Bundesliga-Saison 2013/14

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Bundesliga-Saison 2013/14

      Neue Anstoßzeiten in der Bundesliga

      Die Bundesliga ist im Wandel. Wie schon seit längerem bekannt, werden die Sonntags-Spiele künftig erst um 16:30 Uhr angepfiffen. Neu ist, wie heute Freitag bekannt wurde, aber, dass samstags statt um 18:30 Uhr erst um 19:00 Uhr angepfiffen wird. Analog findet das bisherige Samstag-16:00 Uhr-Spiel ab sofort um 16:30 Uhr statt.
      Quelle: sturm12.at

      Spielplan: bundesliga.at
    • über dieses thema wurde in den letzten tagen sehr viel in der krone geschrieben. anscheinend berührt es keinen fan und schon gar keinen verein. die vereinsbosse haben alle zugestimmt. da hat sky ein scheibchen draufgelegt.
      mMn wird dadurch das zuseher interesse nicht gesteigert. denn diese beginnzeiten überschneiden sich mit der primetime (20:15) im tv oder sky.
      viele auswertige werden es sich überlegen mit ihren kindern ins stadion zu gehen bzw im november oder dezember ( letzter spieltag 17.12 !! ) wird es nach 19:00 wird bitterkalt sein.
      in deutschland haben fans pro 15:30 gestimmt bzw. 17:30. bei uns wo der winter extremer ist werden die beginnzeiten nach hinten verlegt. im sommer ok aber ab oktober könnte man schon um 17:30 anpfeifen.
      Meine Int. Stadiontour: Allianz Arena, Frankenstadion, Stadio di Friauli, Camp Nou, Westfalenstadion, Estadio da Luz, Amsterdam Arena.
    • Gegner-Check
      Alle Neune - die Konkurrenz im Check

      Wenige Tage vor Beginn der Meisterschaft haben die meisten Teams ihre Kaderplanungen bereits abgeschlossen. Wir haben uns die Transferaktivitäten und Vorbereitung angesehen. Heute: FC Wacker Innsbruck, SV Wiener Neustadt und die SV Ried.

      Mit Wacker Innsbruck und dem SV Wiener Neustadt stehen zunächst zwei Teams im Fokus, die dem Abstieg im Vorjahr nur knapp entrannen. Während in Wiener Neustadt wieder traditionell viel Spielerpersonal ausgetauscht wurde, haben die zuletzt eher inaktiven Innsbrucker Verantwortlichen ihren Kader überraschend viel umgekrempelt. Eine ebenso stark veränderte und nun spanierlose Rieder Mannschaft komplettiert den ersten Teil von “Alle Neune – die Konkurrenz im Check”. Morgen folgt neben Aufsteiger Grödig, Beinahe-Zweitligist Admira und die Überraschungsmannschaft der letztjährigen Saison Wolfsberger AC.


      FC Wacker Innsbruck

      Der erste Gegner von Sturm in der neuen Spielzeit hat seinen Kader stark umgebrochen. Bei den Einkäufen ging man nach dem Grazer Vorbild der letzten Jahre vor: Bislang wurden alle Spieler ablösefrei verpflichtet oder ausgeliehen. Als Tormann-Ersatz wurde Wolfgang Schober von der SV Ried nach Innsbruck gelotst. Er wird sich wohl mit Szabolcs Safar um den Stammplatz duellieren, der noch einmal um ein Jahr verlängert hat. Mit dem 19-jährigen Julian Weiskopf von Rapid Lienz steht noch ein dritter Tormann in den Reihen der Innsbrucker. Vor allem aber in der Defensive hat sich Innsbruck gut verstärkt. Gleich vier Innenverteidiger wurden nach Tirol geholt, einer davon aus Spanien, einer aus Kroatien. Nur einen einzigen Spieler hat man für das Mittelfeld verpflichtet: Miroslav Milosevic kommt ablösefrei vom FC Horn. Er soll wahrscheinlich den Spanier Carlos Merino aus Spanien ersetzen. Für den Sturm konnte man das 19-jährige Talent Stjepan Vuleta von Meister FC Basel verpflichten. Trainer Roland Kirchler zeigte sich bereits im Vorfeld sehr überzeugt von dem Schweizer: „Stjepan ist ein talentierter Spieler, der sehr gut in unser System passt und uns mit seiner Schnelligkeit sicher weiterhelfen wird.” Allerdings wurde er nur als Leihgabe verpflichtet. Weiters wurde der Regionalliga-Goalgetter Daniel Brauneis vom SKU Amstetten geholt.

      Zählt man nun auch die Abgänge dazu, kommt ein Nullsummenspiel heraus. Alle Spieler, die Wacker Innsbruck bis jetzt verlassen haben, gingen ablösefrei. Mit Marcel Schreter kehrt nach 10 Jahren ein Routinier dem FC Wacker den Rücken zu. Er wechselt in die Erste Liga zu Austria Lustenau. Den schmerzlichsten Abgang wird wohl Julius Perstaller darstellen. Der 24-Jährige Mittelstürmer, der sich schon mit einigen Dutzend Toren in die Herzen der Fans schoss, wechselt ebenso ablösefrei zur SV Ried. Ihm gleich tun dies die Jungen Markus Siding (TW) und Marco Köfler (IV).

      Auf die neue Saison scheint man sich gut vorbereitet zu haben. Kurztrainingslager im Stubaital und in St.Martin wurden absolviert. Dabei gab es auch ein Teambuilding im Klettergarten. Die Testspielbilanz fiel im Großen und Ganzen positiv aus. Zum 100-Jahr-Jubiläum gastierte der Hamburger SV vor gut 7.000 Zuschauern am Tivoli und wurde mit 2:0 besiegt. Eine Pleite setzte es dafür gegen den mittlerweile sehr bekannten ukrainischen Klub Schachtar Donezk. Gegen den SCR Altach konnte man sich mit 3:1 durchsetzen, gegen KF Skenderbeu und Zaglebie Lubin gab es jeweils ein Unentschieden. Die erste Hürde im Cup, der SV Allerheiligen, wurde auswärts souverän mit 1:4 besiegt. Die Innsbrucker Verantwortlichen scheinen aus dem Beinahe-Abstieg ihre Lehren gezogen zu haben. Wacker dürfte für die neue Saison gerüstet zu sein.

      Mögliche Aufstellung (4-4-2 Raute) : Schober – Hauser, Steinlechner, Vucur, Bergmann – Abraham, Wernitznig, Schütz, Milosevic – Wallner, Hinterseer
      Ersatz: Safar, Kofler, Schilling, Löffler, Kofler, Vuleta, Fröschl

      (von Patrick Weißenbacher)


      SC Wiener Neustadt

      In Wiener Neustadt bleibt alles beim Alten – also nichts. Wie in jeder Sommerpause wird die Mannschaft total über den Haufen geworfen und geht als großer Abstiegskandidat in die Saison. Bisher verzeichnet der Klub (inklusive Leihspieler) 14 Abgänge und zwölf Zugänge. Die Leistungsträger Ramsebner und Offenbacher gingen ebenso wie die hoffnungsvollen Talente Maak und Petrovic. Weiters verlassen den Klub mit Piermayer, Wolf, Besenlehner, Hofbauer und Lenko auch gleich vier Stürmer: Friesenbichler, Tadic, Bozkurt und Helly hinterlassen eine Riesenlücke in der Offensive.

      Diese Lücke schließen soll David Witteveen. Der Grödig-Goalgetter der Vorsaison konnte überraschenderweise nach Wiener Neustadt geholt werden. Neustadt-Trainer Heimo Pfeifenberger dürfte seinen Ex-Verein genau beobachtet haben und schließlich seine guten Salzburger-Kontakte zum 15-fachen Saisontorschützen genutzt haben. Ebenfalls verpflichtet werden konnte Thomas Fröschl, der bereits letzte Saison als Rapid-Leihgabe für die Blauen auflief. Stürmer Nummer drei im Kader ist der 17-Jährige Daniel Maderner aus der Akademie in St. Pölten. Viel getan hat sich auch im zentralen Mittelfeld. Hier kommen Dobras von Rapid, Schöpf von Altach, Angeler von Sollenau und Koch von Sturm neu nach Neustadt. In der Abwehr muss Neuzugang Matthias Sereinig versuchen den bisherigen Chef Ramsebner zu ersetzen. Stefan Stangl, den Sturm letztes Jahr nach Horn verliehen hatte, verstärkt die linke Abwehrseite.

      Die Kaderplanung der Niederösterreicher ist so weit beendet, nur ein möglicher prominenter Neuzugang steht noch in der Warteschleife. Thomas Pichlmann möchte gerne zurück nach Österreich, ist sich mit Neustadt einig und trainierte auch einige Zeit unter Pfeifenberger. Auch sein Ex-Klub Hellas Verona würde ihn ziehen lassen, aber La Spezia, der Klub, der in letzte Saison ausgeliehen hatte zog die Kaufoption und versucht jetzt Geld für Pichlmann herauszuschlagen. Um es mit den Worten eines ehemaligen Bundeskanzlers zu sagen: Es ist alles sehr kompliziert.

      Die Vorbereitung verlief blendend für das Team von Heimo Pfeifenberger. Allerdings musste man angesichts des Dauersparkurses des Klubs auch hier kleinere Brötchen backen. Das Trainingslager in Wenigzell dauerte nur drei Tage, auch die Testspielgegner sind allesamt keine Hochkaräter. Nach der Auftaktniederlage gegen Hartberg folgten Siege gegen Haladas Szombately, Kapfenberg, Obritz, Vienna und den Wiener Sportklub. Ein Unentschieden holte man gegen den slowakischen Klub Dukla Banska Bystrica. Was die Testspielergebnisse wert sind und ob man diese Saison sportliche Fortschritte machen kann, wird sich weisen. Fortschritte gemacht hat man bereits bei der Infrastruktur. Die Umbauten bei den Tribünen, sowie der neue Pressebereich machen das Stadion um ein großes Stück bundesligatauglicher.

      Mögliche Aufstellung (4-2-3-1) : Siebenhandl – Mimm, Wallner, Sereinig, Martschinko – Hlinka, Koch – Rakowitz, Dobras, Rauter – Witteveen
      Ersatz: Vollnhofer, Rottensteiner, Stangl, Mally, Schöpf, Pollhammer, Fröschl

      (von Matthias Strohmeier)


      SV Ried

      Am 17. Juni startete die SV Ried in die Sommervorbereitung 2013/14. Zu diesem Zeitpunkt waren drei Neuzugänge bereits fix: Bernhard Janeczek, Julius Perstaller und Oliver Kragl. “Wir werden diese Spieler so schnell es geht in dieses neue System integrieren”, wurde damals Trainer Michael Angerschmid in einer Presseaussendung des Vereins zitiert. Und das scheint funktioniert zu haben, wie das Beispiel Oliver Kragl zeigt. Breits im ersten Pflichtspiel der neuen Saison – dem Cupspiel gegen Schwarz Weiss Bregenz am 12. Juli – sorgte der 23-jährige Deutsche für einen Torerfolg. Denn obwohl die Rieder Zeit benötigten, um in die Partie zu finden, kamen die Vorarlbergermit 0:4 unter die Räder. Die übrigen drei Treffer erzielten Altbekannte: Rene Gartler brachte die Rieder in Führung, Kragl legte nach und Robert Zulj sowie Toni Vastic sorgten für den Endstand.

      Davor mussten die Innviertler zu einer Reihe von Testspielen antreten. Dem 1. FC Köln rangen die Rieder ein 3:3-Remis ab, drehten zwischenzeitlich sogar die Partie zur eigenen Führung. Und auch gegen Legia Warschau setzte es ein 3:3, in dieser Partie gerieten die Oberösterreich ebenfalls früh in Rückstand. Den Willen konnte man einer Rieder Mannschaft in den letzten Jahren aber ohnehin nie absprechen. Die restlichen Tests verliefen überwiegend positiv.

      Grundsätzlich agierte die SV Ried bisher bescheiden in puncto Transfers. Im letzten Monat wurde ein altbekannter Spieler von Austria Klagenfurt zurück nach Österreich geholt, nämlich Sandro. Der heute 27-jährige Brasilianer ging erst vor zwei Jahren nach Tschechien. Offensivspieler Furkan Aydogdu wechselte von Austria Lustenau ins Innsviertel, Jakob Kreuzer kommt von den eigenen Amateuren und Lorenz Höbarth aus der Regionalliga. Und leihweise für ein Jahr kehrt der zentrale Mittelfeldspieler Sandro Wieser der TSG Hoffenheim den Rücken zu, um in Ried zu kicken. Auch Stürmer Ola Kamara spielte letztes Jahr in Deutschland, wurde vergangenen Sommer an den TSV München verliehen und kehrte nun zu den Wikingern zurück. Und diese Herren, vorwiegend für die Offensivabteilung der Ried zuständig, sollen unter anderem die Abgänge der Leistungsträger Anel Hadzic, Marco Meilinger, Iván Carril, Markus Hammerer und Nacho kompensieren. In Ried steht damit erstmals seit 2008 kein Spanier mehr im Kader.

      Mögliche Aufstellung (4-4-2): Gebauer – Janeczek, Reifeltshammer, Riegler, Schicker – Hinum, Wieser – Möschl, Zulj, Kragl – Gartler
      Ersatz: Lucic, Vastic, Perstaller, Reiter, Walch, Ziegl, Baumgartner;

      (von Katharina Siuka)
      Quelle: sturm12.at
    • Gegner-Check
      Alle Neune - die Konkurrenz im Check, Teil 2

      WAC, Admira und Liga-Neuling Grödig bilden den zweiten Teil unserer Trilogie “Alle Neune – die Konkurrenz im Check”. Wir haben uns die Transferaktivitäten und die Vorbereitung angesehen.

      Dem FC Admira Wacker Mödling, bei dem wieder einmal kleinere Brötchen gebacken werden müssen, steht wohl eine harte Saison bevor – mit Toni Polster ist der Trainer der Star der Mannschaft. Beim Überraschungsteam der letzten Erste-Liga-Saison, dem SV Grödig, wollen die Verantwortlichen eine Liga höher erneut überraschen und kämpfen mit dem Image des Dorfklubs. Beim Wolfsberger AC verlor man Erfolgstrainer Nenad Bjelica an Meister Austria Wien. Nun wird sich weisen, ob die letzte Saison ein einmaliger Ausrutscher mit Aufstiegseuphorie oder gar nur Bjelicas “Schuld” war.


      FC Admira Wacker Mödling

      “Wir werden leiden müssen diese Saison, aber am Schluss werden die Sektkorken durch die Südstadt fliegen”, ist sich Neo-Trainer Toni Polster des abermaligen Klassenerhalts im Interview mit der APA schon sehr sicher. Man wird sehen, ob er mit dieser Prognose recht behält. Bei den Buchmachern bekommt man jedenfalls für die Wette auf einen Absteiger Admira Wacker (gemeinsam mit den beiden wohl schärfsten Konkurrenten im Abstiegskampf Wacker Innsbruck und Wiener Neustadt) die niedrigste Quote überhaupt.

      Als Grund für dieses schlechte Standing bei den Wettanbietern können wohl auch die Transferaktivitäten der letzten Wochen gesehen werden. Hier stehen zwei Neuzugängen ganze sieben Abgänge gegenüber. Eine bedenkliche Statistik – vor allem weil die sieben Spieler, die den Verein bisher verlassen haben, größtenteils Stützen der Mannschaft gewesen sind. Da wären einerseits die vormals zumeist gesetzten Routiniers Patrik Jezek und Gernot Plassnegger, die nun endgültig ihre Karriere beendet haben. Weiters werden auch Patrick Mevongou (FC Gyor), Benjamin Sulimani (Viking Stavanger), Jürgen Macho, Titò und Rene Seebacher (noch unbekannt) im kommenden Jahr nicht mehr in der Südstadt ihre Fußballschuhe schnüren. Um diesen Abgänger-Reigen im Gröbsten zu ersetzen, wurden der Linksflügel Wilfried Domoraud vom SV Mattersburg und Rechtsverteidiger Stephan Zwierschitz vom SKN St. Pölten verpflichtet.

      Die Kaderdecke ist damit jedenfalls eine sehr dünne und im Vergleich zur Vorsaison eine extrem junge und österreichische. So stehen im aktuellen Kader der Admira genau vier Ausländer – der älteste Spieler der Südstädter ist gerade einmal 28 Jahre alt. Das wird er wohl fürs Erste auch bleiben. Denn, so gibt Trainer Toni Polster zu Protokoll: “Der Verein hat mir klar signalisiert, dass der Kader jetzt steht.” Dem 44-fachen Länderspieltorschützen steht also mit einem stark erschlankten Kader ein hartes Stück Arbeit bevor, wenn er auch die kommende Saison auf dem heiß ersehnten neunten Platz beenden will.

      Diese neue Saison hat für die Admira bereits am vergangenen Freitag mit der ersten Runde des ÖFB-Cups begonnen. Im ersten Pflichtspiel konnte man sich gegen den SV Seekirchen und damit dem Siebten der vergangenen Regionalliga West-Saison mit 2:0 durchsetzen. Hier waren die Südstädter zwar 90 Minuten lang die bestimmende Mannschaft, glänzen konnte man im Flachgau aber beileibe nicht. Toni Polster blickt jedenfalls hoffnungsfroh auf den Bundesligastart, hat aber weiterhin Respekt vor der höchsten österreichischen Spielklasse: “Jetzt wird man sehen, ob ich nur Passant bin, oder ob ich hier hergehöre. Ich weiß, dass ich es kann, aber man muss es auch zeigen.“ Das muss wohl auch jeder einzelne seiner Spieler, wenn am 11. Mai 2014 wirklich die Sektkorken in der Südstadt knallen sollen.

      Mögliche Aufstellung (4-2-3-1): Tischler – Zwierschitz, Ebner, Schösswendter, Auer – Schwab, Windbichler – Schick, Thürauer, Domoraud – Ouèdraogo
      Ersatz: Kuttin – Pöllhuber, Auer, Schachner, Schicker, Mikus, Sax

      (von Lukas Matzinger)


      SV Grödig


      Mit dem SV Grödig stieg in der vergangenen Saison eine Überraschungs-Mannschaft auf. Viele Freunde scheinen die ambitionierten Salzburger nicht zu haben, vor allem die Großklubs bemängeln die Infrastruktur und die so gut wie nicht vorhandene Fanbasis. Die Liga würde zu einer Dorfliga verkommen, doch rein sportlich gesehen haben sich die Flachgauer den Aufstieg verdient. Dank einer grandiosen Rückrunde fingen sie den Favoriten Austria Lustenau noch klar ab und buchten das Bundesliga-Ticket sogar vorzeitig. Die Meisterschafts-Generalprobe verpatze die Elf von Trainer Adi Hütter jedoch gehörig: mit einer Niederlage im Elfmeterschießen gegen den Drittligisten Austria Salzburg verabschiedete man sich bereits nach Runde eins aus dem ÖFB-Cup.

      Trainer Hütter, der ähnlich wie Austria-Trainer Nenad Bjelica als akribischer Arbeiter gilt und auch fachlich bereits bei den Red Bull Juniors, Altach und Grödig überzeugen konnte, vertraut großteils der Meistermannschaft. Punktuelle Verstärkungen waren und sind noch nötig. Nachdem David Witteveen nach Wiener Neustadt abgewandert ist und der Wechsel von LASK-Bomber Radovan Vujanovic in letzter Minute geplatzt ist, wird Grödig noch einmal am Transfermarkt aktiv werden. Nur mit den Stürmern Philipp Zulechner, der aus Horn kommt, dem Slowenen Tadej Trdina und Dieter Elsneg (von Kapfenberg ausgeliehen) in die Saison zu gehen, ist für Hütter keine Option: “Wir suchen noch einen Stürmer, der unsere Qualität heben wird, und eventuell einen zentralen Mittelfeldspieler.” Mit Max Karner (Ried), Marvin Potzmann (Mattersburg) und Philipp Huspek (BW Linz) holte man noch drei Spieler mit Bundesligaerfahrung. Zudem wurde der ehemalige Austria Lustenau Primgeiger Sascha Boller in die Salzburger Vorstadt gelotst. Neu im Grödiger Dress sind auch die beiden Torhüter-Talente Cican Stankovic (Horn) und Adnan Adilovic (Spittal). Abgegeben wurden hingegen neben den Routiniers Stefan Lexa und Ernst Öbster (LASK) auch mit Harrer, Dobras, Schartner und Simic vier junge Spieler, die allesamt nicht überzeugten.

      Die Bilanz der Vorbereitung liest sich leicht positiv, viel Aufschluss über die Erfolgsaussichten dürften die Ergebnisse aber nicht bringen. Denn während unterklassige Mannschaften wie der HSV Wals (12:1) und Straßwalchen (15:1) sowie der georgische Erstligist Torpedo Kutaisi (5:1) abgefertigt wurden, musste man sich den deutschen Zweitligisten St. Pauli und Paderborn mit 1:2 und 1:3 geschlagen geben.
      Vor kurzem konnte auch das größte Grödiger Problem, die Infrastruktur, annähernd gelöst werden: Die Zufahrt zur Untersbergarena galt schon in der Heute-für-Morgen-Ersten-Liga als das große Sorgenkind von Manager Christian Haas. Nun sagte Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer die politische und finanzielle Unterstützung des Umbaus im Schnellsiedeverfahren zu. Das neue Straßenstück soll schon zum Bundesligaauftakt gegen Ried fertig sein. Zwei zusätzliche Tribünen und ein Gäste-Sektor für 500 Zuschauer werden gerade errichtet.

      Wie bei jedem Aufsteiger, gilt es auch in Grödig abzuwarten, welche Spieler definitiv bundesligatauglich sind. Ein Platz in der unteren Tabellenhälfte gilt als wahrscheinlich, aber womöglich kann die Hütter-Elf, wie schon die letzten zwei Aufsteiger WAC und Admira, zumindest in der Anfangsphase die Aufstiegseuphorie mitnehmen. Neo-Sky-Experte Toni Pfeffer glaubt nicht daran: „Ich denke nicht, dass die Qualität der Mannschaft so gut ist, dass sie – wie im Vorjahr der WAC oder vor zwei Jahren die Admira – überraschen und vorne dabei sein kann.“ Manager Haas bittet um Geduld: “Gebt uns eine Chance – wir wollen ein kleines, feines Stadion und Kampf mit Herz von der ersten bis zur 90. Minute bieten.”

      Mögliche Aufstellung (4-2-3-1): Fend – Zündel, Taboga, Cabrera, Strobl – Nutz, Leitgeb – Boller, Elsneg, Salamon – Trdina
      Ersatz: Stankovic – Tschernegg, Karner, Potzmann, Huspek, Handle, Zulechner;

      (von Marc Eder)


      Wolfsberger AC


      Weg ist er, der Erfolgstrainer Nenad Bjelica. Nach drei Jahren als Trainer, in denen er den WAC von der Regionalliga in die Bundesliga chauffierte, steigt er in der Trainer-Karriereleiter eine Sprosse nach oben und übernimmt das Trainerzepter bei Austria Wien, das Peter Stöger hinterlassen hat.

      Sein Nachfolger heißt Slobodan Grubor. Der 44-jährige gebürtige Kroate war drei Jahre lang die rechte Hand von Bjelica und übernimmt mit den Kärntnern zum zweiten Mal in seiner Karriere, nachdem er im Jahr 2010 für fünf Monate den FC Lustenau trainierte, einen Profiverein als Chefcoach. Die Herausforderung, der er sich stellt, ist eine große: Mit Rang Fünf in der abgelaufenen Saison übertraf der WAC alle Erwartungen und schrammte bekanntlich um Haar (oder um ein Tor) an einem Startplatz in der Europa-League Qualifikation vorbei. Die zweite Saison nach dem Aufstieg ist oft die schwierigere, wie das Beispiel Admira zeigt. Gegenüber dem ORF versuchte Grubor die Erwartungen nach unten zu schrauben: „Platz Fünf bis Acht ist die Realität, der vierte Platz wäre schon ein Traum.

      Stückler (Hartberg), Zakany (Austria Klagenfurt), M. Kröpfl, Cemernjak und Knaller (Sandhausen) verließen den Verein genauso wie Thonhofer, der zwischenzeitlich auch bei Sturm Graz auf Probe trainierte, aber nicht zu überzeugen wusste. Diese Abgänge hatten in der Vorsaison allesamt nicht wirklich eine tragende Rolle beim Verein inne, dürften also nicht zu sehr schmerzen. Trotzdem wird Grubor experimentieren müssen, um seine Stammelf zu finden, denn es gibt auch fünf Neuzugänge: Danijel Micic (ZM) kommt vom Kapfenberger SV, Daniel Dunst (AV) und Alexander Kofler (TW) von der Austria Lustenau, Kevin Vaschauner (RM, Feldkirchen) schafft den Sprung von der Regionalliga in die Bundesliga und Sandro Gotal (ST) kommt zurück aus Horn. Die Fülle an Spielerwechseln dürfte Grubor vor eine schwierige Aufgabe stellen. Auch wenn Schlüsselspieler wie Spielmacher Liendl, Kreativmann Jacobo und Stürmer Topcagic nach wie vor beim Verein sind, obliegt es ihm, aus dem neuen Kader wieder eine derart eingespielte Elf zu formen, wie man sie in der vergangenen Saison vorfand.

      In der Vorbereitung bestritt der WAC sechs Testspiele, wovon vier souverän gewonnen wurden (Akademie Kärnten U18, Madgalener SC, SV Kraig und SAK), und jeweils ein Spiel Remis (NK Celje) bzw. mit einer knappen Niederlage (Arminia Bielefeld) endete. Grubor probierte sehr viel und tauschte zur Halbzeit oft die ganze Elf aus – auf die Startformation zum Ligaauftakt gegen Rapid Wien darf man gespannt sein. Neuzugang Micic präsentierte sich in der Vorbereitung stark im zentralen Mittelfeld, und mit Alexander Kofler hat der bisher gesetzte Christian Dobnik einen würdigen Kontrahenten um das Einser-Leiberl im Tor. Zudem könnte Kofler auch die Chance bekommen, sich zu Meisterschaftsbeginn zu beweisen, da sich Dobnik, ebenso wie Stürmer Christian Falk, in der Vorbereitung verletzte. Auch Rückkehrer Gotal erzielte in den Testspielen drei Treffer und dürfte mit seinen 21 Jahren die bis dato klare Rollenverteilung im Angriff der Kärntner ein wenig aufmischen. Ansonsten dürfte Grubor vorerst auf jene Männer setzen, die auch schon unter Bjelica zum Zug kamen.

      Mögliche Aufstellung (4-2-3-1): Kofler – Baldauf, Jovanovic, Sollbauer, Kerhe – Polverino, Micic – Jacobo Ynclán, Liendl, de Paula – Topcagic
      Ersatz: Friesacher – Solano, Dunst, Hüttenbrenner, Putsche, Rivera, Gotal

      (von David Baumgartner)
      Quelle: sturm12.at
    • Admira werden acht Punkte abgezogen

      Wie soeben von der österreichischen Bundesliga gemeldet, werden der Admira mit sofortiger Wirkung acht Punkte abgezogen. Die Niederösterreicher stehen somit in der laufenden Spielzeit mit keinem einzigen Zähler da, was natürlich im Falle einer Bestätigung der Entscheidung maßgeblich den Abstiegskampf mitentscheiden würde. Dem Klub wird vom Senat 5/Lizenzausschuss der Liga ein schwerwiegender Verstoß gegen die Lizenzbestimmungen vorgeworfen. Grundlage sind Verfehlungen hinsichtlich der Punkte 4.4.1.3 e) und f). (Die Bestimmungen können auf der Bundesliga-Website heruntergeladen werden)

      Details dürfen dazu im laufenden Verfahren nicht bekanntgegeben werden, der Lizenzbewerber/-nehmer muss aber den angesprochenen Punkten folgend insbesondere gewährleisten, dass [...] e) der Lizenzgeber alle benötigten Informationen und/oder Unterlagen erhält, die zum Nachweis der Erfüllung der Lizenzierungsverpflichtungen und –kriterien relevant sind; f) der Lizenzgeber sämtliche erforderlichen sportlichen, infrastrukturellen, personellen und administrativen sowie rechtlichen und finanziellen Informationen über den Lizenzbewerber bzw. dessen Kapitalgesellschaften [...] erhält. Der Verein hat die Möglichkeit binnen vierzehn Tagen gegen das Urteil Protest einzulegen. Bundesliga-Vorstand Georg Pangl zu dem Vorfall:

      Für den Klub und die Bundesliga ist diese Entscheidung, insbesondere in sportlicher Hinsicht, natürlich nicht erfreulich. Die Entscheidung des Lizenzausschusses ist sicherlich wohl überlegt und profund begründet. Bundesliga-Fußball bedingt eben nicht nur die Einhaltung der Spielregeln auf dem Spielfeld, sondern auch abseits des grünen Rasens. Es ist davon auszugehen, dass der Klub die Möglichkeit des Protestes nutzen wird.
      Quelle: sturm12.at
    • Natürlich gab es schon öfter Fussball Wunder, aber für die Admira dürfte diese Entscheidung, sollte sie Bestätigt werden der Todesstoss sein. Nach 11 Spieltagen 10 Punkte Rückstand ist schon eine Hausnummer.
      Die Vorgehensweise der Bundesliga bleibt jedoch wieder zu hinterfragen. Zu einem solchen Zeitpunkt den Punktabzug zu verkünden ist schon seltsam. Wusste man von den verstößen nichts in der Begutachtungsphase vor Bundesligastart? Und auch 8 Punkte ist mal eine saftige Strafe.

      "Werte kann man nur durch Veränderung bewahren"
      Richard Löwenthal
    • Protestkomitee bestätigt 8-Punkteabzug für FC Admira Wacker Mödling
      via Sky Sport News HD

      Mittwoch, 13. November 2013 – Das Protestkomitee der Bundesliga unter Vorsitz von Rechtsanwalt Dr. Andreas Grundei (weitere Mitglieder: Notar Mag. Kurt Temm, Steuerberater Mag. Walther Wawronek, Univ. Prof. Martin Karollus) hat den von FC Admira Wacker Mödling fristgemäß eingebrachten Protest gegen den Senat 5-Sanktionsbeschluss (Aberkennung von 8 Punkten
      aufgrund von Verstößen gegen die Lizenzbestimmungen 4.4.1.3 e) und f) behandelt und folgende Entscheidung getroffen:

      Nach Prüfung und Evaluierung der von FC Admira Wacker Mödling eingebrachten Unterlagen wurde der Protest abgewiesen und die vom Senat 5 verhängte Sanktion in Form einer Aberkennung von acht Punkten in der Spielsaison 2013/14 bestätigt.

      Konsequenz(en):
      Der aktuelle Punktestand von FC Admira Wacker beträgt folglich nach 15 Spielen weiterhin 6 Punkte.

      Rechtsmittel:
      Das Protestkomitee der Bundesliga entscheidet verbandsintern endgültig.

      Nach Ausschöpfung des Instanzenzuges der Österreichischen Fußball-Bundesliga ist durch den betreffenden Klub die Anrufung des
      Ständigen Neutralen Schiedsgerichtes der Österreichischen Fußball-Bundesliga zulässig, welches auf Grundlage der zwischen dem Klub und der Bundesliga getroffenen Schiedsvereinbarung und iSd §§ 557 ff ZPO (Zivilprozessordnung) anstelle eines ordentlichen Gerichts entscheidet.

      Die Beschlussausfertigung wird einige Tage in Anspruch nehmen und hiernach dem Klub zugestellt. Mit der Zustellung des ausgefertigten Beschlusses beginnt die Klagefrist von acht Wochen zu laufen.

      Stellungnahmen:
      RA Dr. Andreas Grundei, Vorsitzender des Protestkomitees:

      Das Protestkomitee hat sich eingehend mit der Entscheidung des Senates 5 sowie den vom Klub eingereichten Unterlagen und
      Argumentationen auseinander gesetzt. Dabei wurde nicht nur ein schwerwiegender Verstoß gegen die Lizenzbestimmungen festgestellt, sondern auch die Art und das Ausmaß der vom Senat 5 verhängten Sanktion für jedenfalls angemessen erachtet.“


      Georg Pangl, BL-Vorstand:
      Sowohl die jüngsten sportlichen Erfolge von FC Admira Wacker Mödling – 6 Punkte aus den letzten 3 Spielen – als auch die Erfahrungen aus dem Vorjahr – 10-Punkterückstand von FC Wacker Innsbruck im Herbst 2012 auf den späteren Absteiger – lassen noch Spannung im Abstiegskampf erwarten. In den kommenden 21 Spielen werden noch 63 Punkte vergeben, womit der aktuelle 7-Punkterückstand durchaus aufholbar ist. Damit kann noch ein spannendes Frühjahr erwartet werden.

      Nach diesen gleichlautenden Entscheidungen der beiden unabhängigen Gremien obliegt es der Klubführung, über eine Klage beim
      Ständig Neutralen Schiedsgericht zu entscheiden.“


      Mag. Reinhard Herovits, Lizenz-Manager:
      Bundesliga-Fußball wird nicht nur über den sportlichen Erfolg auf dem grünen Rasen entschieden. Im Profifußball gelten auf Basis des Lizenzierungsverfahrens auch wirtschaftliche und rechtliche Faktoren, welche unmittelbar mit der sportlichen Komponente verbunden sind und woraus sich wechselseitige Abhängigkeiten und Auswirkungen ergeben.“
      Quelle:skysportaustria

      "Werte kann man nur durch Veränderung bewahren"
      Richard Löwenthal
    • So wie sie momentan spielen, würd ich den Admiranern dennoch jederzeit zutrauen, dass sie den Klassenerhalt schaffen (Davon, dass ich es ihnen wesentlich mehr vergönnen würde als den Neustädtern oder Wolfsbergern, weil sie zwar auch keine Fans, aber wenigstens sowas wie Tradition haben, ganz zu schweigen)
      [
    • Interview des Monats
      "Pangl, hau dich über die Häuser"

      Der Vorstand der Bundesliga hat schon ruhigere Tage erlebt. Sinkende Zuschauerzahlen, die Ligasponsoren sind abgesprungen und nicht zuletzt schwebt das Damoklesschwert Wettbetrug über dem heimischen Fußball. Wir haben Georg Pangl zum Interview des Monats November getroffen.

      Um den Vorstand der heimischen Fußballliga, Georg Pangl, zu besuchen, muss man weit in den Wiener Westen fahren. Die Bundesliga hat ihre Geschäftsstelle vor einiger Zeit nach Hietzing verlegt, in eine Gegend mit schon fast dörflichem Charakter. Dem Interessenvertreter (Eigendefinition) der beiden heimischen Profiligen ist die turbulente Zeit nicht anzumerken. Frisch und munter plaudert er von der Leber weg und begrüßt mit Topfengolatschen und Kaffee.

      “Oh, für die Fotos sollte ich das Sakko anziehen, richtig?”, geht er zurück zum Schreibtisch und zieht die bildgerechte Adjustierung über. Wenn das Tonband läuft, kommt ein bisschen eine andere Persönlichkeit zum Vorschein. Man merkt Interviewerfahrung und gut geübte Statements zu den heiklen Themen, die im Moment über seinen Schreibtisch wandern. Aber Pangl ist trotz allem auch ein Plauderer, dem im Korsett des Mediengeschulten doch ab und an der eine oder andere gute Spruch auskommt. Ein Gespräch über den Zustand von Fußballösterreich.

      Die Zuschauerzahlen sind in der Liga in letzter Zeit stark rückläufig. Ist das Produkt Bundesliga für den Fan nicht mehr attraktiv? Oder was sind Ihrer Meinung nach die Gründe für diese negative Entwicklung?
      Aus meiner Sicht ist es zunächst Fakt, dass wir immer mehr kleinere Klubs in der Liga haben und das wirkt sich auf Besucherzahlen aus. Diese Vereine versuchen das Beste aus ihrer Position zu machen, sie können aber nicht diesen Schnitt erreichen, wie einige große Klubs, die wir in den letzten Jahren verloren haben. Ich meine hier etwa den GAK oder auch Klagenfurt in der guten Zeit. Das Produkt selber halte ich schon für attraktiv. Fußball wird immer gesehen werden. Was ich kritisch anmerken muss und will, ist sicher die Infrastruktur in Österreich.

      Zum Thema Infrastruktur kommen wir noch, zunächst möchte ich aber beim Thema Attraktivität einhaken. Ist nicht das ganze Produkt weniger attraktiv geworden, weil viele Leistungsträger wie Zlatko Junuzovic die Liga in letzter Zeit ins Ausland verlassen haben? Gut für die Nationalmannschaft, aber schlecht für die Bundesliga?
      Das ist Teil unseres Auftrages. Wir sind eine Ausbildungsliga und die guten Leute werden immer Durchlaufposten sein. Damit müssen wir leben und es gilt für uns alle, alles daran zu setzen so viele gute Spieler wie möglich nachzuliefern, so schwierig das auch sein mag.

      Wie sieht es mit den Beginnzeiten der Matches aus? Ist Samstag um 19:00 für den Stadionbesucher nicht weniger attraktiv als Nachmittagsspiele? Ist man hier dem TV-Diktat ausgeliefert? Muss man sich als kleiner österreichischer Markt der deutschen Liga fügen und kann erst nachher ankicken?
      Man kann nicht von einem Diktat der TV-Stationen sprechen. Es war ein neunmonatiger Verhandlungsprozess, der zum aktuellen TV-Vertrag geführt hat und die Klubs haben das am Ende so beschlossen. Und als es dann um die Beginnzeiten ging, hat nicht irgendein Klubvertreter die Hand gehoben und gesagt, mit der Rückverlegung um 30 Minuten werden wir Zuseher verlieren. Das ist der Sinn der Übung, dass diese Dinge mit allen 20 Vereinen der oberen Spielklassen verhandelt werden.

      Aber was ist ihre Meinung dazu? Sind die Uhrzeiten so optimal oder nicht?
      Meine Meinung ist, dass das Thema als Gesamtpaket zu sehen ist, das die Klubs so beschlossen haben.

      Das ist ein Beschluss der Vereine, das muss nicht ihre Meinung sein.
      Wir haben den Prozess ausgearbeitet und das Ergebnis liegt jetzt in Form des TV-Vertrages vor, der die größte Einnahmequelle für die Klubs bedeutet. Natürlich kann man diskutieren. Jetzt im November ist 15:30 sicher schöner als 19:00. Aber wenn ich an den August denke, ist es besser am Abend zu spielen. Unterm Strich ist man zum aktuellen Ergebnis gekommen, that‘s it.

      Kommen wir zurück zur von Ihnen bereits angesprochenen Infrastruktur. Warum ist es in einem vergleichbaren Land wie der Schweiz seit Jahren möglich, Mindeststandards zu setzen, die weit über denen hierzulande liegen? Warum ist in einem wirtschaftlich potenten Staat wie Österreich das notwendige Geld nicht vorhanden?
      Ich sehe diesen Punkt natürlich und vor allem liegt der Unterschied bei den angesprochenen kleineren Vereinen. Wenn ich zum Beispiel nach St. Gallen schaue, da steht ein mittelgroßes Stadion, das spielt alle Stücke. Von der Top-Infrastruktur in Basel brauchen wir gar nicht reden. Aber ich kann die Frage nicht beantworten, warum es bei uns dafür kein Geld gibt. Augenscheinlich ist, dass es in Österreich von Seiten der öffentlichen Hand nicht überall gleich viel Unterstützung gibt.

      Was jedenfalls ginge, wäre von Seiten der Liga die notwendigen Standards zur Teilnahme an der ersten Liga oder der Bundesliga zu verlangen, um die Vereine sozusagen ein bisschen mehr zu zwingen.
      Ja, das ist ein guter Ansatz, aber die Praxis sieht so aus: Wenn die Liga sagt: ‚neue Mindeststandards‘, dann müssen das die 20 Klubs beschließen. Wenn ich sage, Hausnummer, 10.000 Plätze Minimum für die oberste Liga, sagen mir die kleineren Vereine: ‚Pangl, es ist schon zu viel was wir jetzt haben, hau dich über die Häuser‘.

      Aber es geht hier doch auch um einen Meinungsbildungsprozess, den die Liga starten kann und soll. Es gälte doch in die Richtung zu denken: Bessere Stadien und bessere Infrastruktur bringt in Folge mehr Zuschauer. Und nicht: Wir haben eh so wenig Zuschauer, was brauchen wir mehr Investitionen ins Stadion.
      Ich teile diese Ansicht mit ihnen, derzeit steht dieser Prozess beim Status Quo den wir haben. Das ist alles in allem ein langer Weg, den wir vor Jahren eingeleitet haben. Da gibt es noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten.

      Das klingt, als wären Sie den Klubs ausgeliefert. Gibt es von keiner Seite Bewegung? Wenn man ehrlich ist, die Hälfte der Stadien in der Bundesliga ist nicht mehr vorzeigbar, auch hinsichtlich dessen, wie das im TV aussieht.
      Ja. Aber wie gesagt, am Ende des Tages beschließen es die Klubs so. Und wenn du mit ihnen redest und sagst: ‚Das Bild ist nicht so professionell, wie es derzeit aussieht‘, dann kommt sinngemäß zurück: ,Uns sind die wirtschaftlich die Hände gebunden, was sollen wir denn tun?‘. Die Klubs kämpfen jedes Jahr mit dem Budget und es ist schwierig ihnen zu erklären, sie sollen jetzt auch noch ins Stadion investieren. Dabei ist es ein alter Hut, vielfach unter Beweis gestellt, je schöner und komfortabler die Infrastruktur, desto mehr Leute kommen. Da sind wir auch wieder bei den vielen kleinen Klubs in kleinen Kommunen: Woher sollen die das Geld nehmen?

      Aber nicht einmal die sogenannten großen Vereine haben international vergleichbare Arenen.
      Ja, es kommt noch dazu, dass wir es alle miteinander verabsäumt haben damals die große Chance der Europameisterschaft zu nützen. Vielleicht sollten der ÖFB und die Bundesliga gemeinsam einen Vorstoß bei der Politik mit dem Ersuchen um Unterstützung machen, wie kürzlich in Italien.

      Hat das auch mit dem Stellenwert des Sports hierzulande zu tun? Wenn ich nur ein Beispiel aus den letzten Tagen hernehme, wo der Wiener Sportstadtrat Christian Oxonitsch gesagt hat, das Ernst-Happel-Stadion sei doch ausreichend, wer brauche denn eine neue Arena? Dabei sind wir eines der ganz wenigen Länder, das kein geeignetes Stadion hat, um sich für die Austragung einer Partie der Euro 2020 zu bewerben.
      Ich kenne die Aussage nicht. Aber wenn sie so getätigt wurde, ist sie für mich als Fußballer nicht verständlich. Was soll man da noch entgegnen? Es überholen uns hinsichtlich der Sportstätten Kasachstan oder Aserbeidschan rechts und wir kriegen es augenscheinlich nicht einmal mit. Wenn man solche Aussagen hört ist das für mich traurig, dazu kann und will ich öffentlich keinen weiteren Kommentar abgeben. Andererseits bin ich überzeugt, dass der Wiener Bürgermeister, ein bekennender Fußballfan, will, dass die Sportstadt Wien ein dynamisches und zeitgemäßes Bild in dieser Frage abgibt.

      Die Ligasponsoren Tipp3 und T-Mobile werden ihren Vertrag nicht verlängern. Gibt es in dieser Frage einen Zusammenhang mit den besprochenen Themen Attraktivität, Infrastruktur und Stellenwert des Fußballs?
      Es gibt Gründe, die uns kommuniziert wurden, die nicht unmittelbar mit diesen Dingen zu tun haben. Das sind unternehmensinterne Themen, die zum Ende dieser Partnerschaft führen.

      Welche sind das?
      Das will ich nicht sagen, das müssen die beiden Partner selbst tun.

      Was ist ihr Plan B? Gibt es schon Gespräche mit anderen Partnern?
      Davon können Sie ausgehen. Wir sind sehr intensiv am Arbeiten.

      Wie groß ist die Gefahr, dass auch die Bundesliga in Zukunft ohne Sponsor da steht, wie die erste Liga schon seit längerem?
      Das kann ich nicht beziffern und außerdem bin ich sehr optimistisch, dass das nicht passieren wird. Im Moment wird der Zugang verfolgt, einen Partner für beide Profi-Ligen zu finden. Ich führe derzeit laufend Gespräche und als Konsequenz könnte man auch die für viele etwas irreführende und aus marketingtechnischen Gründen kreierte Bezeichnung ‚Heute für Morgen-Liga‘ wie früher wieder in ‚Zweite Division‘ umbenennen.

      Wann planen Sie einen Abschluss mit einem etwaigen neuen Partner?
      Es kann sein, dass wir in wenigen Wochen so weit sind, aber es ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass sich das bis zum Frühjahr 2014 hinzieht. Ich kann und will mich hier nicht festlegen.

      Ist es zu erwarten, dass die Klubs im Vergleich zum aktuellen Vertrag Einbußen haben werden, weil man keinen gleich hoch dotierten Kontrakt zustande bringt?
      Das ist nicht auszuschließen. Auch deshalb, weil wir den Bogen über beide Ligen spannen wollen. Da kann es sein, dass man in einem ersten Schritt Einbußen in Kauf nehmen will, um das Produkt vom Erscheinungsbild, marketingtechnisch, neu aufzustellen und mittelfristig zu verbessern.

      Was ist an dem Gerücht dran, es gäbe Verhandlungen mit Red Bull als Ligasponsor?
      Gerüchte kommentiere ich grundsätzlich nicht. Ich kann Ihnen aber bestätigen, dass über mein Telefon und meinen Schreibtisch weder ein Gespräch noch eine Information zu diesem Thema gegangen ist.

      Das heißt, Sie schließen aus, dass Dietrich Mateschitz mit Red Bull oder einer Firma mit anderem Namen aus seinem Besitz ins Ligasponsoring einsteigen wird?
      Nach dem derzeitigen Stand und meinen Informationen, ja.

      Die österreichische Bundesliga ist derzeit nicht von positiven Nachrichten geprägt. Wir haben auch noch die Geschichte rund um Dominique Taboga und versuchten Spielmanipulationen. Taboga wird Anstiftung zum Wettbetrug vorgeworfen, Ex-Teamkicker Sanel Kuljic sitzt in U-Haft. Auch angesichts früherer Fälle wie Mario Majstorovic oder Erdzan Beciri, wie schätzen Sie das ein, wie groß ist Thema Wettbetrug in den österreichischen Ligen?
      Wenn ich die beiden oberen Ligen hernehme, da gibt es in jüngerer Vergangenheit einzelne Verdachtsfälle, die Sie angeführt haben. Was die Dunkelziffer betrifft, weiß niemand genau Bescheid. Ich höre oft Aussagen von Sprechern der Staatsanwaltschaft, es seien so und so viele Klubs involviert. Wenn dem tatsächlich so ist, wäre ich froh, wenn man uns endlich informieren würde, damit wir auch von Seiten der Liga und des ÖFB aktiv werden können. Wir hören immer von Europol, es gäbe hunderte Fälle, Österreich sei in so und so vielen Fällen betroffen. Ja, wo und wie? Bis es keinen Nachweis oder Beweis gibt, ist es im aktuellen Stadium ein Rufmord an der Liga und dem Fußball.

      Sie beantragen Einsichtnahme bei der Staatsanwaltschaft, wieso bekommen Sie die nicht?
      Wir haben vor einiger Zeit zu früheren Fällen Einsicht bekommen. Und damals haben die Akten in keinster Weise die Ausmaße gezeigt, die von Hansjörg Bacher von der zuständigen Staatsanwaltschaft Graz in jüngsten Aussagen wieder in den Raum gestellt wurden. Wir haben aufgrund der neuen Fälle wieder Akteneinsicht beantragt, vielleicht hat sich mittlerweile eine neue Sachlage ergeben. Wenn es neue Erkenntnisse gibt, würden wir diese natürlich gerne erfahren.

      Was würde die Liga im Falle des Falles überhaupt machen?
      Wenn wir die Fakten auf dem Tisch hätten und es Beweise gäbe, dann würden wir umgehend ein verbandsrechtliches Verfahren einleiten. Das können wir anhand von Mutmaßungen, Medienberichten und Gerüchten nicht tun. Wenn ich jetzt herginge, Sie zum Senat vorladen würde und Ihnen unterstellte, sie hätten absichtlich einen Elfmeter verschuldet, dann würden Sie sagen, das wäre doch keine Absicht gewesen. In Folge würden Sie sich einen mittelschlauen Anwalt nehmen und die Liga klagen, weil Sie vielleicht wegen einer Sperre an der Berufsausübung gehindert wurden. Was ich damit sagen will: Das ist gefährliches Terrain. Wir können ohne Beweise nichts tun und sind auf die Justiz angewiesen.

      Kurz gesagt: Ihnen sind auch hier die Hände gebunden?
      Leider ja. Wie gesagt, unser Image wird beschädigt, immer wieder, mit jeder Nachricht oder Headline diesbezüglich. Auch durch irgendwelche Firmen in Vorarlberg, die ein wirtschaftliches Interesse verfolgen, weil sie auf verdächtige Wettquoten hinweisen und behaupten ihr System sei das Gelbe vom Ei. Wenn jemand Beweise hat, ich wiederhole mich, dann ist es die Aufgabe der Liga für die Integrität des Sports zu sorgen und ich ersuche mit Nachdruck darum mir diese Information zukommen zu lassen. Immer nur reden und es ist nichts dahinter außer ein Verdacht oder ein Gerücht, das tut uns und dem gesamten Fußball weh.

      Unabhängig des Wissensstandes in den konkreten Fällen, könnte man flächendeckendem Wettbetrug im europäischen Fußball überhaupt Herr werden? Stichwort viel zitierte asiatische Wettmafia.
      Kann man jemals Drogen- oder Menschenhandel und alle möglichen anderen kriminellen Aktivitäten ganz in den Griff kriegen, egal wie die Gesetze gestaltet sind? Die Menschen sind teilweise schwach und anfällig, werden von anderen ausgenützt, das alles wird man nie ganz in den Griff bekommen. Jeder einzelne Erfolg, wenn etwas anhand von Beweisen aufgedeckt wurde, ist wichtig, aber es wird immer wieder Fälle geben, wo jemand in diesen Sumpf hineinrutscht. Ich vergleiche das gern mit einer Hydra aus der griechischen Mythologie, der man den Kopf abschlägt, wo aber immer wieder zwei nachwachsen.

      Läuft der Fußball hier Gefahr ein Schicksal wie der Radsport mit dem Doping zu erleiden? Das hätte zur Folge, dass jedes merkwürdige Ergebnis unter Generalverdacht stünde, so wie jeder Tour de France-Sieger des Dopings verdächtigt wird.
      Der Fußball ist die größte und stärkste Sportart weltweit. Alle, von der FIFA abwärts sind sich dieser globalen Problematik des Wettbetrugs bewusst. Alle Beteiligten tun ihr bestes, aber ausschließen wird man weitere Fälle nie können. Aber der Fußball ist mit dem Radsport nicht zu vergleichen.

      Zum Thema Ligareform: Momentan gibt es im Profibereich zwei Zehnerligen. Ist das die bestmögliche Form den österreichischen Profifußball zu strukturieren?
      Aus der Sicht der Ligenvertreter ja, bis auf den kleinen Pferdefuß, dass wir jetzt einen zweiten Absteiger aus der ersten Liga in die Regionalliga haben. Den hätten wir gerne vermieden, aber das war der Kompromiss mit dem ÖFB. Aber die beiden Zehnerligen sind für mich die beste Form, weil es eine Konzentration an der Spitze braucht. Man kann diskutieren, ob es Spaß macht vier Mal pro Saison den gleichen Gegner zu haben. Aber aus sportlicher Sicht ist es meine Meinung, dass das Komprimieren der Leistungsdichte an der Spitze Sinn macht. Wenn man sich zurückerinnert: Was hat es für einen Sinn, wenn Rapid Neusiedl am See mit 8:1 aus dem Stadion schießt? Das kann nicht der Weg sein, um sich in Folge auch in Europa zu behaupten, wenn man in der Liga nicht immer voll gefordert wird.

      Eine Liga aus 16 Profivereinen und darunter den Amateurbereich beginnen zu lassen, macht für Sie keinen Sinn?
      Man kann alles diskutieren, aber ob eine Partie Vierzehnter gegen Fünfzehnter wirklich attraktiver ist für die Zuseher, als dafür öfter gegen die großen vier zu spielen, bin ich nicht sicher. Und hinsichtlich der Struktur, ist dann die Frage, ob der Sprung, sportlich und infrastrukturell, aus dem Amateurbereich in den Profifußball nicht zu groß wird. Es wären dann außerdem zwei Regionalligen ideal, die es mit dem ÖFB und seinen Landesverbänden nicht geben wird können. Aus deren Sicht ist es unmöglich von den drei derzeitigen Regionalligen abzugehen.

      Wäre es für Sie eine Denkmöglichkeit, die oberste Liga abzuschließen und keinen Absteiger zu haben?
      Nein. Das gibt es in Amerika, aber im Fußball gehört für mich der Auf- und Abstieg unbedingt dazu. Das ist ein ‚Must‘ wie Sieg und Niederlage. Und die wirtschaftlichen Kriterien gibt es mit der Lizenzierung ohnehin auch. Auch wenn es scheint, dass diese Hürde bei uns nicht gar so hoch ist, ist sie es für den, der neu kommt sehr wohl. Das ist immer eine Frage des Blickwinkels. Es wird in Zukunft außerdem auch eine ‚Lizenzierung light‘ für den Regionalligabereich geben. Das soll den Zweck haben, die Klubs, die den Aufstieg wollen, langsam auf die Anforderungen vorzubereiten.

      Das heißt, die zwei Zehnerligen sind mittelfristig in Stein gemeißelt?
      Aufgrund der Beschlüsse des ÖFB und der Bundesliga sind sie in den nächsten sechs Jahren in Stein gemeißelt. Natürlich kann man mit entsprechender Mehrheit diese Beschlüsse abändern, das ist aber derzeit nicht realistisch.

      Stichwort TV-Partner: Bundesliga-Präsident Hans Rinner hat in einem Interview mit Sturm12.at, kurz vor dem Abschluss des neuen TV-Vertrages hinsichtlich der Performance des ORF damals gesagt: ‚Nach oben hin gibt es ein schönes Stück an Potential‘. Gab es im Zuge der Verhandlungen zum neuen Vertrag Gespräche mit dem staatlichen Fernsehen, dass man sich ein bisschen mehr erwartet?
      Es gab viele Gespräche dazu und ich möchte festhalten: Die Ligaberichterstattung, zum Beispiel in Sport am Sonntag, hat definitiv an Qualität gewonnen. Ich sehe insgesamt klar eine Verbesserung und das zeigt, man kann immer motivieren und anregen. Das gilt genauso für die andere Seite, wenn man das bereits besprochene Bild im TV nimmt, welches teilweise zu sehen ist. Und trotz der aktuellen Umstände sind die Marktanteile beim Live-Spiel am Sonntag sehr stabil, beziehungsweise sogar leicht im Steigen.

      Kurz zur sportlichen Situation heuer. Ist nicht schon ein wenig die Luft draußen? Salzburg marschiert auf und davon und wir stehen bei Runde 16.
      Die Tabelle spricht natürlich aktuell eine eigene Sprache. Es deutet vieles darauf hin, dass sich die Entwicklung an der Spitze so fortsetzt, auch wenn ich mir noch ein bisschen Spannung wünschen würde. Aber es bleibt wahrscheinlich auf einen aufregenden Kampf um die internationalen Startplätze zu hoffen. Und auch der Abstiegskampf ist trotz des Punkteabzuges für die Admira noch nicht entschieden.

      Sie wurden 2010 im Amt bestätigt. Wie lange wollen Sie diesen Job noch machen, trotz gebundener Hände in manchen Angelegenheiten und oft schlechter Presse für die Liga?
      Solange es noch Spaß macht und derzeit habe ich trotz aller Umstände eine große Freude mit der Arbeit. Ich fahre jeden Tag gerne hierher, meine Familie steht hinter mir und macht diese zeitaufwendige Arbeit möglich. Ich weiß nicht, was in den nächsten Jahren sein wird, aber jetzt beginne ich jeden Tag mit dem Motto: ‚Tu dein bestes‘.
      Quelle: sturm12.at
    • Rinner für weitere 4 Jahre Bundesliga-Präsident

      Der angekündigte Machtwechsel hat doch nicht stattgefunden: Hans Rinner fungiert auch in den nächsten vier Jahren als Präsident der Fußball-Bundesliga.

      Der 50-jährige Steirer wurde am Freitag auf der 17. Ordentlichen Hauptversammlung im Wiener Raiffeisen Forum von den Vertretern der Bundesliga- sowie der Erste-Liga-Klubs wiedergewählt. Der einzige zur Wahl stehende Kandidat, seit 7. Dezember 2009 im Amt, erhielt 18 Stimmen bei einer Enthaltung.

      Markus Kraetschmer (Austria Wien) bleibt 1. Vizepräsident, Erwin Fuchs (Kapfenberg) steigt zum 2. "Vize" auf. Ebenfalls im Aufsichtsrat vertreten sind Volker Viechtbauer (Salzburg), Michael Krammer (Rapid/neu), Stefan Reiter (Ried/neu), Hubert Nagel (Austria Lustenau) und Thomas Kronsteiner (Horn/neu).
      Quelle: krone.at

      Wenigstens wird er dann hoffentlich kein Comeback als Präsident bei Sturm geben! :rolleyes:
    • laola1.at/de/fussball/bundesli…ge/71577-32-48-48--7.html
      Wr. Neustadt-Salzburg abgesagt

      Die österreichische Bundesliga hat die nächste Spielabsage zu beklagen.

      Das ursprünglich für Samstag, um 16:30 Uhr, angesetzte Spiel der 19. Runde zwischen dem SC Wiener Neustadt und Spitzenreiter Red Bull Salzburg kann nicht wie geplant stattfinden.

      Der Grund dafür ist die Unbespielbarkeit des Platzes (mehr als 20 Zentimeter Neuschnee).

      Wann die Partie nachgetragen wird, steht noch nicht fest. Es ist wahrscheinlich, dass das Spiel erst im neuen Jahr über die Bühne gehen kann.
      Und die nächste Spielabsage.


      Passend dazu
      Der WAC will nach Klagenfurt

      Der Winter macht dem Rasen in der Lavanttal-Arena abermals schwer zu schaffen.

      Dennoch spricht sich WAC-Boss Dietmar Riegler gegen eine Rasenheizung aus: "Das wäre eine Investition von mindestens 500.000 Euro, und mehr Zuschauer bekommen wir damit auch nicht."

      Indes wollen die Wolfsberger ihre ersten zwei Frühjahrsspiele (gegen Wacker Innsbruck und die Wiener Austria) in Klagenfurt austragen. "Bis Weihnachten soll alles unter Dach und Fach sein", so Riegler in der "Kleinen
      laola1.at/de/fussball/bundesli…ge/71485-32-48-48--7.html
      „Es sind aber auch ein paar dabei, die großartig nach außen sagen, sie tun eh alles, aber in Wirklichkeit ist nichts dahinter" Markus Schopp

      „Mit denen geht es keinen Millimeter weiter“ Markus Schopp
    • Bjelica und der Mut zur Ehrlichkeit

      Nach dem Admira Spiel hat Herr Bjelica für mich das Interview das Jahres gegeben, explizit in Zeiten wo Wettmanipulation in aller Munde ist.
      Nach einer harten Roten Karte gegen Murg, fordert Bjelica quasi einen Meisterbonus für sein Team. Ich kann schon verstehen das es ihm nicht gefällt das sein Team nicht bevorzugt wird, das ist ja auch ungewöhnlich in der heimischen Liga.

      Aber die Schiedsrichtergunst ist halt ein Vogerl das in regelmäßigen Abständen zwischen Verteilerkreis und dem Westen von Wien hin und her fliegt, Rapid kann sich ja aufgrund der vielen zu ihren Gunsten ausgesprochenen Elfmeter derzeit nicht beschweren (wobei man anerkennen muss das Rapid derzeit auch einen schönen Fußball spielt - für Österreichische Verhältnisse).

      Ich finde es bedenklich aber auch lustig das ein Trainer den Mut (oder die Dummheit) besitzt das einzufordern was seit ewigen Zeiten in dieser Liga gang und gäbe ist, eine bevorzugung der Wiener Vereine!

      Sogar die Austria Fans schämen sich in Grund und Boden, die Admira war klar überlegen! Das gibt er sogar zu ABER Austria ist Austria und Admira ist Admira......für solche Aussagen gehört er mit einem nassen Fetzen davon gejagt!

      laola1.at/de/fussball/bundesli…page/71657-32-48-48-.html
      DANKE GÜNTHER - DU BIST MEIN MR. STURM
      MARIO HAAS - DIE LEGENDE, DANKE FÜR ALLES

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von BlackTwister ()

    • Er hat mit keinem einzigen Wort von Bevorzugung gesprochen, sondern von Respekt!! Und dass die Schiedsrichter in Österreich von arrogant bis inkomptent alles sind, bis auf wenige Ausnahmen, bestreitet ja wohl niemand. Wo dürfen die im internationalen Vergleich pfeifen? Bei grossen Turnieren oder Bewerben, nirgends, und wenn dann irgendwo im tiefsten Osten, wos eh keinem auffällt.
    • Entschuldige bitte aber was meint er dann mit der Aussage aber Admira ist Admira und Austri ist Austria! Aus dem Kontext muss man schließen das er sehr wohl der Meinung ist das es einen Unterschied macht ob es Fehlpfiffe gegen Große oder Kleine Vereine gibt!
      DANKE GÜNTHER - DU BIST MEIN MR. STURM
      MARIO HAAS - DIE LEGENDE, DANKE FÜR ALLES
    • Admira bekommt drei Punkte zurück

      Der Protest hat sich ausgezahlt: Admira Wacker ist nicht mehr Tabellenletzter. Das Ständige Neutrale Schiedsgericht hat heute in seiner Urteilsbekundung das “Ausmaß der Sanktion für nicht angemessen” befunden. Die Bundesliga reduziert die Strafe daher von acht auf fünf Punkte. Die Südstädter halten nun bei 17 Punkten und liegen somit einen Zähler vor Wacker Innsbruck.
      Quelle: sturm12.at
    • tom schrieb:

      Zurechner wechselt nach Freiburg, wäre nicht der erste Österreicher der dort in jungen Jahren scheitert, Okotie und andere lassen Grüßen, na ja man wird sehen!

      Wobei Freiburg mMn eh die bessere Wahl ist, da er dort vermutlich mehr Spielzeit bekommen wird. Soll er es doch versuchen, ich wünsche ihm alles Gute.
      Bezüglich Okotie: der kann sich nicht mal in Österreich durchsetzen, weder bei Sturm noch bei der Austria.