Sturm Amateure/RL Mitte, Saison 2013/14

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    • Sturm Graz Amateure gegen Austria Klagenfurt
      Samba in Messendorf

      Mit schönen Kombinationen und herrlichen Toren entzückte die Schopp-Elf die Zuseher in Messendorf. Austria Klagenfurt konnte nur kurz aufmucken, gegen Ende der Partie schwanden aber die Kräfte.

      Aufsteirern in Graz. Den Sturm-Fans war das herzlich egal. Gut gefüllt präsentierte sich die Tribüne des Trainingszentrums in Messendorf. Ob im Dirndl oder in der Lederhose, die Grazer wollten die Amateure des SK Sturm dabei unterstützen, die Tabellenführung in der Regionalliga Mitte wieder zurückzuerobern. LASK Linz legte bereits Freitag Abend mit einem Sieg in Allerheiligen vor. Nun lag es an den jungen Blackies, zumindest bis zum 17. September, wieder auf Platz eins der Tabelle vorzustoßen. Da findet nämlich das Nachtragsspiel zwischen den Linzern und den Paschinger Cup-Helden statt.

      Auf Marc Andre Schmerböck musste Trainer Markus Schopp verzichten. Ihn plagt eine Muskelverhärtung des rechten Oberschenkels. “Aber bis zur nächsten Woche bin ich wieder fit. Heute werden sie es auch ohne mich schaffen.”, so der Mittelfeldspieler, der sich unter den gut 350 Zusehern befand. Zudem traf man noch Samir Muratovic, gekleidet mit einem Trainingstrikot von Real Madrid, mit Zeugwart Simo Maric und Zeljko Balen an. Auch der an Hartberg verliehene Lukas Waltl verfolgte die Partie von der Tribüne aus. Benedikt Pliquett ebenso.

      Schneller als die Profis
      Die Sturm Amateure präsentierten sich in der laufenden Spielzeit als Heimmacht. Alle bisherigen drei Spiele in Messendorf gewann man souverän. Bei neun erzielten Treffern musste man kein einziges Mal den Ball aus den eigenen Maschen holen. Mit Austria KlagenfurtMilenko Acimovic befindet sich angeblich kurz vor der Vertragsunterzeichnung – war allerdings ein Gegner zu Gast, dessen Aufstellung mit ehemaligen Bundesliga-Profis gespickt war. Einer davon erzielte auch den ersten Treffer der Partie, wenn auch nicht freiwillig. David Schloffer schickte Linksverteidiger Philipp Hütter auf die Reise. Seine scharfe Hereingabe brachte Klagenfurts Rückennummer 14, Oliver Pusztai, unglücklich im eigenen Tor unter. Ein Auftakt nach Maß für die jungen Schwarz-Weißen. Ähnlich wie es Tags zuvor den Profis in Wiener Neustadt gelungen war. Die Amateure waren aber noch um drei Minuten schneller.

      Kurz nach dem Führungstreffer in der 4. Spielminute kam auch Austria Klagenfurt das erste Mal gefährlich vor das Tor von Pascal Legat. Der Schuss von Patrik Eler ging aber daneben. Nach einem missglückten Versuch aus der Distanz von Ervin Bevab, gab es einen Aufreger in Messendorf. Zirka 35 Meter vor dem eigenen Tor erwischte Florian Sittsam seinen Gegenspieler Eler mit dem Fuß im Gesicht. Nach einer kurzen Behandlungspause war die Partie für den Stürmer vorbei. Knapp vor Ende der ersten Halbzeit wurde er von den anwesenden Sanitätern auf der Trage abtransportiert.

      Sturm drückt weiter
      Nach einem Rückpass auf Alexander Schenk setzte Andreas Fischer energisch nach und brachte den Klagenfurter Keeper in Bedrängnis. Sein missglückter Abschlag fand in Person von Christoph Kröpfl einen Abnehmer. Der Offensivspieler vernaschte mit einem Übersteiger seinen Gegenspieler, zog mit links ab. Keine Chance für den Torhüter der Gäste.

      In den darauffolgenden Spielminuten war die Partie von intensiven Zweikämpfen geprägt, die Gäste gaben desöfteren Schmerzensschreie von sich. Zwei Mal tauchten sie auch gefährlich vor Legat auf. Nach einer halben Stunde köpfte Pusztai nach Ecke von Matthias Dollinger über das Tor. Eine Unsicherheit von Reinhold Ranftl führte zum Corner. Ein paar Minuten später parierte Legat einen Poljanec-Freistoß, Ex-Blacky Christian Prawda vergab die Nachschussmöglichkeit kläglich. Und so ging es schlussendlich mit der verdienten 2:0-Führung in die Pause.

      Kärnten gereizt
      Bei den Amateuren des SK Sturm ging in den ersten 45 Minuten viel über die linke Angriffsseite. Die Achse Hütter-Schloffer funktionierte tadellos. Auch durch die Mitte konnte der stark-aufspielende Kröpfl einige Akzente setzen. Klagenfurt hatte zwar die ein oder andere Möglichkeit, war aber zu schwach um seine Chancen zu nützen.

      Beide Mannschaften kamen unverändert aus der Kabine. Markus Schopp hatte auch keinen Grund dafür. Sein Team gab weiter Gas, kam hellwach retour auf den Rasen. Keine drei Minuten waren gespielt, da hatte Andreas Gruber schon die nächste Torchance. In Robben-Manier zog er auf der rechten Seite nach innen, legte sich den Ball auf den linken Fuß. Bei seinem Schlenzer musste sich Schenk mächtig strecken. Sturm versuchte daraufhin die Partie zu beruhigen. Den Kärtnern wollte wenig gelingen. Sie ärgerten sich, ließen ihren Frust am Gegner aus. In der 57. Spielminute war Fabian Miesenböck bei einem Angriffsversuch weggerutscht, holte daraufhin – am Boden liegend – Hütter von den Beinen. Schiedsrichter Klaus Biebl blieb keine andere Wahl, als den Klagenfurter mit Gelb-Rot vom Platz zu schicken.

      Ereignisreiche Minuten
      Die Sturm Graz Amateure waren von nun an mit einem Mann mehr am Platz, der Sieg sollte nicht mehr in Gefahr sein. Dachte man. Es ging Schlag auf Schlag. Momente nach dem Ausschluss verkürzte laut Stadionsprecher Prawda zum 1:2 aus Sicht der Gäste. Goalie Legat machte wie die gesamte Hintermannschaft in dieser Situation keine gute Figur. Der Ball kullerte über die Linie. Praktisch im Gegenzug bügelte die Elf von Schopp ihren Fehler wieder aus. Schloffer setzte sich auf der linken Seite gut durch, sah in der Mitte den völlig frei stehenden Andreas Fischer. Der vollendete akrobatisch mit seinem linken Fuß.

      Nach 64. Spielminuten war es erneut Fischer, der jubelnd abdrehen durfte. Nachdem Sittsam mit einem Traumpass die Kärntner Abwehr aushebelte, verwertete der Stürmer eiskalt. Sein vierter Saisontreffer. Die Freude wehrte aber nur kurz. Denn der eingewechselte Sandro Zakany überhob den heranstürmenden Legat. Auch Sittsam konnte nicht mehr retten.

      Trocken herunter gespielt
      Wie gewohnt gaben die Amateure eine schnelle Antwort. 71 Minuten waren gespielt, da wehrte Schenk einen Schuss von Reinhold Ranftl zur Ecke ab. Diese brachte vorerst nichts ein. Innenverteidiger Andreas Pfingstner holte den Ball aber schnell wieder in die eigenen Reihen. Kröpfl bekam die Kugel, Übersteiger verwirrten seinen Gegenspieler. Er zwirbelte den Ball mit rechts ins lange Eck. Traumtor.

      Daraufhin spielten die Amateure Katz und Maus mit ihrem Gegner, die Klagenfurter Gegenwehr war gebrochen. In Messendorf wurde nun gezaubert. Nachdem Fischer mit der Ferse den eingewechselten Benjamin Rosenberger in Szene setzte, konnte der Kärntner Schlussmann klären. Neun Minuten vor Ende der Partie erzielte Fischer nach einer schönen Kombination über Kröpfl und Rosenberger beinahe einen Hattrick. Schenk war aber erneut am Posten. Die letzten Spielminuten spielten die Grazer Jungspunde trocken von der Uhr, ließen Ball und Gegner laufen. Dass Austria Klagenfurt nicht mehr die allerjüngste Truppe hat, blieb keinem mehr verborgen.

      Fazit
      Wer schönen Kombinationsfußball sehen will, braucht sich nur ins Trainingszentrum der Schwarz-Weißen zu begeben. Keiner der Anwesenden bereute es, seinen Sonntagnachmittag in Messendorf verbracht zu haben. Die Elf von Markus Schopp stellte eindrucksvoll unter Beweis, warum man die Tabelle der Regionalliga anführt. Spielerisch ließ man keine Wünsche offen, die sich bietenden Torchancen nützte man eiskalt. Man hat das Gefühl, dass sich diese junge Mannschaft blind versteht, dass jeder weiß, wo der andere hinläuft. Im Angriffsspiel zeigte man sich variabel. Kröpfl, Schloffer, Gruber und später auch Rosenberger wechselten häufig die Positionen und verwirrten so die Hintermannschaft der Gäste. Die Außenverteidiger schalteten sich sehr gut in die Offensive ein, absolvierten ein enorm hohes Laufpensum. In der Innenverteidigung konnten Pfingstner und Sittsam überzeugen. Ein gelungener Nachmittag. Die Sturm Amateure bildeten nach dem Schlusspfiff einen Kreis, schrien und jubelten.

      Spieldaten
      Sturm Graz Amateure – Austria Klagenfurt 5:2 (2:0)
      Regionalliga Mitte, 8. Runde – 350 Zuschauer

      Tore:
      ET Oliver Pusztai (4.)
      Kröpfl (21. und 73.)
      Fischer (61. und 66.) bzw.

      Prawda (60.)
      Winkler (69.)

      Gelbe Karten:
      Schloffer (6.)
      Sittsam (18.) bzw.

      Pucker (11.)
      Miesenböck (32.)
      Prawda (56.)

      Gelb-Rote Karte:
      Miesenböck (58.)

      Aufstellungen:
      Sturm Graz Amateure:

      Legat – Ranftl, Pfingstner, Sittsam (87. Zisser), Hütter – Gruber (73. Rosenberger), Bevab, Schnaderbeck, Schloffer – Kröpfl – Fischer (84. Preininger)

      Austria Klagenfurt:
      Schenk – Tiffner, Garcia, Pusztai (67. Lalovic), Prawda – Percher, Pucker, Dollinger, Miesenböck – Eler (23. Winkler), Poljanec (55. Zakany)
      Quelle: sturm12.at

      Schopp und co. dürften hier mittlerweile wirklich gute Arbeit leisten! :thumb:

      Muss echt mal wieder ein Spiel besuchen, wenn ich mal Zeit habe vergess ich meistens bzw. sehe es erst wenn sie schon spielen im Internet. :rolleyes:
    • Sturm Amateure verlieren zwei Tabellenplätze

      Die Konkurrenz um Platz eins in der Tabelle der Regionalliga Mitte legte bereits am Freitag vor. Pasching und LASK Linz konnten ungefährdete Siege einfahren und sich so einen Punkt vor die Amateure des SK Sturm setzen. Einen Tag später, beinahe zeitgleich zur Partie mit den Profis, lag es an den Mannen von Markus Schopp es den Oberösterreichern gleichzutun. Ohne drei wichtige Stützen trat man die Reise nach Kapfenberg an. David Schloffer, Reinhold Ranftl und Christoph Kröpfl fanden sich im Kader von Darko Milanic wieder. KSV-Coach Karl Maier konnte aus dem Vollen schöpfen.

      Die Jungfalken begannen engagiert, witterten ihre Chance. Kapitän Thomas Hirschhofer sowie der Südkoreaner Sunbin Kim sorgten in der ersten Hälfte desöfteren für Gefahr vor dem Tor der Schwarz-Weißen. Zwei Mal bewahrte Keeper Pascal Legat sein Team vor einem Rückstand. Sein Gegenüber, Filip Gacevski, war wenig geprüft. Die Sturm Graz Amateure kombinierten gewohnt sicher, der letzte Pass wollte aber nicht gelingen.

      So war es auch eine Einzelaktion mit der Marc Andre Schmerböck die Blackies kurz nach Wiederanpfiff in Führung brachte. Die Hausherren wirkten danach geschockt, Sturm gelang es aber nicht seinen Vorsprung auszubauen. Es kam wie es kommen musste. Die Amateure der Kapfenberger versuchten in den Schlussminuten ihr Glück mit hohen Bällen, trotzdem war es eine gewöhnliche Situation, die Legat in Schwierigkeiten brachte. Einen Rückpass von Andreas Pfingstner, konnte der junge Tormann nicht unter Kontrolle bringen. Er hatte Probleme den Ball zu stoppen, das Spielgerät kullerte über die Torlinie. Der Ausgleich in der 82. Spielminute bedeutete gleichzeitig den Endstand in einer flotten Partie. Eine, alles in allem, gerechte Punkteteilung.

      Im 9. Saisonspiel blieben die Amateure des SK Sturm weiterhin ungeschlagen. Ein Remis, das das Team von Markus Schopp trotzdem um zwei Tabellenplätze zurückwirft. Auf Spitzenreiter LASK fehlt allerdings nur ein einziger Punkt.

      Spieldaten
      KSV Amateure – Sturm Graz Amateure 1:1 (0:0)
      Regionalliga Mitte, 9. Runde – 21. September 2013, 17:00 Uhr
      Waldstadion Schirmitzbühel, Kapfenberg– 280 Zuschauer

      Tore
      ET Pascal Legat (82.) bzw.

      Marc Andre Schmerböck (50.)

      Gelbe Karten
      Sunbin Kim (86.) bzw.

      Ervin Bevab (14.)
      Sally Christian Preininger (33.)
      Andreas Gruber (56.)
      Marc Andre Schmerböck (70.)

      Aufstellung Sturm Graz Amateure
      Legat – Rosenberger (89. Schmidt), Zisser, Pfingstner, Schmied – Schmerböck, Schnaderbeck, Ervin Bevab, Gruber (66. Kager) – Fischer (84. Horina), Preininger
      Quelle: sturm12.at
    • Was kann man kurz nach dem Auftritt in Kapfenberg sagen:
      Legat etwas zuviel "Selbstvertrauen" in manchen Aktionen, auf der Linie gut, körperlich schwierig obs mal zu mehr reicht. Tor geht trotzden miesen Boden auf ihn.
      Pfingstner könnte wohl sofort oben Platz nehmen. Noch 1-2 Kg aufbauen, im Zweikampf, Stellungs- und Aufbauspiel sehr stark.
      Bevab der Leitwolf im Mittelfeld mit diesesmal zuwenig Biss in die freien Räume.
      Heiße Aktien Rosenberger (!) und Schmied (!).
      Nicht gefallen konnten diesesmal Fischer, Schnaderbeck und Gruber. Zisser ist ja bekannt.
      Legenden sterben nie
    • Heimsieg gegen Pasching

      Ausgeglichene erste Halbzeit

      Zum Auftakt der 12. Runde wurde in Graz-Messendorf die Partie zwischen den Sturm Amateuren und dem FC Pasching gespielt. Dabei war der Boden nach dem ergiebigen Regenfällen tagsüber zwar tief, doch im Gegensatz zu anderen Plätzen in der Steiermark bespielbar. Damit startete das Schlagerspiel der Runde – Tabellendritter empfängt den Zweiten der Liga, plangemäß und ohne Verzögerungen.

      Das Spiel begann recht ausgeglichen, beide Teams versuchten erste Angriffe auf das gegnerische Tor zu starten, doch das gelang den Amateuren des SK Sturm Graz zunächst besser. Die erste große Möglichkeit des Spiels fanden in Folge auch die Grazer vor. Kröpfl brachte den Ball von der rechten Seite in die Mitte, wo Fischer den Ball an die Latte setzte. Pech für die Amateure die hier in Minute 10 schon in Führung hätten gehen können. In Folge wurden aber die Gäste immer präsenter und konnten wohl auch einen Vorteil an Spielanteilen vorweisen. Daraus konnten die Paschinger jedoch nicht Kapital schlagen, denn die Defensive der Grazer stand zum Großteil sehr kompakt und sicher.

      Sittsam trifft zur Pause

      Als schon alles auf den Pausenpfiff wartete, schlug es dann doch noch im Tor ein, nämlich in jenem der Gäste aus Pasching. Kröpfl spielte sich in der 45. Minute wunderbar in den Strafraum, hob den Ball in den Fünfmeterraum, wo Sittsam sowie einige Spieler der Gäste zugegen waren. Beim Getümmel war Sittsam wohl als letztes dran und stellte somit auf 1:0. Eine nicht unverdiente Pausenführung also für die Grazer, aber doch etwas überraschend da der Treffer in einer Phase des Spiels fiel, in der die Oberösterreicher etwas Oberhand hatten.

      Sturm Amateure mit einem Mann mehr

      In der zweiten Halbzeit hatte zunächst vor allem der Gast aus Pasching die Aufmerksamkeit auf seiner Seite. Eine Schobesberger – Krammer Aktion sorgte gleich nach Wiederbeginn für Gefahr, jedoch ohne Torerfolg. Viel mehr Aufsehen erregte indes eine Aktion von Mark Prettenthaler in der 54. Minute. Dabei beging er ein folgenschweres Handspiel, er musste mit der Gelb/Roten Karte vom Platz. Mit einem Mann mehr am Platz übernahmen die „Schwarz-Weißen“ in Folge das Kommando am Platz und spielten einen Angriff nach dem Anderen heraus.

      Für die Entscheidung sorgte Andreas Fischer. In der 72. Minuten tauchte er am Strafraum auf und setzte den Ball mit einem wuchtigen Schuss in die Maschen. Tormann Höfler blieb hier ohne Chance auf Gegenwehr. Schnell wurde klar, dass das der Todesstoß für die Paschinger war, denn mit einem Mann weniger kam die Hiden-Elf einfach nicht gegen die gut stehende Abwehr der Graz an. Damit blieb es beim 2:0 und damit bei einem insgesamt verdienten Heimsieg der heute sehr starken Grazer. Die Sturm Amateure bleiben in der Tabelle damit an der Spitze dran und verteidigen den dritten Platz.

      Christian Gratzei: "Es war ein sehr gutes Spiel der gesamten Mannschaft heute. Vor allem in der zweiten Halbzeit war es beeindruckend wie wir die Führung nach Hause gespielt haben. Ein verdienter Sieg für uns!"

      SK Sturm Graz Amateure – FC Pasching 2:0 (1:0)
      Regionalliga Mitte, 12. Runde
      Freitag, 11. Oktober 2013, 18:00 Uhr
      Trainingszentrum Messendorf, 300 Zuschauer

      Torfolge: 1:0 Sittsam (45.), 2:0 Fischer (72.)
      Quelle: sksturm.at

      Hab mir gestern seit langer Zeit wiedermal ein Amateurespiel angeschaut. Muss sagen, war recht unterhaltsam und man konnte den letztjährigen Cupsieger Pasching verdient mit 2:0 bezwingen.

      Hinten bis auf 1-2 Unachtsamkeiten recht solide, technisch und Passspiel ok (wobei man da noch etwas ruhiger bzw. weniger schlampig agieren könnte) und vorne noch ausbaufähig.

      Was mir wiedermal negativ auffiel, unser Nachwuchs ist körperlich einfach zu schwach, vorallem in der Luft wird sogut wie jedes Duell verloren. Da gehört, falls es nicht eh schon getan wird in Zukunft mMn der Hebel angesetzt...

      Unsere Ex-Spieler Prettenthaler und Krammer waren schwach, legendär die Gurke von Kröpfl bei Prettenthaler vor der Flanke zum 1:0 und als Prettenthaler nach seinem Ausschluss beim rausgehen den Linienrichter auf der gegenüberliegenden Seite, der nicht einmal involviert war wüst beschimpfte. :D

      David Schnaderbeck
      Zusammenhalt als Trumpf

      Schwester Viktoria spielt bei den Bayern, Cousin Sebastian Prödl in Bremen. David Schnaderbeck selbst führt seit dieser Saison die Sturm Amateure als Kapitän aufs Feld. Und das ziemlich erfolgreich.

      Vor genau einem Jahr standen die Sturm Graz Amateure mit 13 Punkten weniger am Konto da. Heuer wissen sie nicht mehr nur die Sympathisanten der Schwarz-Weißen mit attraktivem Offensivfußball zu begeistern: In nahezu jedem Spiel kombiniert die Schopp-Elf gefällig und spielt sich so eine Vielzahl von Chancen heraus. „Aber genau daran, an unserer Effizienz vor dem gegnerischen Tor, müssen wir weiter arbeiten. Wir lassen zu viele Möglichkeiten liegen, müssen kaltschnäuziger werden”, erklärt Kapitän David Schnaderbeck, woran es noch zu arbeiten gilt.

      Das wurde vor allem im Spiel gegen den SV Wallern augenscheinlich. Zwar überließen die Oberösterreicher dem Team von Trainer Markus Schopp mehr Spielanteile, Zählbares schaute dabei aber nicht heraus. Im Gegenzug stachen die Gäste eiskalt vor dem Tor zu, agierten alles in allem routinierter – Folgerichtig musste man sich am Wahlsonntag mit 1:3 geschlagen geben. Das erste und bislang einzige Mal in der laufenden Spielzeit, dass die jungen Blackies den Rasen als Verlierer verlassen mussten.

      Wichtige Bausteine
      Trotz dieser Erfolgsserie findet man sich nach elf Runden nur auf dem dritten Tabellenrang der Regionalliga Mitte wieder. „Das ist natürlich ärgerlich”, so Schnaderbeck. „Aber mit dem LASK und Pasching sind Teams vor uns, die eigentlich aufsteigen müssen.” Das mache die Sache erträglicher. Laut Reglement der Bundesliga dürfen die Amateure aber ohnehin nicht in der Ersten Liga antreten. Absteigen ist rein theoretisch erlaubt, wäre in der Form, in der sich die Jungspunde zur Zeit befinden, allerdings fast ein Ding der Unmöglichkeit. Ganz im Gegensatz zur letzten Saison. „Der Kampf um den Klassenerhalt hat uns noch enger zusammengeschweißt, wir sind gereift”, glaubt der 21-Jährige den entscheidenden Faktor des derzeitigen Erfolgs ausgemacht zu haben. Die harte Arbeit fange erst jetzt an Früchte zu tragen. „Wir unternehmen nun auch privat mehr miteinander.” Eine Sache, die Schnaderbeck, der im Sommer zum Kapitän ernannt wurde, wichtig ist. „Wir als Team haben uns alle gemeinsam an einen Tisch gesetzt und gesagt, dass wir in dieser Hinsicht mehr machen müssen.” Miteinander essen und ab und zu auch gemeinsam feiern zu gehen, gehören dabei zu den beliebtesten Aktivitäten.

      Mit der Ausführung seiner neuen Rolle als Schleifenträger ist Schnaderbeck bislang zufrieden. „Ich denke, ich mache das soweit ganz ordentlich.” Er versuche ein Vorbild für jüngere Spieler zu sein, übernehme Verantwortung, fördere den Zusammenhalt. Wenn das Team Anliegen habe, gebe er diese dem Trainerteam weiter. „Bislang ist das aber sehr selten vorgekommen. Höchstens, dass wir einmal darum gebeten haben, das Training etwas zu lockerer zu gestalten, wenn wir vom Spiel noch müde waren“, scherzt Schnaderbeck im Gespräch mit Sturm12.at.

      Kampfmannschaftsluft
      Apropos Training: Ein Krux der zweiten Mannschafft ist seit jeher, dass nicht alle Spieler, die am Matchtag in der Startformation stehen, unter der Woche auch mit den Amateuren trainieren. „Natürlich ist das nicht optimal. Aber bei der Kampfmannschaft werden sie mehr gefordert”, sieht der Offensivspieler kein dramatisches Problem darin. „Bei den Standards merkt man dann aber schon die ein oder andere Schwierigkeit in der Abstimmung.” Sicher hätten sich andere Spieler den Platz in der Startelf auch verdient, aber so sei eben die Rangordnung. „Die Leute von der Ersten müssen ja auch Spielpraxis sammeln.”

      Der Sprung in den Kader von Darko Milanic könnte auch Schnaderbeck demnächst gelingen. „Letzte Woche habe ich schon ein paar Mal mit den Profis trainieren dürfen. Auch diesen Mittwoch”, verrät der Kapitän der Amateure. „Ich denke, diese Saison wird ausschlaggebend dafür sein, ob ich den endgültigen Sprung in die Kampfmannschaft schaffe.” Spätestens zur Saison 2014/2015 will er sich dort etabliert haben. „Aber ich habe mir schon Gedanken darüber gemacht, was ist, wenn ich das nicht schaffen sollte.” Bereits im Sommer sollen andere Vereine am 21-Jährigen interessiert gewesen sein. Von einem Leihgeschäft war die Rede, konkret war daran schlussendlich aber nichts. „Ohnehin möchte ich mich bei Sturm Graz durchsetzen!”, definiert Schnaderbeck sein Zukunftsziel.

      Flexibilität als Chance
      Am Liebsten würde er dies als hängende Spitze tun. „In dieser Rolle fühle ich mich einfach am Wohlsten”, erzählt er. Und das obwohl er von Schopp in der aktuellen Spielzeit auf quasi allen Positionen im Mittelfeld zum Einsatz kam. Ob defensives oder zentrales Mittelfeld, linker oder rechter Flügel. „Mich stört das nicht. Ich freue mich immer, wenn ich etwas Neues dazulerne. Ich sehe das als Chance.” Jede Position habe seinen eigenen Reiz, seine eigenen Aufgaben. „So werde ich noch flexibler”, lautet die Einstellung von Schnaderbeck.
      Quelle: sturm12.at
    • Kurz zum heutigen 2:2 gegen Allerheiligen:

      Jauk Jörg, bemüht im Tun. Sein Wechselspieler Pirker (ich glaube Jg 97) gefiel sehr gut.
      Smith reichen eigentlich 3 Fragezeichen. Auf den ersten 10m gut, fußballerisch ein waschechtes Nudlaug.
      Bevab wie immer. Für mehr wirds aber nicht mehr reichen.
      Schmid schon besser gesehen in allen Belangen.
      Kaufmann sehr bemüht, versuchte das Spiel an sich zu reißen, durch die Verletzung merkt man, dass ihm noch Sicherheit fehlt.
      Tobias Kainz an Überheblichkeit kaum zu überbieten. Der kann im Sommer getrost nach Linz gehen.
      Dengg mit Rot ausgeschlossen, davor staubtrocken ohne groß aufzufallen.
      Rosenberger ein Hammer. 1:2 Situation mit Bravour gelöst, schnell wie Ribery, Tor gemacht. Respekt vor der Performance.
      Schnaderbeck schon viel besser gesehen.
      Fischer bemüht, ist in der Regionalliga aber fußballerisch klar am Limit.
      Legenden sterben nie
    • Hat irgendjemand das Spiel gegen Lafnitz vor Ort gesehen? Hab von einem Freund gehört, dass es wirklich schlimm gewesen sein soll. Vor allem die "Verstärkung" aus der ersten Elf soll (Kaufmann, Hütter, Kainz) ausgelassen haben.

      "Werte kann man nur durch Veränderung bewahren"
      Richard Löwenthal
    • Andi13 schrieb:

      Hat irgendjemand das Spiel gegen Lafnitz vor Ort gesehen? Hab von einem Freund gehört, dass es wirklich schlimm gewesen sein soll. Vor allem die "Verstärkung" aus der ersten Elf soll (Kaufmann, Hütter, Kainz) ausgelassen haben.
      habe das Spiel nichtgesehen, deswegen auch kein Kommentar, aber meine Informationen die ich bekommen habe, decken sie mit diener deines Freundes > abe wie gesagt, nicht meine Analyse, aber wird schon etwas dran sein, wenn man von mehreren Seiten die gleichen meinungen hört :cheers:

      keine Überraschung bei Hütter (RL-Niveau und nicht mehr) und Kainz T. (max 1. Liga Niveau)
      nach schmerzlichen Verlust führe und lebe ich deinen Willen hier in diesem Forum weiter - ich denke an dich - dein Freund Sturm Kids
    • Da muss man nicht philosophieren, warum spielt man dort bitte noch immer mit Kainz, Hütter und Co. anstatt echte Talente raufzuholen, nicht runter.

      Hütter ist soweit weg, dass er nicht mal in der RL auffällt. Kainz ist ein Südostpfau mit falschem Berater, Kaufmann ist einfach noch nicht im Tritt und die Kommunikation im Klub ist halt einfach mieserabel wie man hört.

      Und dieser Smith. Also ganz ehrlich jetzt mal. Dieses Gehalt MUSS man Goldbrich vom Gehalt abziehen. Der ist eine Gemeinheit für jeden Anhänger und für jeden mündigen Akademiespieler. Da überrascht es mich nicht, dass die nächsten Baujahre 97 bis 99 nach Wien, Salzburg oder Deutschland abwandern wollen. Dieser Kanadier made by Schilcher ist einfach eine Komplettvorgabe. War er schon gegen Allerheiligen und jetzt wieder.
      Legenden sterben nie
    • @ Saschero
      Also bei T. Kainz bin ich unschlüssig. Der wurde doch damals als Talent von Heerenveen geholt und nicht dort aussortiert? Und in der U21 auch besser als bei uns, da muss man sich doch die Frage stellen, worans liegt..


      1. wo har er gespielt bei Heerenveen > nie
      2. U21 Team Trainer ist Greoritsch > ein Steirer :cheers:
      3. an der Qualität, sonst an nichts :thumb:

      @BN
      Kaufmann ist einfach noch nicht im Tritt und die Kommunikation im Klub ist halt einfach mieserabel wie man hört.


      die Frage ist, ob er nach seiner schweren Verletzung wieder "der Alte" wird und für ihn eine absolute Katastrophe, wenn nicht gesprochen wird, wie es weiter geht :heul:
      nach schmerzlichen Verlust führe und lebe ich deinen Willen hier in diesem Forum weiter - ich denke an dich - dein Freund Sturm Kids