Ankündigung R.I.P. Mag. Erich Fuchs - FUER.sturm

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    • Nachruf: Sturm trauert um Mag. Erich Fuchs

      Fast genau ein Jahr nach dem frühen Tod der Sturm-Ikone Andy Thalhammer trauert die Sturmfamilie um Erich Fuchs, jenen Mann, der ganz wesentlich zur Rettung des SK Puntigamer Sturm Graz in den Jahren 2006 und 2007 beigetragen hat. Viel zu früh, erst 57 Jahre alt, ist er unerwartet nach kurzem Leiden von dieser Welt gegangen.

      Seit Kindheit Sturmfan – sein erstes Spiel besuchte er 1965 – kam der studierte Betriebswirt erstmals 1985 mit der Klubleitung in engen Kontakt, damals präsentierte er als Vertreter des Fleischwarenunternehmens Fuchs eine originelle Sturmwurst. Von 1988 bis 2003 war Erich Fuchs mit Unterbrechungen im Klubvorstand des SK Sturm mit viel Engagement tätig. In Zeiten größter sportlicher Erfolge unter Hannes Kartnig und Ivica Osim war es Fuchs, der vehement dafür eintrat, die Gewinne nicht nur in Spielertransfers zu werfen sondern in eine professionelle Nachwuchsstruktur zu investieren. Sein Einsatz für ein vereinseigenes Nachwuchs-Trainingszentrum war schließlich mit der Anlage in Gössendorf von Erfolg gekrönt.

      Früher als viele andere erkannte er die finanziellen Fehlentwicklungen ab 2001, die zu einer immer stärkeren Schieflage Sturms führten. Seine Rolle als Mahner, der nicht bereit war, diesen Weg stillschweigend mitzutragen, führte 2003 zur Entlassung aus dem Vorstand. Von diesem Zeitpunkt an war Erich Fuchs unter Aufbietung all seiner Kräfte und seines kaufmännischen Wissens bestrebt, den SK Sturm zu retten. Auch wenn es vielen damaligen Sturm-Mitstreitern sehr viel Kummer bereitete, längst ist klar, dass seine Aktivitäten kein Querulantentum waren sondern die Tür zur Rettung unter Federführung von Christian Jauk, von Hans Rinner, Hans Fedl und Co öffnete.

      Es waren unglaublich intensive Zeiten, damals von Frühjahr 2006 bis zum geglückten Ausgleich im Jänner 2007. Erich Fuchs gebührt ein Gutteil des erzielten Erfolges, ohne seine damals vielfach nicht verstandenen Kämpfe wäre der Crash möglicherweise nicht mehr abzufangen gewesen oder zu spät gekommen.

      Nach dem Neubeginn 2007 war Erich Fuchs kurze Zeit Geschäftsführer des Vereins in der Geschäftsstelle in Puntigam. Jung, dynamisch und leistbar, das war sein Credo für den „neuen“ SK Sturm – verbunden mit dem Hochhalten der 100jährigen Tradition. Eine seiner ersten Aktivitäten war die Rückführung der unter Kartnig in Sturm-News umbenannten Klubzeitung in das traditionsreiche „SturmEcho“. Es ist traurig und tragisch, dass der unbequeme Mahner, Sturm-Kenner und Sturm-Kämpfer, der unsagbar viel Energie und Wissen in Schwarz-Weiß investiert hat, so früh und unerwartet gehen musste. „Für Sturm“, das war sein Motto. Der Klub und nicht Personen standen für ihn im Vordergrund. „Dass ich auch heute noch von manchen als Querulant und Oberlehrer angesehen werde, tut weh“, meinte er vor nicht allzu langer Zeit. „Aber die Hoffnung auf ehrlich gelebte Werte und eine junge, attraktive Sturm-Mannschaft lässt alles andere unwichtig erscheinen“.

      Die Sturmfamilie verneigt sich vor Mag. Erich Fuchs und wünscht seiner Gattin und seinen erwachsenen Kindern viel Kraft. Er hätte dem SK Puntigamer Sturm Graz mit Sicherheit noch viel an Rat und Wissen geben können. Und er wird uns allen – auch den jungen Fangruppen, zu denen er gute Kontakte hatte – sehr fehlen.

      Lieber Erich, deine Schwarz-Weißen werden dich immer in ihren Herzen tragen!
      sksturm.at/news/singleviewfall…von-57-jahren-verstorben/

      Schön. Danke vor allem an Jauk dafür!
      Legenden sterben nie
    • Auch wenn ich nicht die Gelegenheit hatte, ihn selbst kennen zu lernen, so habe ich ihn als extrem loyalen, positiv kritischen, mahnenden Menschen mit Sachverstand wahrgenommen, der ein Gespür dafür hatte, die Zeichen immer früher zu erkennen als andere.
      Der Verlust ist ein sehr großer für die Sturmfamilie, ich kann mich hier nur anschließen- mein aufrichtiges Beileid gilt Angehörigen.
      Danke für alles!
      Audiatur et altera pars
      #Still unforgotten