert Seeger, Moderator des Abends, im gewohnten Überschwang von einer einstimmigen Wahl spricht, gibt es vier Gegenstimmen.

      Neue Gesichter

      Die klare Mehrheit votiert für Jauk, der in seinem Team mit Michael Vollmann (Leiter des Controlling der Firma "Saubermacher"), Gerhard Steindl (Geschäftsführer der "Medienfabrik Graz") und Herbert Troger (Sturm-Chronist) drei neue Mitglieder begrüßen kann. Ebenfalls neu, zuvor aber bereits im Aufsichtsrat tätig sind Günter Niederl und Robert Adam.

      Bei der Präsentation seiner Vorhaben versucht der Banker seinen Klub in der Bundesliga einzuordnen.

      Grundsätzlich habe man das vierthöchste Budget, allerdings wären die Klubs hinter Sturm nicht so weit entfernt, wie man das glauben würde. Diese würden sich aber nur auf die Kampfmannschaft konzentrieren.

      Graz versus Wien

      "Dafür stehen wir nicht, rostige Tore im Trainingszentrum - das hatten wir schon einmal", verweist Jauk auf vergangene Jahre. Auch mit Scheinen winkenden Osteuropäern würde er voller Stolz widerstehen. "Der Verein muss den Mitgliedern gehören", sagt der Präsident wenige Momente vor seine Wiederwahl.

      An einem Abend, der im Zeichen der immer wiederkehrenden Beschwörung der Vergangenheit steht, zieht Jauk einen seiner Lieblingsvergleiche. Den mit der Bundeshauptstadt Wien.

      Knapp über fünf Millionen Euro würde die Summe des Sponsorings 2014/15 bei Sturm betragen, 7,6 Millionen seien es bei Rapid: "Die Differenz liegt im Hauptsponsor, der der Stadt Wien gehört. Der Unterschied zwischen Fußball-Graz und -Wien liegt in der öffentlichen Hand."

      Das war noch nicht alles: "Es wird dort (Wien, Anm.) sehr gerne gesagt, dass sie unabhängig sind. Ich sage Ihnen, sie sind abhängig von der Politik. Das sind wir in Graz nicht. Wir stehen für Unabhängigkeit."

      Haberer-Partie? "Das Vorbild sitzt in Wien!"

      Finanziell ist die Kluft zu den Wiener Vereinen groß und droht immer größer zu werden: "Dann gibt es eben Spieler, die sagen, wenn ich ein paar Euro mehr verdiene, dann können Cheftrainer und General Manager noch so motiviert sein, ich gehe trotzdem nach Wien. Die dürfen dann aber auch nicht gleich jammern, wenn unsere Fans darauf eine Reaktion zeigen", spielt Jauk auf den Abgang von Florian Kainz an und erntet tosenden Applaus.

      Den Vorwurf einer medialen "Haberer-Partie" in Graz spielt der Boss herunter. "Das Vorbild sitzt in Wien. Ich hätte einmal gerne eine Haberer-Partie, wie sie die Wiener längst haben. Da braucht man sich nur einmal ein Spiel im Fernsehen ansehen", poltert Jauk nach dem Geschmack eines Großteils der Anwesenden, um schließlich doch noch zu seiner Agenda zu kommen.

      Karriereplattform = 17+8

      Diese beinhaltet unter anderem die Zahlenkombination 17+8. Dahinter verbirgt sich das Vorhaben, wonach der Kader aus 17 Feldspielern + acht sogenannten Potenzial-Spielern bestehen soll. Diese sollten zu 100 Prozent aus dem eigenen Nachwuchs kommen. Sie sollten. Verpflichten will sich Sturm unter Jauk dazu, dass die Mehrheit dieser Zukunfts-Aktien bei den Schwarz-Weißen groß geworden ist. Von drei Torleuten soll einer aus dem eigenen Nachwuchs stammen.

      Mit dieser Zahlenkombination, wollte man das Schlagwort "Karriereplattform" greifbar machen. Bis zu welchem Alter man bei Sturm als Potenzial-Spieler gilt, wurde aber nicht genannt.

      Fortgeführt wird auch das Stadion-Projekt. Vom "Tor zur Stadt" ist man längst abgekommen. Von einer möglichen Pacht ebenso. Ziel ist es, eine Heimstätte der Kategorie vier zu haben, in der internationale Spiele der Gruppenphase sowie Spiele des A-Nationalteams durchgeführt werden können.

      Die Stadion-Maßnahmen

      Nach langwierigen Verhandlungen mit dem Eigentümervertreter Messe Graz und dem städtischen Baumanagement wurde ein Konzept mit einem Volumen von rund 13 Millionen Euro erarbeitet. Für ein erstes Maßnahmenpaket stehen per Gemeinderatsbeschluss fünf Millionen Euro zur Verfügung. Was hat man insgesamt vor?
      • Sanierung und Erweiterung der Kantinenbereiche: U.a. neue Gastrobox auf der Nordtribüne - Ab Beginn der Frühjahrssaison in Betrieb
      • Neue Videoüberwachung - wird in der Winterpause installiert
      • Sanierung und Erweiterung der Sanitärbereiche - wird in der Winterpause erledigt
      • Gemeinsame Einsatzzentrale und TV-Studio - Rohbau ist bis zum Frühjahrs-Start fertig, Inbetriebnahme Mitte März
      • Adaptierung und Erweiterung der Behinderten und Rollstuhlfahrbereiche - Baubeginn in der Winterpause
      • Neue Trainerbänke: Absenkung und Erweiterung - Baubeginn in der Winterpause
      • Rasensanierung: Völliger Neuaufbau inkl. Erneuerung der Rasenheizung - Sommer 2016
      • Nordtribüne als Steh- und Sitzplatztribüne: Sektoren 9-13 werden mit neuem System ausgestattet. Bei nationalen Spielen werden Sitze versenkt, ergibt Platz für zusätzlich 1.500 Besucher - Sommer 2016
      • TV-Screens im gesamten Stadion bei jedem Sektorenaufgang/VIP-Tribüne - Finanzierung offen
      • Neues Stadion-Branding: Sanierung der Betonoberflächen, einheitliches Sturm-Branding - Sommer 2016
      • Stadionvorplatz: komplette Sanierung und Neugestaltung - Planung noch nicht abgeschlossen
      Neben der Erarbeitung eines Leitbildes und der Fortführung der sogenannten "Digital-Offensive", bei der man in naher oder ferner Zukunft beim vereinseigenen SKSturm.TV auch an eine Vergebührung denkt, ist letztlich ein "Kuratorium zur Förderung und Forcierung des gesellschaftlichen und sozialen Netzwerks" neu, bei dem Personen, die eine verantwortungsvolle öffentliche Position besitzen, sich einbringen können, ohne Haftung im Verein zu übernehmen.

      Puntigamer-Vertrag in Arbeit

      Freuen darf sich Jauk, trotz eines in dieser Saison im Vergleich zur letzten erneut rückläufigen Zuschauerbesuchs, über einen Zuwachs an Mitgliedern. Die 2.000er-Marke hat man geknackt: "Das ist eine Steigerung um 50 Prozent in den letzten vier Jahren."

      Das Sahne- bzw. Bierschaum-Häubchen des Abends hätte eine vorzeitige Verlängerung des Kontraktes mit Hauptsponsor Puntigamer werden sollen. "Wir waren knapp davor, ihn heute zu präsentieren, aber man soll nicht hudeln", so Jauk.

      Der 20-jährigen Partnerschaft trägt man im Zuge einer Satzungsänderung insofern Rechnung, als dass Puntigamer so lange das Recht behält, im Namen des Vereins zu stehen, bis der Sponsor aussteigt oder nicht verlängert wird. Erst einem neuen Hauptsponsor wird nicht mehr erlaubt sein, im Vereinsnamen zu stehen. Aber das ist ferne Zukunftsmusik.

      Es lebe die Kontinuität

      Rückblickend auf die Umstrukturierungen der letzten vier Jahre zieht Jauk eine positive Bilanz, wenngleich "die Veränderungskultur im Umfeld doch begrenzter ist, als man sich das vielleicht manchmal wünscht."

      Nach mehreren personeller Änderungen sei man am richtigen Weg, oder wie es der Präsident formuliert: "Wir haben mit den Geschäftsführern Gerhard Goldbrich und Daniela Friedl sowie unserem Meistermacher Franco Foda wieder Kontinuität in den Betrieb Sturm Graz einziehen gesehen."

      Quelle: laola1.at

      Pucher hat wie so oft mit allem recht. Jauk hat die Mittelmäßigkeit quasi als Ziel ausgegeben, mit dem sich die Fans gefälligst abzufinden haben. Er ist ja so stolz drauf das Geld überall reinzubuttern, was ja ok wäre, wenn wenigstens was dabei raus kommt - Stichwort Jugend. 17+8 ist ja auch was für nicht mitdenkende Fans. Man braucht sich nur anschaun wie viele Spieler am Spielbericht stehen und wird merken, dass das 17+8 eigentlich eine Verhöhnung gegenüber der Jugend ist. Ich war schockiert für wie dumm man sich verkaufen lässt, oder ist es echt schon allen Mitgliedern nur mehr egal was mit Sturm passiert?

      Das neue Statut mit Puntigamer darf für immer im Namen bleiben, aber ein neuer Hauptsponsor nicht mehr war ja auch die reinste Augenauswischerei. Noch uninteressanter kann man es für einen potenziellen neuen Sponsor ja gar nicht machen, was ja sicher nicht so gewollt, sondern reiner Zufall ist und man nebenher noch den "Willen" zur Änderung demonstrieren kann. Wie alles bei Jauk nur Schein und nix dahinter... Bin mir schon lange sicher, dass Sturm den Hauptsponsor sowieso nie ausschreibt, sondern einfach nur mit Puntigamer verhandelt, wodurch man sowieso von Vornherein die Hosen runter lässt...

      Was ist eigentlich aus Freiheit für Sturm und den jüngsten Transparenten geworden - wieso ist die Kritik jetzt plötzlich verstummt?
    • Ein Ehrenpräsident mit 18 von 420 Stimmen. Ein Präsident, der im Vergleich zu Kartnig bisher nur eins nachhaltig geschafft hat - das Sturm "egal" wird. Ein Sportdirektor der vakant ist. Ein General mit Sonderkonditionen in Romanos "Kinderstube". Ein sportliches Gesamtkonzept, welches bei den Amateuren spätestens aufhören. Jungnationalspieler, die im Sommer um jeden Preis weg wollen. Spielerrudelbildung Marke Kaiserslautern zwei Wochen vor dem Foda-Abschuss, die ihren Verbleib vom Lordy abhängig machen. Ein Trainingsgerangel nach dem Rapid Spiel zwischen Lordy und einem Stürmer. Spielerverpflichtungen, welche auf keine Kuhhaut gehen. Außendarstellungen, welche dem SV Feldkirchen gleichen. Mitarbeiterfluktuation wie in einem Großkonzern (wo es aber nicht auffällt) und eine Nirvanastellung, wo eine nachhaltige Entwicklung nur mehr von Einzelpersonen abhängig gemacht wird. Dazu monatliche Bannersprüche der Nord und ein generelles Unbehagen der Gleichgültigkeit gegenüber Sturm.
      Danke Christian Jauk. Alles ihr Verdienst. :sturm:
      Legenden sterben nie
    • Franco Foda wird aufgrund von persönlichen Gründen nicht bei Talk und Tore dabei sein. Wir suchen bereits adäquaten Ersatz!
      Bild via GePa
      Quelle:Skysportaustria FB

      So eine Witzfigur. Eine Niederlage und schon scheut man die Konfrontation. Ich stelle jetzt mal die Behauptung auf, dass es bei einem Sieg gegen Mattersburg keine "persönlichen Gründe" gegeben hätte.

      "Werte kann man nur durch Veränderung bewahren"
      Richard Löwenthal
    • Andi13 schrieb:

      Franco Foda wird aufgrund von persönlichen Gründen nicht bei Talk und Tore dabei sein. Wir suchen bereits adäquaten Ersatz!
      Bild via GePa
      Quelle:Skysportaustria FB

      So eine Witzfigur. Eine Niederlage und schon scheut man die Konfrontation. Ich stelle jetzt mal die Behauptung auf, dass es bei einem Sieg gegen Mattersburg keine "persönlichen Gründe" gegeben hätte.
      Dafür kommt Goldbrich. Könnte interessant werden zwischen Pucher und Goldbich, sofern sich Pucher auch vorm Fernsehen traut, seinen Standpunkt zu vertreten.
      "Wer kämpft, kann verlieren. Wer erst gar nicht kämpft, hat schon verloren"
    • Was denn? Foda hat sicher einen persönlichen Grund, möglicherweise nennt sich der Kritikunfähigkeit an seiner Person! Wieso sollte er sich auch an seiner medial immer freundlichen Umgebung wagen wenn er nicht muss, dafür gibt es GG als Kandidaten!
      Da es aber mit der Kritikfähigkeit von Herrn GG auch nicht weit her ist, wird es trotzdem interessant!
      DANKE GÜNTHER - DU BIST MEIN MR. STURM
      MARIO HAAS - DIE LEGENDE, DANKE FÜR ALLES

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von BlackTwister ()

    • @BlackTwister
      man sollte schon aufpassen was man öffentlich schreibt bzw Behauptungen aufstellt, wenn man die wahren Gründe nicht kennt

      ich kenne sie nicht, deswegen traue ich mir kein Urteil abgeben
      nach schmerzlichen Verlust führe und lebe ich deinen Willen hier in diesem Forum weiter - ich denke an dich - dein Freund Sturm Kids
    • Damit magst du durchaus recht haben, allerdings ist der Umstand das Foda nicht übertrieben Kritikfähig ist belegbar. Hast du von Foda jemals gehört das er die Schuld für eine Niederlage auf sich nimmt? Foda wirkt zumindest nach aussen alles andere als Selbstkritisch! Es sind immer alle anderen Schuld.
      Ob das der Grund ist das er nicht bei Talk und Tore erscheint weiß ich nicht da hast du recht, wobei ich nicht der erste hier bin der dies für einen möglichen Grund hält.
      Aber gut ich kann es nicht wissen, wenn es wichtige private Gründe gibt hoffe ich das es nichts schwerwiegendes ist, auch wenn ich FF nicht sonderlich schätze. Aber trotzdem meiner Meinung nach ist Foda weder Kritikfähig noch (und das wiegst schwerer) Selbstkritisch!
      DANKE GÜNTHER - DU BIST MEIN MR. STURM
      MARIO HAAS - DIE LEGENDE, DANKE FÜR ALLES

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von BlackTwister ()

    • Erinnert etwas daran, dass Leitgeb kommt bzw. doch nicht respektive Donis abreisen durfte respektive doch nicht. Scheint intern ziemlich verstrickt zu sein. Aber so musste auch der "GM" einmal zu T&T. :engel:
      Fakt ist, neben den Fakten, dass man die klar überlegen Mannschaft war, der Schiedsrichter blöd, die Luftfeuchtigkeit zu hoch und der Platz zu ungerade, ist, dass die treiben Kräfte im Vorstand es nachhaltig geschafft haben, dass Sturm wurscht wird. Fraglich, ob gegen die Austria 6.500 oder 6.000 Nasen kommen.
      Legenden sterben nie
    • Passt denke ich am Besten hier rein:


      GESCHÄFTSJAHR 15/16: SPORTLICH UND WIRTSCHAFTLICH UNTER DEN ERWARTUNGEN


      Erstmals in seiner Vereinsgeschichte publizierte der SK Puntigamer Sturm Graz für die Saison 2014/15 einen Geschäftsbericht. Dieser beinhaltet alle Fakten und Zahlen, inklusive der Konzernbilanz und GuV, des Vereines. Dieser Geschäftsbericht wurde von den ARC International Awards in New York ausgezeichnet und stellt eine Benchmark in punkto Transparenz und Information für Profisportvereine in Österreich dar, der uns sehr stolz macht. Auch für die Saison 2015/16 wird ein solcher produziert, der nach den Vorschriften des UGB, sowie nach den Grundsätzen für die Jahresabschlusserstellung nach dem Lizenzierungshandbuch der österreichischen Bundesliga erstellt wird. Transparenz ist für Präsident Christian Jauk eine essenzielle Tugend: „Das wollen wir im gesamten Verein leben. Daher ist es uns wichtig, unseren Mitgliedern, Sponsoren, Partnern und Förderern den gesamten konsolidierten Konzernabschluss offen zu legen.“ Nachfolgend werden die wesentlichsten Erkenntnisse des Konzernabschlusses vorweg veröffentlicht.

      Negatives Jahresergebnis

      Die vergangene Saison 15/16 blieb sportlich und auch wirtschaftlich unter den Erwartungen. Nach einem Gewinn (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, EGT) in der Vorsaison 14/15 in der Höhe von EUR 1,110 Millionen war das EGT für die Saison 15/16 mit EUR 1,742 Millionen negativ. Auf der Einnahmenseite gingen die Eintrittsgelder und das Merchandising zurück, die maßgeblich von der sportlichen Performance beeinflusst werden, während die Einnahmen aus Sponsoring und Übertragungsrechten einen leichten Zuwachs verzeichnen konnten. Ein wesentlicher Grund für den negativen Jahresabschluss ist eine langfristige Kooperation mit dem FC Fulham, die nur zu einem sehr kleinen Teil in die vorjährige Bilanz einfloss. „Das vergangene Jahr war für uns sportlich und in weiterer Folge auch wirtschaftlich herausfordernd. Fakt ist aber, dass der SK Sturm weiterhin schuldenfrei ist und wir in Zukunft alles dafür tun werden, dass es so bleibt“, so Präsident Christian Jauk der weiter betont: „Mit einem Eigenkapital inklusive Subventionszuschüssen von EUR 5,226 Millionen, das primär auf unsere beiden schuldenfreien Trainingszentren Messendorf und Gössendorf zurückzuführen ist, stehen wir wirtschaftlich auf einer soliden Basis, dennoch gilt es im Fußball immer wachsam zu bleiben“.

      Erfreuliche Entwicklungen

      In der laufenden Saison gibt es bis dato eine deutlich bessere Entwicklung, die auch die beiden Geschäftsführer Günter Kreissl und Thomas Tebbich freut: "Vor allem die fanbezogenen Einnahmen haben sich bisher über dem Plan entwickelt und zusätzlich konnten bestehende Sponsorings ausgebaut werden. Für ein positives ist Resümee ist es noch viel zu früh", so Tebbich. Kreissl betont ebenfalls, dass "wir die Fans im Stadion unbedingt über die gesamte Saison brauchen, weil sie nicht nur für die Mannschaft, sondern für den gesamten Verein das Wichtigste sind".


      sksturm.at

      Die erwartete Bilanz nach einer sportlich und damit (immer einhergehenden) wirtschaftlich katastrophalen Saison.

      Für mich ganz einfach die Konsequenz verfehlter Personalpolitik, die wahrscheinlich 5 vor 12 großteils korrigiert wurde. Dennoch muss man auch so fair sein und Präsident Jauk anerkennen, dass er jetzt nicht die beiden GF's oder den Finanzvorstand vorschickt, sondern sein eigener Name in der Aussendung steht und die Kritik aufnimmt. Gleichzeitig aber in der heurigen Saison (bis auf ein Halbzeitinterview gegen Altach) medial nicht in Erscheinung tritt damit sich Kreissl, Foda und Tebbich im Erfolg sonnen können.
      Eine Episode beschreibt den Jubilar recht gut. Als der Schreiber dieser Zeilen einmal ein Sturm-Training vorzeitig verlassen musste, klingelte eine Stunde später das Handy. "Ich hab gesehen, dass du bei unserem Training warst. Ich wollte dir nur sagen, dass sich danach noch ein Spieler verletzt hat." Korrekt ist Fodas zweiter Vorname...
      Burghard Enzinger über Franco Foda.