Vorrunde: Gruppe B - Meinungen und Analysen

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    • Vorrunde: Gruppe B - Meinungen und Analysen

      Wer steigt ins Achtelfinale auf? 13
      1.  
        Spanien (11) 85%
      2.  
        Niederlande (11) 85%
      3.  
        Chile (4) 31%
      4.  
        Australien (0) 0%
      Hier bitte über die Spiele der Gruppe B diskutieren.

      Die Umfrage läuft bis Sonntag 15 Uhr - man kann/soll natürlich 2 Teams auswählen:

      Spanien
      Niederlande
      Chile
      Australien



      1. Runde:

      Spanien - Niederlande 1:5 (1:1)
      Freitag, 13.06.2014, 21 Uhr - Arena Fonte Nova, Salvador (BRA)

      Chile - Australien 3:1 (2:1)
      Samstag, 14.06.2014, 0 Uhr - Arena Pantanal, Cuiabá (BRA)

      2. Runde:

      Australien - Niederlande 2:3 (1:1)
      Mittwoch, 17.06.2014, 18 Uhr - Estádio Beira-Rio, Porto Alegre (BRA)

      Spanien - Chile 0:2 (0:2)
      Mittwoch, 17.06.2014, 21 Uhr - Estádio do Maracanã, Rio De Janeiro (BRA)

      3. Runde:

      Niederlande
      - Chile 2:0 (0:0)
      Montag, 23.06.2014, 18 Uhr - Arena de São Paulo, São Paulo (BRA)

      Australien - Spanien 0:3 (0:1)
      Montag, 23.06.2014, 18 Uhr - Arena da Baixada, Curitiba (BRA)
    • Überraschung im Auftakt Spiel, Spanien wird von Holland gnadenlos ausgekontert. Van Gaal hat eine Taktik gegen das dominierende Tiki Taka Spiel gefunden. 5 Gegentore hat Spanien bei der wm 2010 und em 2012 insgesamt nicht bekommen.
      Meine Int. Stadiontour: Allianz Arena, Frankenstadion, Stadio di Friauli, Camp Nou, Westfalenstadion, Estadio da Luz, Amsterdam Arena.
    • Das die Spanier nicht mehr das sind, was sie waren, war mir schon vor der WM klar (deshalb waren sie auch nicht auf meiner Liste für den Titel). Das sie aber derart enttäuschend auftreten, hat mich doch sehr überrascht. In dieser Form kann es den Iberern passieren, dass sie nichtmal die Vorrunde überstehen. Chile ist nämlich alles andere als ein Jausengegner, und die Känguruhs sind auch nicht so schwach, dass gegen Spanier in einer solchen Form nicht ein Punkt drinnen wäre.
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    • einmal mußte es so kommen, den die spanier haben die letzten drei turniere beherscht und gewonnen. die mannschaft ist teilweise noch ident mit der sie in wien europameister wurden. die meisten spieler an oder um die dreisig !! das tiki taka an und für sich noch immer eine gute taktik aber gestern haben sie es nicht gespielt oder nur teilweise. es wurden lange bälle auf diego costa gespielt, die es zuvor mit torres oder villa nicht gab. irgendwie hatte man das gefühl sie sind satt und waren von der spielweise der holländer überrascht.
      am mittwoch gegen chile ist es schon das spiel der spiele, ob man im turnier bleibt oder nach hause fährt. chile gewann 3:1 gegen australien.

      in der ersten halbzeit waren beide gleich stark, aber nach der pause waren die holländer am drücker, da robben mehr über die rechte seite kam, so wie bei den bayern. die waren auch spritziger wie man beim 5:1 vom robben sah. der knackpunkt war sicher das 3:1, wobei es für mich ein klares tormann foul war! van persie mit den ellbogen gegen casillias. trotzdem an diesem abend hätten die spanier nicht gewonnen.
      Meine Int. Stadiontour: Allianz Arena, Frankenstadion, Stadio di Friauli, Camp Nou, Westfalenstadion, Estadio da Luz, Amsterdam Arena.
    • @11mousa
      Das die Spanier nicht mehr das sind, was sie waren, war mir schon vor der WM klar (deshalb waren sie auch nicht auf meiner Liste für den Titel). Das sie aber derart enttäuschend auftreten, hat mich doch sehr überrascht.
      Hab mir schon vor Abpfiff genau dasselbe gedacht.

      In dieser Form kann es den Iberern passieren, dass sie nichtmal die Vorrunde überstehen. Chile ist nämlich alles andere als ein Jausengegner, und die Känguruhs sind auch nicht so schwach, dass gegen Spanier in einer solchen Form nicht ein Punkt drinnen wäre.
      Chile wird echt ein harter Brocken werden, Australien hingegen darf kein Stolperstein sein. Wird eng zwischen Spanien und Chile, wobei nicht nur das schwache Spiel der Spanier, sondern spätestens jetzt der Kopf gegen die Spanier entscheiden könnte. Hab trotzdem noch auf Spanien getippt, aber wenn Chile besser ist und aufsteigt, hab ich auch kein Problem damit. Die Niederlande hat sich mit diesem Spiel wohl in den erweiterten Favoritenkreis geschossen, wobei es nicht immer so leicht gehen wird. Casillas und der Schiedsrichter haben doch sehr nachgeholfen, vorallem zu so einem hohen Sieg.

      Ich mag Robben nicht (vermutlich da er bei den Bayern spielt), aber wie der seit seinem entscheidenden CL-Finaltreffer gegen den BVB spielt ist schon sensationell. Davor in wichtigen Spielen/Situation fast immer versagt und jetzt total verwandelt und mit Selbstvertrauen ohne Ende.
    • Australien gegen die Niederlande war bis auf die Anfangsphase ein flottes Spiel, wo Australien nicht nur kämpferisch überzeugen konnte, sondern auch mutig nach vorne spielte. Leider mMn wieder eine Fehlentscheidung, da es bei der Elfmetersituation kein absichtliches Handspiel war, da die Hand nicht zum Ball ging. Wäre interessant gewesen, hätten die Australier die 100%ige Chance zum 3:2 reingemacht, statt die Niederländer dann im Konter das 3:2. Wirklich überzeugend waren die Niederländer heute nicht, vor allem defensiv. Der eingewechselte Memphis Depay hat ihnen denk ich den Sieg gerettet - wirklich ne starke Leistung des erst 20-jährigen.
    • 11mousa schrieb:

      Das die Spanier nicht mehr das sind, was sie waren, war mir schon vor der WM klar (deshalb waren sie auch nicht auf meiner Liste für den Titel). Das sie aber derart enttäuschend auftreten, hat mich doch sehr überrascht. In dieser Form kann es den Iberern passieren, dass sie nichtmal die Vorrunde überstehen. Chile ist nämlich alles andere als ein Jausengegner, und die Känguruhs sind auch nicht so schwach, dass gegen Spanier in einer solchen Form nicht ein Punkt drinnen wäre.
      Zur Feier des Tages, und weil es so schön ist, ein kleines Selbstzitat. Hochverdient ausgeschieden, beide Spiele hochverdient verloren, und Chile mit schönem Fußball im 1/8-Finale. Angenehmer Nebeneffekt, in meiner Tippspielrunde sind 9 von 13 Spielern (ich bin nicht dabei) praktisch weg :D

      Jetzt wirds interessant, wie das letzte Spiel zw. Niederlande und Chile aussehen wird, vor allem, wenn Brasilien wie erwartet Gruppensieger in der Gruppe A wird.
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    • Dabei war Spanien mit dem 0:2 noch gut bedient. Hat es so einen tiefen Fall eines Nationalteams schon einmal gegeben? Ich mein, die gewinnen die letzten 3 Großveranstaltungen und scheiden nicht einmal unglücklich, sondern völlig verdient und noch dazu komplett debakulös aus dem Turnier aus. Starke (beste) Gruppe hin oder her, da wird jetzt viel passieren müssen, wobei ich nach der goldenen Generation derzeit nicht wirklich extrem starke Nachrücker sehe.

      Chile echt stark, nicht nur physisch, sondern die haben auch eine gewisse Klasse.
    • @11mousa

      Der Vergleich mit den Franzosen 2002 ist mir auch schon in den Sinn gekommen, diese haben aber den Weltfußball nicht so extrem dominiert wie Spanien zuletzt.

      Ich glaube Spanien hat sich einfach zu Tode gesiegt, sie waren wohl von sich selbst zu viel und von ihren Gegnern zu wenig beeindruckt. Außerdem waren wohl gerade die 2 absoluten Schlüsselspieler der Mannschaft, Casillias und Xavi, total außer Form.
      Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. :sturm:
    • An dieser Stelle kann man die Analyse von Hrn. Hufnagel auf FB zitieren:

      Michael Hufnagl
      vor 10 Stunden · Bearbeitet
      Titel: ¡Adiós!

      Gedanken und Analysen eines Aficionados
      (Achtung: Langer Text eines Fußballnarren)

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      Ich habe einst (1991/92) ein Jahr in Spanien gelebt. Nun, sagen wir besser, in Barcelona. Wer die Geschichte kennt, weiß, warum diese Differenzierung erwähnenswert ist.
      Aber unabhängig davon habe ich mich für alle Zeit in das Land verliebt. Ein wenig mehr in Katalonien, ja, klar, aber ich sehe, höre und fühle auch gerne die Basken, die Galizier, oder die Andalusier.
      Spanien weckt in mir gleichermaßen den Romantiker wie den Abenteurer, und es hat mir – um endlich zur Sache zu kommen – auch diese wunderbare Leidenschaft zum Fußball offenbart. Ich, der von Kleinkindesbeinen an mein Herz an diesen Sport verloren hat, fühlte mich plötzlich verstanden, an der Hand genommen, verführt.
      Ich war dem österreichischen Kleingarten-Mief entflohen, mitten in die große, duftende Welt der Fußballstars. In Spanien rümpft niemand die Nase, wenn es um Bekenntnisse zum Sport im allgemeinen und zum Fußball im Speziellen geht. In Spanien ist das Leben mit der Wuchtel gesellschaftliche Pflicht. Hingabe und Emotion Ehrensache.
      Aber: Während vor allem der FC Barcelona und Real Madrid immerzu in der ersten Liga Europas geigten, versagte das Orchester der Nationalmannschaft in dramatischer Regelmäßigkeit. Von Turnier zu Turnier konnte das stolze Spanien seinen Ansprüchen nicht gerecht werden.
      Bis Pep Guardiola die Bühne betrat.

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      Ein junger Trainer veränderte die Fußballwelt. Guardiola ist ein Denker, ein Bastler, ein Arbeiter. Und er erschuf für seinen FC Barcelona das ultimative System des Ballbesitz-Fußballs. Denn, einfaches Credo: Wer die Kugel hat, kann kein Tor kassieren. Und statt dessen geduldig Chancen kreieren.
      Aber diese Idee erforderte intelligente, laufbereite und vor allem technisch perfekt ausgebildete Fußballer. Die hatte er in Barcelona.
      Es gab mitunter Spiele mit 80 Prozent Ballbesitz. Zermürbend für die Gegner, die sich müde liefen und im Defensivverbund mehr und mehr durcheinandergewirbelt wurden. Es wurde rotiert, im Dreieck verschoben, gegengepresst. Pässe in die Tiefe hier, Wechselpässe dort, Pässe, Pässe, Pässe überall. Die totale Machtdemonstration auf engstem Raum.
      Die Medien erfanden dafür das mittlerweile berühmte Wort „Tiqui Taqua“. Einen Begriff, den Pep Guardiola im übrigen immer ablehnte. Da er aus seiner Sicht für Überheblichkeit und Arroganz steht. Er fand Tiqui Taqua nicht nur respektlos den Konkurrenten gegenüber, sondern auch als Abwertung der eigenen Qualität. Argument: Das, was so spielerisch leicht aussieht und den Erfolg garantiert, ist keine lässige Laune, sondern ausschließlich das Produkt bedingungslos harter Arbeit.

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      Von dieser Revolution profitierte klarerweise auch das Nationalteam. Mehr und mehr entwickelte sich Spanien, das mehrheitlich aus Spielern des FC Barcelona bestand, und das den Ballbesitz-Furor längst verinnerlicht hatte, zur Maßeinheit für modernen Fußball. Zur unbesiegbaren Furie. Zum unumstrittenen König des Weltfußballs.
      Ein paar Zahlen: Seit 2008 hat der spanische Fußball drei Champions-League-Titel, drei Europa-League-Titel, zwei Europameister-Titel und einen Weltmeister-Titel errungen. Neun Pokale! Zum Vergleich: England holte drei Pokale. Italien und Deutschland, das sich seit dem Sommermärchen 2006 komischerweise beharrlich auf Augenhöhe wähnt, je einen Pokal.
      Das spanische Nationalteam holte sich in ein paar Jahren alles das, wozu es Jahrzehnte lang nicht imstande war. Und im Königreich machte sich ein unerschütterliche Credo breit: Fußball, das sind wir!

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      Aber nichts währt ewig, jede Ära endet irgendwann. Mitunter auch schmerzlich. Gründe dafür gibt es viele. Die vier wichtigsten aus meiner Sicht.

      a) Gegenmittel
      Jede Dominanz fordert auch die Gegner heraus, Mittel und Wege zu entwickeln, wie das Erfolgssystem zu zerstören ist. In diesem Fall hat es ohnehin erstaunlich lange gedauert, ehe die Strategie von Pressing und blitzschnellem Umschaltspiel als neue Leitkultur den (spanischen) Automatismus außer Kraft setzte. Aber am Ende schreiben heute alle Medien vom Tod des Tiqui Taqua.

      b) Motivation
      Man nehme einen Spieler des FC Barcelona. Wie Xavi. Der hat allein in den vergangenen sechs Jahren vier Meisterschaften gewonnen. Und zwei Landespokale. Und vier Supercups. Und zwei Champions-League-Titel. Und zwei europäische Supercups. Und zwei Weltpokale. Und zwei Europameisterschaften. Und eine Weltmeisterschaft. Triumphe, Triumphe, Triumphe.
      Nebenher haben in Barcelona viele Spieler geheiratet, es kamen Kinder auf die Welt. Steuerskandale trafen den Verein, es kam zum Rücktritt des Präsidenten. Und, nicht vergessen: Ein wichtiger, beliebter Mitspieler (Abidal) erkrankte an Krebs, ein junger, verehrter Trainer (Villanova) starb erst kürzlich daran.
      Das alles mag in Summe ganz besondere Spuren hinterlassen und dazu führen, dass einer wie Xavi (oder Iniesta oder Busquets, …) irgendwann einmal unbewusst nachlässt, Unschärfen im Fokus entwickelt, nicht mehr mit dem Messer zwischen den Zähnen auf das Spielfeld läuft und sich sagt: „Verdammt, niemand will diesen Titel so sehr wie ich.“ Im Gegenteil: Der Körper ist müde, der Geist ist müde, der Hunger lässt nach, die Leichtigkeit schwindet. Sich zu pushen und die Selbstlüge der immerwährenden Motivation zu ignorieren, wird immer schwieriger.
      Sicher scheint: Die schwache Vorstellung der spanischen Mannschaft ist auch ein Spiegel der schwachen Saison von Barça.

      c) Müdigkeit
      Erfolg führt auch immer zwangsläufig zu Belastung. Wer in den vielen Turnieren weit kommt, muss auch viele Spiele bestreiten. Mehr als alle anderen. Viel mehr sogar. Die spanischen Fußballer haben in den vergangenen Jahren auf nationaler und internationaler Ebene garantiert ein Viertel mehr Pflichtspiele absolviert als sämtliche Konkurrenten. Das fordert seinen Preis. Nicht nur der Körper ist dauerhaft im Maximalbereich gefordert. Auch die geistige Frische muss wieder und wieder von Achtelfinale zu Viertelfinale zu Halbfinale zu Finale produziert werden. Das laugt aus. Ein kleines zusätzliches Beispiel: Während sich andere Kicker schon auf Urlaub oder in regenerativer Vorbereitung auf diese WM befanden, mussten sich Casillas, Ramos oder Xabi Alonso (obwohl gesperrt), Diego Costa, Koke, Villa oder Juanfran nach einer langen, bis zum Schluss spannenden Saison am 24. Mai noch intensiv mit einem Champions-League-Finale beschäftigen. Erholungsmöglichkeiten bis zur WM: Nahezu null.

      d) Turnierverlauf
      Wer Titel gewinnt, braucht immer auch Glück. Die Spanier hatten bei all ihrer Qualität stets auch das Schicksal auf ihrer Seite. 2014 nicht.
      Kurzer Rückblick:
      Beim Stand von 1:0 gegen die eher harmlosen und ungefährlichen Holländer hatte David Silva knapp vor der Pause eine so genannte hundertprozentige Torchance auf das 2:0. Sein Schupfer, der dieses Spiel vermutlich entschieden hätte, wurde abgewehrt. Und im Gegenzug kassierten die Spanier, die das Spiel bis dahin zwar nicht dominiert, aber kontrolliert hatten, das 1:1.
      Und gleich nach der Pause das 1:2. Kann passieren. Aber ehe sie Reaktion zeigen konnten, fiel schon das 1:3. Nach einem Freistoß, der keiner war und einer Attacke am Tormann, die abgepfiffen hätte werden müssen.
      Egal. Was dann folgte, war nicht nur ein kapitaler Patzer von Casillas zum 1:4, sondern auch die Schockstarre. Gegen ein berauschtes (und seither überschätztes) holländisches Team. Was daneben gehen konnte, ging auch daneben.
      Das 1:5 war daher nicht nur eine Niederlage, die gefühlsmäßig wie aus heiterem Himmel entstand, sondern nach diesen vielen Jahren der Macht ein Nackenschlag, der Selbstverständnis, Glaube und Stolz zertrümmerte.
      Was nach einem Auftaktsieg gegen Holland passiert wäre, ist müßige Spekulation. Faktum ist: Die wahre Entzauberung gelang erst den Chilenen. Die haben erst das Wanken und Stolpern des Riesen, dessen Plan-, Ideen- und Hilflosigkeit in einer völlig ungewohnten Situation zur Schau gestellt. Und gnadenlos bestraft.

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      Am Ende bin ich trotz aller schmerzlichen Erlebnisse froh, dass die Zäsur so deutlich ausgefallen ist. Sie lässt mehr Raum für neue Kräfte, neue Kreativität, neue Leidenschaft. Die Demontage schreit danach, dass sich Spaniens Team jetzt ganz neu erfinden muss. Und darauf freue ich mich schon.
      Den ganzen Hohn und Spott, den die Verlierer der letzten Jahre nun kübelweise über España schütten, ertrage ich mit besonderer Leichtigkeit. Es sei den so oft Geschmähten und Besiegten gegönnt.
      Mein Gedanke ist: Nicht weinen, was in den letzten Tagen geschehen ist. Sondern lachen, was ich als Aficionado hoher Fußballkunst und Ballkultur in den letzten Jahren erleben durfte. Dafür, meine lieben Spanier: Danke.
      Audiatur et altera pars
      #Still unforgotten
    • das eigentliche problem ist/war das nach dem gewinn der em2012 kein umbau statt fand. wenn er schon auf seine alten spieler setzt, wie zb. xavi usw. dann muß ich sie auch spielen lassen. sonst nomminiere ich diese gar nicht.
      ebenso diego costa, ein guter stürmer. nur für den spielstil den spanien die letzten jahre spielte, ein fremdkörper. zeitweise mit hohen bällen, das wurde nie gespielt. den meistens wurde mit einer falschen neun ( zb. fabregas ) gespielt und der wurde am sechzehner flach angespielt.

      wer bei dieser wm weit kommen will. muß nicht nur technisch gut sein ( sind sie ja ) sondern auch körperlich topfit !! und wenn möglich unter dreisig. der fußball wurde wieder schneller, liegt eventuell auch am ball.
      Meine Int. Stadiontour: Allianz Arena, Frankenstadion, Stadio di Friauli, Camp Nou, Westfalenstadion, Estadio da Luz, Amsterdam Arena.
    • nach dem 2:0 sieg von holland über chile, trifft man nun im achtelfinale am sonntag auf mexico, ein wahrer kracher.

      die chilen waren in dem spiel nicht so gut wie gegen spanien und die holländer haben den konterfußball neu endeckt. auch spricht die gute physis für die holländer, war robben auch in der letzten minute beim konter zum 2:0 noch immer sehr schnell.

      spanien gewinnt gegen australien 3:0 wobei wieder die altbekannten tiki taka spieler, villa, torres, mata usw. wieder eine einheit waren und schon lief das kurzpass spiel. diego costa wirkte in den ersten beiden spielen wie ein fremdkörper. die umstellungen kamen leider zu spät.
      Meine Int. Stadiontour: Allianz Arena, Frankenstadion, Stadio di Friauli, Camp Nou, Westfalenstadion, Estadio da Luz, Amsterdam Arena.
    • bianconeri schrieb:

      spanien gewinnt gegen australien 3:0 wobei wieder die altbekannten tiki taka spieler, villa, torres, mata usw. wieder eine einheit waren und schon lief das kurzpass spiel. diego costa wirkte in den ersten beiden spielen wie ein fremdkörper. die umstellungen kamen leider zu spät.



      Wobei in diesem Falle - das darfst du nicht vergessen - auch der Gegner ein anderer war. Gegen Österreich würde das Tiki Taka wohl auch noch funktionieren, gegen stärkere Gegner wie Chile oder Niederlande in diesem Fall hätte es aber imo auch mit der richtigen Aufstellung nicht gereicht.
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