Derzeitige Situation im Verein

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    • icegue schrieb:

      Egal, was passiert - diese Mannschaft macht es einem als Fan schwer, sich selbst nach einem 4:1-Sieg zu freuen. Dieser demonstrative und kollektive Jubel der Spieler mit dem Trainer nach den Toren ist für mich einfach nur noch widerwärtig. Die Spieler stellen sich mit solchen Aktionen automatisch gegen die gegen den Trainer protestierenden Fans - und das kann nicht sein. In der Auseinandersetzung Fans-Trainer haben sich die Spieler gefälligst neutral zu verhalten.
      Aber es ist ja kein Wunder: Wenn ich Spieler wäre und Woche für Woche dürftigste Leistungen zeige, der Trainer aber öffentlich stets gebetsmühlenartig von "guten Leistungen" spricht und mich im nächsten Spiel wieder aufstellt, dann wäre ich wohl auch Fan vom Trainer. Da ich aber nicht Spieler, sondern Fan bin, widert mich das kollektive Jubel-Verhalten der Spieler mit dem Trainer (und die dadurch zur Schau gestellte Verhaberung) nur noch an.

      Dieser Verein ist dem Untergang geweiht. Jahrelanges Schönreden, anstatt die anstehenden Probleme lösen (bzw es wenigstens zu versuchen!), rächt sich früher oder später. Wer soll demnächst verkauft werden, damit man eine halbwegs ausgeglichene wirtschaftliche Bilanz vorweisen kann? Ich habe es satt, mir von den handelnden Akteuren ständig auf den Kopf sch** zu lassen. Ich habe genug von der jahrelangen Schönrederei, von der Verhaberung mit Journalisten, von einem Trainer, der nach einer Halbzeit ohne Schuss aufs Tor davon faselt, "auswärts nicht besser spielen zu können", von Spielern, die sich mit dem Trainer verhabern, von einzelnen Spielern, die binnen einem halben Jahr gleich 2 mal deppate Gesten zum Publikum machen (und trotzdem keine Konsequenz vom Verein fürchten müssen), von einem Präsident, der auf der Generalversammlung davon spricht, die Fans seien durch ihr Ausbleiben nach Jahren der sportlichen Talfahrt schuld am Rückgang der Einnahmen. Die Liste wäre noch beliebig fortsetzbar.
      Leider vollste Zustimmung, wobei es das alleine ja gar noch nicht einmal ist. Es gibt derzeit absolut nichts mehr, was mir an Sturm gefällt. 0 Emotion, keine Freude bei Toren, keine Hoffnung auf Besserung in auch nur irgendeinem essentiellen Bereich. Mir ist es einfach nur mehr wurscht bzw. wird man als Fan sowieso nur mehr verhöhnt.

      Deshalb muss ich mir leider eine Auszeit von Sturm auf unbestimmte Zeit nehmen. Die Zeit ins Stadion zu gehen, oder mich auch nur mit Sturm näher zu beschäftigen kann und will ich mir einfach nicht mehr nehmen. Zudem bin ich nicht mehr bereit jene finanziell zu unterstützen, die auf Fans bzw. eigentlich Kunden die kritisch sind sowieso am liebsten verzichten würden, wären sie finanziell nicht eben von diesen abhängig.
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      Nicht mehr lange und auch die Saison 2015/16 ist Geschichte. Eine Saison in der die sportlichen Ergebnisse nicht immer zufriedenstellend waren. Aber auch eine Spielzeit in der die Mannschaft viel Leidenschaft auf dem Platz zeigte. Genau mit diesem Engagement soll der Ball in der kommenden Saison so oft ins Tor, wie wir uns das alle erhoffen.

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      • Rauchverbot

      ███
      Sektoren 1/7/25/26

      Kein Aboverkauf

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      ███
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      Quelle: sksturm.at
    • von der Homepage:

      Applaus für die tollen Fans

      Während der 90 Minuten hatten nicht nur die Protagonisten um den Goldtorschützen Bright Edomwonyi auf dem Spielfeld das Sagen. Sehr zur Freude der Spieler gab es wieder lautstarke Unterstützung von den Rängen. Die Fans auf den Längsseiten der Arena haben mittlerweile das Kommando übernommen und unermüdlich tolle Stimmung gemacht. Wofür es nach dem Match nicht nur Applaus von den Kickern gab, sondern auch von Coach Foda, der von der Perfomance der treuen Fans sichtlich angetan war.
      Es ist halt folgendermaßen mit einigen Protagonisten in diesem Verein:

      Wer glaubt mit solchen Trotz-Artikeln dem anderen Teil der Fans mächtig contra geben zu können, in der jetzigen Situation, wo einzig und allein Demut angebracht wäre, wird das in naher Zukunft wieder doppelt und dreifach zurückbekommen. Denn die nächsten Schwächephasen werden kommen wie das Amen im Gebet und ich seh's jetzt schon vor mir wie dann wieder von A bis Z im Verein herumgesudert wird wie schwierig nicht die Lage ist, die Buam seien so verunsichert, usw. usf.

      Es ist halt schon sehr traurig zu sehen:

      Von Seiten der Fanklubs wird mE sachliche und fundierte Kritik geübt, über Dinge die weit über tagesaktuelle Ergebnisse hinausgehen. Von Seiten der Vereinsangestellten kommt dann in der Art jene Antwort: "ätsch-bätsch ihr gschissenen Kritiker, jetzt schaut's oba, drei moi gwunna". :schuettel:
      Eine Episode beschreibt den Jubilar recht gut. Als der Schreiber dieser Zeilen einmal ein Sturm-Training vorzeitig verlassen musste, klingelte eine Stunde später das Handy. "Ich hab gesehen, dass du bei unserem Training warst. Ich wollte dir nur sagen, dass sich danach noch ein Spieler verletzt hat." Korrekt ist Fodas zweiter Vorname...
      Burghard Enzinger über Franco Foda.
    • @Steher

      Und solange dem so ist wird man mich auch nicht mehr im Stadion sehen. Sturm kann derzeit Meister werden und in die CL kommen, wird mir der Verein mit diesen Protagonisten trotzdem einfach nur mehr unsympathisch bleiben!

      Wieso gibt es sonst eigentlich nie Stimmung von den Längsseiten? Weil man sich, wie bei Sturm in allen Belangen üblich lieber hinter anderen versteckt? Jetzt kann man sich halt super als wahrer Fan aufspielen, wie es ansonsten halt gerne die anderen machen.

      Die Fanszene (als Gesamtes, also nicht wie jetzt ständig gemacht wird, getrennt nach Längsseite und Fankurve) passt sich halt dem Verein an bzw. muss man sich die Frage stellen, ob nicht auch das ein Mitgrund für den Niedergang des SK Sturm ist... Im Prinzip haben ja diese jetzt plötzlich so tollen Fans zumindest mitzuverantworten, dass Sturm NEU kläglichst gescheitert ist!
    • Mittlerweile ist der Absatz auf der Homepage verschwunden. Diese Worte waren peinlich und überflüssig, noch peinlicher ist es jedoch zu seinen Aussagen nicht zu stehen, ein Meinungsschwenk innerhalb weniger Stunden erscheint mir nämlich höchst unwahrscheinlich.
      Eine Episode beschreibt den Jubilar recht gut. Als der Schreiber dieser Zeilen einmal ein Sturm-Training vorzeitig verlassen musste, klingelte eine Stunde später das Handy. "Ich hab gesehen, dass du bei unserem Training warst. Ich wollte dir nur sagen, dass sich danach noch ein Spieler verletzt hat." Korrekt ist Fodas zweiter Vorname...
      Burghard Enzinger über Franco Foda.
    • Sturm muss wieder Sturm werden!

      Vorüber ist sie, eine weitere Saison zum Vergessen. Bevor wir mit der ausführlichen SturmNetz-Saisonrückblicks-Serie jene Revue passieren lassen, wollen wir zunächst einmal mehr auf so manch gravierendes Problemfeld blicken. In weiteren Teilen, die sich je einem Themengebiet widmen, werden solche noch genauer unter die Lupe genommen.

      Nachdem es Franco Foda nach seiner Rückkehr wider Erwarten tatsächlich geschafft hat, zumindest kurzweilig eine neuerliche Euphorie innerhalb des allzu leidgeprüften Anhangs zu entfachen, ging es mit seiner Popularität im Verlauf der vergangenen Spielzeit bekanntlich stetig bergab. Auch wenn er nach wie vor auf zahlreiche UnterstützerInnen setzen kann, ist es dem Vernehmen nach inzwischen wohl bereits eine deutliche Mehrheit, die einem Abgang des Deutschen nicht sonderlich abgeneigt zu sein scheint. Ausschlaggebend hierfür ist allerdings nicht die am Ende enttäuschende Tabellenplatzierung und das Verfehlen des ausgegebenen Saisonziels, welches Sturm eine junge, erfrischende Mannschaft, die vollständig auf Legionäre verzichtet, zunichte machte. Vielmehr ist es der nicht erfüllte, lange gehegte Wunsch, selbst ein solches Team mit ähnlichen Attributen zu sein. Realitätsferne und beinahe verhöhnende Statements trugen das Ihrige dazu bei, die durch die vorangegangenen Jahre ohnehin stark beschädigte Glaubwürdigkeit vollständig zu untergraben. Sturm hat es einfach in höchstem Maße verabsäumt, Sturm zu sein.

      https://www.sturmnetz.at/wp-content/uploads/2016/05/Foda-Wir-hattenSOvieleGuteSpiele.mp3</AUDIO>

      Nur eine schiefe Optik?

      Unattraktiver und dann auch noch erfolgloser Fußball. So schnell ließe sich das Dargebotene zusammenfassen. Aber der Stachel sitzt sogar noch tiefer: Eine abwanderungslustige Jugend und stark sinkende Zuschauerzahlen treffen auf eine spürbar stark steigende Gleichgültigkeit. Der Cheftrainer ließ hingegen bei jeder Gelegenheit wissen, dass man sehr wohl auch auf die eigene Jugend setze und die Mannschaft ohnehin sehr jung sei. Darüber hinaus kämpfe man mit dem Verletzungspech und den oftmals sehr unglücklichen Spielverläufen sowie mit der mangelnden Chancenverwertung. Ist die Optik also einfach nur eine schiefe? Leider keineswegs.

      Unter dem derzeitigen Trainer gibt es für Talente kaum eine Perspektive. Dieser längst gewonnene Eindruck wurde uns von zahlreichen Vereinsangehörigen in genau dieser Form auch bestätigt. Wenig verwunderlich also, dass viele der Hoffnungsträger aus dem eigenen Nachwuchs den Verein verlassen wollen – und das lieber heute statt morgen. Gleichzeitig muss man ebenso wirtschaftliche Aspekte hinterfragen. Der 30-Mann-Kader, den der Cheftrainer so auch haben wollte (Stichwort: „Wunschspieler“) kostet Geld. Geld, mit dem man in Graz traditionell nicht besonders reich gesegnet ist. Allen voran die sinkende Zahl der Stadionbesucher lässt somit erneut eine Lücke im Budget klaffen. Für Grazer Verhältnisse hohe Transfereinnahmen (z.B. Djuricin) verpuffen folglich rasch, ohne einen erkennbaren Mehrwert zu bringen; weder kurz- noch langfristig. Schnell lässt sich also feststellen, dass nicht nur der sportliche Aspekt wenig zufriedenstellend über die Bühne ging, sondern auch in wirtschaftlicher Hinsicht Potenzial nicht ausgeschöpft wurde. Eine weitere Seuchensaison kommt Sturm also zu allem Überfluss auch noch teuer, obwohl von einer Zukunftsorientierung in keiner Weise die Rede sein kann, steht doch der nächste (Kader-)Umbruch vor der Tür. Die Auswirkungen einer Saison, wie der abgelaufenen, werden also noch länger in mehrfacher Hinsicht spürbar sein. Das alles hatten wir schon. Auch damals, vor gar nicht allzu langer Zeit, war immer wieder von sogenannten „Wunschpielern“ auf der einen und von einem aufgeblähten, satten Kader auf der anderen Seite die Rede. Letztere sollten bekanntlich Recht behalten haben.

      Den Fans ein Fest!

      Der emotionale Höhepunkt der Spielzeit 2015/16? Den gibt es ganz einfach nicht. Vielleicht können sich LeserInnen daran erinnern, das Liebenauer Stadion voller Begeisterung und Zuversicht verlassen zu haben – der Autor vermag dies nicht. Einzig die Anwesenheit der Trainerlegende Ivan Osim ragt in diesem Zusammenhang empor, sei allerdings gesondert zu betrachten. Der gegenwärtige SK Sturm zeichnete sich für dieses freudige Ereignis nämlich nicht verantwortlich. Schnell verkam durch lust- und leidenschaftslos anmutende Auftritte der ansonsten zumeist so sehnsüchtig erwartete Stadionbesuch zu einer Horror-Vorstellung; beinahe möchte man sagen zu einer lästigen Pflicht. Oftmals wurden Tore des Gegners schon mit Gelächter zur Kenntnis genommen. Hinzu kamen Fehltritte mancher Fans in Form der unsäglichen Verhöhnungen Richtung Bright Edomwonyi – ein verzichtbares Novum. Kurzum: Sturm macht keinen Spaß. Gar keinen. Für diesen Umstand zeichnen Funktionäre auf sämtlichen Ebenen ebenso wie jene Herren, die am Feld den schwarz-weißen Dress überstreifen, verantwortlich. Bedingungslosen Einsatz, eine Grundtugend, die man sich seit jeher auf die Fahnen heftet, sucht man bei Letzteren wie Identifikationsfiguren vergeblich. Der vielzitierte Sturmgeist ist einer Söldnermentalität gewichen. Es ist bezeichnend, wenn ausgerechnet ein Leihspieler noch am ehesten das verkörpert, was Sturm eigentlich darzustellen versucht. Sympathieträger lassen sich derzeit auf einer Hand abzählen. Und auch die waren nicht in der Lage, das Ruder herumzureißen. Wenig sympathisch ist es auch, trotz permanent erbärmlicher Auftritte, den bedingungslosen Support einzufordern. Es ist mittlerweile bekannt, wie reagiert wird, bleibt dieser aus – wenn auch nur für kurze Zeit. Die Rechnung für all das, was dem Fan einmal mehr zugemutet wurde, wird man spätestens im Verlauf des Aboverkaufs präsentiert bekommen. Mit Sturm hatte das alles jedenfalls wenig gemein, ob das vereinsseitig eingestanden wird oder nicht.

      Aufräumen

      Es hat ein Jahr voller Unmutsäußerungen, einer bedenklich negativen Grundstimmung, einen Fanboykott und letztlich vor allem einer externen Person bedurft, um endlich die langersehnten klaren Worte zu finden. Rasch erkannte Günter Kreissl das Einstellungsproblem so mancher Akteure und gab zu verstehen, jene mit Spielern, die gewillt sind, sich den Allerwertesten aufzureißen, ersetzen zu wollen. Ohne bereits getätigte Transfers oder solche, die noch kommen mögen, kommentieren zu wollen, darf bereits diese Erkenntnis als überaus positives Signal betrachtet werden. Womöglich findet in einer überfälligen Ausdünnung des Kaders auch eine gewisse Öffnung der Kampfmannschaft für die Jugend statt. Womöglich kann aussichtsreichen Talenten so auch endlich eine realistische Perspektive geboten werden. Zu wünschen wäre es. Denn weitaus lieber – und da geht de facto jeder Fan d’accord – schaut man einem hungrigen Eigenbauspieler, der mit Leidenschaft zu Werke geht, bei der Ausübung eines beneidenswerten Berufes zu, anstatt solchen, für die Sturm höchstens ein Mittel zum Zweck darstellt. Was gut für das schwarz-weiße Brieftascherl wäre, würde auch endlich wieder Euphorie nach Liebenau bringen. Dann ist es plötzlich auch nicht mehr allzu problematisch, rangiert man am Ende auf einem fünften Tabellenplatz. Es ließe sich etwas aufbauen und die Unterstützung eines jeden Fans wäre gewiss. Vielleicht bekäme man dann auch den sagenumwobenen Sturmgeist zu bestaunen. Auch das hatten wir schon. Und davon schwärmen wir heute noch. Weil Sturm einfach Sturm war.

      https://www.sturmnetz.at/wp-content/uploads/2016/05/Kreissl1.mp3</AUDIO>
      Quell: sturmnetz.at

      Sehr guter und leider wahrer Artikel!
    • Was ist mit Sturm Graz los?

      Während 42 Pflichtspielen von Sturm Graz drängen sich – wieder einmal – jede Menge Fragen auf. Ein Versuch, die vergangene Saison aus Fansicht einzuordnen.
      Stuttgart, 33. Spieltag der deutschen Bundesliga. Gerade hat die Heimmannschaft gegen Mainz zu Hause mit 1:3 verloren. Vorletzter Platz, quasi abgestiegen. Vermummte Anhänger stürmen auf das Feld. Die Spieler gehen auf sie zu und suchen das
      Gespräch. An vorderster Front Kevin Großkreutz, der später noch weinend ein Interview gibt und sagt: „Die Mannschaft ist dafür verantwortlich, was wir den Fans hier heute geboten haben.“ Graz, 35. Spieltag der österreichischen Bundesliga. Sturm hat gegen Mattersburg spät den Ausgleich erhalten. Der Europa-Cup ist in weite Ferne gerückt. Es ist das letzte Heimspiel der Saison. Die Spieler verschwinden im Kabinengang. Eine Verabschiedung vom Publikum, das (fast) die ganze Saison für gute Stimmung im Stadion gesorgt hat, gibt es nicht. „Überheblich“, hört man in der Nordkurve. „Charakterlos“. Und Wörter, die nicht einmal im „Futter“ gedruckt werden sollten. Man fühlt sich – irgendwie – bestätigt, dass man sich nach dem Ausgleich der Burgenländer kurz ins Fäustchen gelacht hat. Dass man sich in Grödig – als die Mannschaft spät mit 1:3 gewonnen hat – über den Führungstreffer der Salzburger gefreut hat. Dass man sich nach dem Ausgleich durch Bright Edomwonyi gegen Austria Wien kurz über das Tor geärgert hat. Und gleichzeitig geniert man sich. Sich über den Misserfolg der eigenen Mannschaft zu freuen, gehört normalerweise nicht ins Repertoire eines Fußballfans. Die große Frage: Was muss bei einem Fußballverein falsch
      laufen, wenn sich die eigenen Anhänger über den Misserfolg des Herzensklubs freuen? Wenn auch nur ein bisschen …

      Wie fast jedes Jahr
      Dabei war zu Saisonbeginn – wie fast jedes Jahr – alles gut. Nach einer – wie fast jedes Jahr – durchschnittlichen Saison wurden im Sommer – wie fast jedes Jahr – gute Transfers getätigt. Sturm wurde – wie fast jedes Jahr – zum erweiterten Favoritenkreis auf den Meistertitel, den Cup-Sieg gezählt. In Graz herrschte – wie fast jedes Jahr – gute Stimmung, fast Euphorie. Die erste Cup-Partie am 18. Juli wurde dann gegen (den Regionalligisten) Hartberg eindrucksvoll mit 6:0 gewonnen. Erfrischender
      Fußball. Endlich wurde nach dem 1:0 gezeigt, dass man das 2:0 möchte. Nach dem zweiten Tor das dritte. Nach dem dritten Tor das vierte. Von den Fans wurde der Sieg gefeiert, als wäre Sturm gerade ins Champions-League-Finale eingezogen. Plötzlich zählten die Grazer nicht mehr nur zum erweiterten Favoritenkreis auf den Titel. Die Frage: Wer bitte soll uns schlagen? Rubin Kazan? Lächerlich. Red Bull Salzburg? Aufwärmgegner. Drei Wochen lang. Dann war man gegen die Russen aus der Europa League ausgeschieden. Konnte gegen Admira und Grödig (jeweils zu Hause) nicht gewinnen. Angekommen am Boden der Realität. Spektakulärer Fußball? Fehlanzeige. Erste Durchhalteparolen in der Nordkurve. „Oaschloch-Saison“. Wie fast jedes Jahr.

      Fehlende Hierarchie
      Im Endeffekt freut man sich (fast) nur über die Leistung von Kapitän Michael Madl. Sportlich zeigt er auf. Und demonstriert, dass er in der Lage ist, die Mannschaft zu führen, die Mannschaft zusammenzuhalten. Den Leitwolf zu geben. In der internen Hierarchie – und vermutlich braucht eine funktionierende Fußballmannschaft eine solche – steht er an der Spitze. Und das gerne. Das Problem: Auch im Ausland blieben die fußballerischen und charakterlichen Qualitäten nicht verborgen. Fulham hat Interesse. Madl auch. Und weg war der Kapitän. Geblieben ist eine Mannschaft ohne Führungspersönlichkeit. Ein – Verzeihung – Sauhaufen. Die Spieler, die im Kader das Standing und die Erfahrung hätten, die Mannschaft zu führen – Stankovic, Ehrenreich, Gratzei –, bringen die sportliche Leistung nicht. Neo-Kapitän Michael Esser, der die Leistung bringen würde und die notwendige Erfahrung hat, scheint zu ruhig zu sein. Scheint junge Spieler – Gruber, Avdijaj, Dobras – nicht zu korrigieren, wenn Körpersprache, Einstellung und Leistung nicht stimmen.Gleichzeitig springt Präsident Christian Jauk von einer revolutionären Idee zur nächsten. Erfüllt Gerhard Goldbrich zwei Jobs, um erst sehr spät zu erklären: Sorry, das geht nicht (mehr). Wirkt Franco Foda beratungsresistent und kommunikationspolitisch mehr als nur ungeschickt („Besser kann man auswärts nicht spielen“ – ich weiß, er hat es wahrscheinlich ganz anders gemeint).

      Richtung Bedeutungslosigkeit
      Zurück
      zum 1:1 gegen Austria Wien inklusive des emotionslosesten Torjubels,
      seit es die Nordkurve gibt: Normalerweise wird – völlig egal, wie Sturm
      gespielt hat, völlig egal, wie das Spiel geendet hat – in der
      Straßenbahn Richtung Innenstadt über das Spiel diskutiert. Oft
      kontrovers, oft laut. Heuer nicht. Oder kaum. Es entsteht der Eindruck:
      Sturm ist am besten Weg Richtung Bedeutungslosigkeit. Es wird in Graz
      nicht mehr über Sturm gesprochen. Und wenn doch, dann mit einer
      gehörigen Portion Zynismus. Erfolglose Mannschaften könnten sich in Graz
      Selbstvertrauen holen. Gegen Tabellen-Nachzügler tun wir uns immer
      schon schwer. Gegen die „Größeren“ gewinnen wir ohnehin nicht.
      Sturm-Fans machen sich über den eigenen Verein lustig. Vermutlich, um
      das gerade eben (sportlich) Erlebte auf irgendeine Weise zu
      kompensieren.

      Kollektiver Jubel und Grubers Finger
      Und mitten in einem Fanprotest (der auf kollektiv1909.at genau erklärt wird) gibt es einen Moment, der zu den traurigsten der ganzen Saison gezählt wird (nein, es ist nicht der Finger von Andreas Gruber – Gruber disqualifiziert sich mit dieser Geste ohnehin selbst). Der demonstrative Torjubel mit den Ersatzspielern und dem Betreuerstab. Der kollektive Jubel mit Gerhard Goldbrich und Co im Mittelkreis. Nicht falsch verstehen: Jeder Sturm-Fan wünscht sich einen eingeschworenen Haufen, den es zu unterstützen gilt. In dieser Situation war das allerdings einereine Provokation. Ein Zeichen: Wir (der Verein) gegen euch (die Fans).Der Sportverein, der aus einem nicht geklärten Konflikt mit den eigenenFans gestärkt hervorgegangen ist, den gibt es nicht.

      Leidenschaft und Stolz sind zu wenig
      Vermutlich werden sich Verein und Vertreter der Fangruppen in der Sommerpause zusammensetzen und sich austauschen. Möglicherweise gemeinsam auf die nächste (Oaschloch-)Saison einschwören. Dann wird Sturm wieder zu den Mitfavoriten auf diverse Titel zählen. Und nach einigen Wochen wird es in der Nordkurve dann wieder die ersten Durchhalteparolen geben. Das istSturm. Wir alle lieben diesen Verein für seine Fehler. Worüber würden wir uns denn sonst aufregen. Nur: Gewisse Werte, die Spieler, Fans und Verein gemeinsam vertreten, wären nett. Ein Leitbild. Schlagworte wie Stolz und Leidenschaft reichen nicht aus.
      Clemens Ticar
      Quelle:futter.at

      "Werte kann man nur durch Veränderung bewahren"
      Richard Löwenthal
    • Aboverkauf läuft weiterhin
      Bis zum vergangenen Samstag lief der Early-Bird-Aboverkauf, in dem alle Sturmfans ihre Dauerkarte für die Saison 2016/17 zum vergünstigten Preis erwerben konnten. „Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurden knapp 3.300 Abos an den schwarz-weißen Mann und die schwarz-weiße Frau gebracht. Damit haben wir nach der ersten Verkaufsphase mit den vergünstigten Dauerkarten den Verkaufsstand des Vorjahres überschritten“, so Goldbrich über den Saisonkarten-Verkauf. Die Abos 2016/17 sind weiterhin im SturmShop Girardigasse und online unter sksturm.at erhältlich.
      Quelle:sksturm.at

      3300 verkauft und damit mehr als im letzten Jahr? Wie is das denn möglich?

      "Werte kann man nur durch Veränderung bewahren"
      Richard Löwenthal
    • Die Saison endete voriges Jahr über 2 Wochen später, wobei die early bird Aktion auch im Vorjahr nur bis Anfang Juni gelaufen ist.

      Fanforen sind dann halt doch nicht der beste Indikator was der gemeine Fan gerade so denkt und tut. Denn wenn ich andersorts lese wer nicht alles Abo und auch gleich Mitgliedschaft zurücklegt, da müsste ja bald das TZ als Spielstätte genügen. Wo aber besonders dick aufgetragen wird ist oftmals gar nichts dahinter (sprich war z.B. nie ein Abo vorhanden).
      Eine Episode beschreibt den Jubilar recht gut. Als der Schreiber dieser Zeilen einmal ein Sturm-Training vorzeitig verlassen musste, klingelte eine Stunde später das Handy. "Ich hab gesehen, dass du bei unserem Training warst. Ich wollte dir nur sagen, dass sich danach noch ein Spieler verletzt hat." Korrekt ist Fodas zweiter Vorname...
      Burghard Enzinger über Franco Foda.
    • Also ganz ehrlich so eine gesichtslose Mannschaft habe ich noch nie gesehen bzw bin ich von Sturm auch nicht gewohnt, sogar Mattersburg hat die spannenderen Spieler.

      Mir ist nicht klar wo der Weg hingehen soll auf dem sich Sturm befindet oder ob man überhaupt schon auf einem Weg ist und nicht noch auf der Suche nach sich selbst.

      Wenn da nicht noch der eine odere andere Transfer kommt, dann sind die Plätze 6-7 die optimistischste Prognose für nächste Saison.

      Franco Foda ist da fast schon zu bemitleiden, er verliert nach und nach die Stützen der eh schon brüchigen Mannschaft, nachdem er letzte Saison schon die Saisonziele verfehlt hat, und das in seinem letzten Vertragsjahr.

      Oder es ist die Strategie von Kreissl, Foda auf diese Weise mehr oder weniger zum Rücktritt zu bewegen mit der Möglichkeit sich so sein Gesicht zu wahren, denn die nächste Saison ist sowieso eine Umbruchsaison, das muss allen klar sein.

      Nur hoffentlich verpokert sich Kreissl nicht, er steht in Kontakt mit Spielern die Leidenschaft zeigen, hat er mal wo in einem Interview gesagt, nur war und ist es Franco Foda, der den Spielern von Sturm die Leidenschaft entzogen hat, das würde dann mit den neuen Spielern sicher auch so passieren, also wäre es wirklich gescheiter, jetzt einen Schnitt zu machen, mit einem neuen Trainer, der dann sowohl den neuen als auch alten Spielern gegenüber unbefangen ist.
    • zippko schrieb:

      Franco Foda ist da fast schon zu bemitleiden, er verliert nach und nach die Stützen der eh schon brüchigen Mannschaft, nachdem er letzte Saison schon die Saisonziele verfehlt hat, und das in seinem letzten Vertragsjahr.
      Franco Foda bemitleiden? Das passiert erst wenn die fliegende Schweine am Eingange zur gefrorenen Hölle Samba Tanzen! Foda jammert doch sowieso immer das ihm die Leistungsträger weg genommen werden, diesmal stimmt es sogar.....mit Abstrichen, den betrachtet man die letzte Saison kann man nicht wirklich von Leistung sprechen (Abgesehen von Esser und Alvonitis, mit Abstrichen vielleicht Avdijaj und Kamuvuaka).
      Fakt ist diese Saison wird kein Zuckerschlecken, es bringt jetzt allerdings nichts noch weiß Gott wie viele Spieler zu verpflichten, einen Innenverteidiger noch, eventuell Dimitrovic als Zukunftsaktie und das war es.

      Hohe Erwartungen darf man in die kommende Saison sowieso nicht haben, die letzte hat wahrscheinlich aufgrund eines relativ großen Kaders, verpatzten internationalen Auftritt, verpassen des Saisonziels und massiven Zuschauerschwundes die Kassen geleert, anscheinend so sehr das man sich eine Trainerablöse gar nicht leisten kann.
      Der Vorteil, Erwartungen im Umfeld werden dementsprechend gering sein, wie du sagst ist ein Platz zwischen 6 und (ich würde sogar sagen) 8 realistisch.

      Es wäre ein klassisches Re-Build Jahr, mit dem Versuch einen neuen Stamm mit vielen Jungen Spielern die eingebaut werden sollen zu etablieren, dafür ist nur Foda der falsche Trainer. So würde weder ein Schützenhofer aufgebaut, noch ein Dimitrovic eingesetzt werden sondern es wird Gratzei spielen.
      Lovric wird weiter ignoriert werden, hochgezogene Spieler werden keine Einsatzzeit bekommen!
      Schade, es ist dadurch ein ganz und gar verschwendetes Jahr, nächste Saison wird man dann hoffentlich mit einem neuen Trainer, echte Aufbauarbeit leisten!
      DANKE GÜNTHER - DU BIST MEIN MR. STURM
      MARIO HAAS - DIE LEGENDE, DANKE FÜR ALLES
    • Dauersuderanten des Forums vs. NORD und Mitläufer

      Ich möchte hier einmal ein bisschen provozieren und möchte Euch zu denken geben, dass wir noch immer alle Sturmfans sind.
      Dieses Forum war für mich immer ein Quell des erfrischenden Meinungsaustausches. Ich habe jetzt ein Jahr mitgelesen und bin nun wieder zum Entschluss gekommen, ein paar Zeilen zu schreiben und zum Denken anregen:
      Wir haben diese Saison eine ganz, ganz schwere vor uns. Kein Europacup, keine Zuseherzahlen selbst bei tollen Gegnern in der Vorbereitung und sehr viel Unzufriedenheit, weil man einen Trainer nicht los wird, welchen man nach Cupsieg und Titel vor noch nicht einmal 7 Jahren in den Olymp der Trainergötter heben wollte. Auch hier!
      Wir müssen nun erkennen, dass die Musik woanders spielt & daran ist nicht nur der Trainer schuld, sondern der gesamte Verein, also auch wir Fans.
      In Salzburg wurde das Geld vor einigen Jahren abgeschafft, was Spieler wie Keita, Soriano niemals mehr nach Graz bringen wird.
      Bei den Wiener Vereinen wird und wurde in eine großartige Infrastruktur investiert, aber es hilft nichts darüber zu jammern, dass Graz Pleite ist & unser Infrastrukturbudget gerade mal für ein paar Kleinigkeiten reicht.
      Graz & Sturm sind nun einmal Mittelmaß, wir können uns damit abfinden oder gemeinsam arbeiten damit es wieder besser wird.
      Es hilft nichts im Nachhinein über eine MV zu schimpfen bei der nichts passiert, wenn nicht einmal die Hälfte der Mitglieder hingeht. :crazy2:
      Es hilft nichts über einen Trainer zu schimpfen, wenn gleichzeitig Dauersupport der Fangruppen bei jedem Spiel herrscht. :hair:
      Es hilft nichts über das Stadion zu schimpfen, wenn jedes Spiel bei dem ich anwesend war, irgendwelche lustigen zur Mauer schiffen. :sad:
      Es hilft nichts über die Medien zu jammern und gleichzeitig bei jeder Gelegenheit jeden Sch**** der dort fabriziert wird als gottgeben aufzufassen (z.B. Gspurnig-Transfer). :megaphon:
      Es hilft nichts über einzelne Spieler herzufallen (z.B. Ehrenreich) und dann bei deren Abschiedsspiel, dass sich hier beinahe alle schon viel früher gewünscht haben, Örli,Örli Rufe zu starten. :mad:
      Und wir alle wissen, was passiert, wenn unsere Mannschaft und damit automatisch auch der Trainer jetzt auf einmal Erfolg haben sollte (die ersten Runden sind laut Auslosung dazu prädisziniert), dann können die Kritiker gleich wieder einpacken. :heul:
      Ich werde mich niemals über eine Niederlage von Sturm freuen :crazy: , ich werde mich niemals damit zu Recht finden immer im Mittelmaß zu versinken.
      Wir alle haben es in der Hand!
      Lasst uns Sturm wieder groß machen, lasst uns Sturm wieder zur Nummer 1 in Österreich machen. Wir Fans dürfen diesen tollen Verein nicht kampflos aufgeben, weder einem schlechten Präsidium, weder einem schlechten Trainer, weder einer schlechten Mannschaft. Sturm ist diesen Selbstdarstellern doch egal nur uns nicht.
      Also lasst uns zusammenhalten! SAMMA SCHWORZ, SAMMA WEISS, SAMMA GRAZAAAAA!
      Ich glaube, dass der Tabellenerste jederzeit den Spitzenreiter schlagen kann. v. Berti Vogts :sturm:
    • sturmsbg schrieb:

      Es hilft nichts über einen Trainer zu schimpfen, wenn gleichzeitig Dauersupport der Fangruppen bei jedem Spiel herrscht.
      Man möchte dir ja im Grunde recht geben, aus tiefsten Herzen sogar. Allerdings sind es gerade Fans denen der Verein wirklich am Herzen liegt auch welch die Geschehnisse kritisch beäugen! Wie wichtig das ist, wissen wir nicht nur durch den eigenen Konkurs sondern vielen anderen Beispielen in den heimischen Ligen.
      Daher hat es auch keinen Sinn, schweigend alles hin zu nehmen!

      Ich bin davon überzeugt das gerade die eingefleischten Sturm Fans, jene die mit dem Verein durch Dick und Dünn gehen einen Neustart sogar begrüßen würden. Um einen Begriff aus der amerikanischen Sportwelt zu bemühen, einen Re-Build sofort mittragen würden. Jedoch müsste dieser eingeleitet werden, es macht keinen Sinn in einen vollgestopften Kader mit vielen Legionären zu investieren mit denen sich die Fans nicht identifizieren kann.

      Wenn ich will das Sturm das wird das es einmal war, dann muss begonnen werden eine Mannschaft wachsen zu lassen, das ist bei weitem nicht mehr so leicht, Junge Spieler wollen nicht in Österreich bleiben sondern gehen bei der ersten Gelegenheit ins Ausland.
      Junge Spieler müssten also schon in sehr jungen Jahren mit längerfristigen Verträgen ausgestattet werden, um dann entweder auch eine Zeit bei uns zu spielen oder um Geld in die Kassen spühlen!

      Das Problem bei der Sache, man entwickelt sich nicht in diese Richtung, das muss vom verein eingeleitet werden, ein Gerüst aus vier bis fünf arrivierten Spielern und 2-3 wirklich guten Legionären gepaart mit jungen Spielern und der eigenen Jugend. Natürlich muss man dabei in Kauf nehmen das man einige schwierigere Saisonen vor sich hat, das wird nicht ausbleiben. Viele Fans wären aber mit einer beherzten Mannschaft, bei der eine Entwicklung erkennbar ist schon glücklich! Auch wenn am Ende nur ein sechster oder siebenter Platz herausschaut so wäre etwas in Gang gesetzt worden! Was passiert stattdessen, es wird weitergewurschtelt!

      Wobei ich Kreissl zutraue und dafür gibt es auch Indizien, das er diesen Re-Bulid einleitet und sich nach und nach von "Altlasten" verabschiedet!
      Dazu gehört allerdings auch ein Trainer der das mittragen würde und genau das ist eben Foda nicht, alleine schon deshalb weil es für seine eigene Karriere nicht förderlich ist und er sich als Meistertrainer sieht, Erfolge auch braucht um wieder in Deutschland Fuß fassen zu können.

      Für mich wird das daher ein verschwendetes Jahr, allerdings wird man bald ahnen können was Kreissl plant!
      DANKE GÜNTHER - DU BIST MEIN MR. STURM
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    • Mir ist absolut schleierhaft warum Goldbrich alles dafür tut die Gräben weiter zu vertiefen, immerhin ist er für die wirtschaftliche Seite zuständig! Die Abo Verkäufe wird er damit sicher nicht steigern können! Ich kann es nicht anders sagen, Goldbrich kotzt mich an, es ist unfassbar was dieser Mensch von sich gibt nur um noch tiefer im Hintern seines Trainers zu stecken! Dieser Mensch wird noch zum Sargnagel Sturms werden, "unberechtigte Kritik" es ist lachhaft! Warum muss man weiterhin Öl ins Feuer gießen?


      Darauf gibt es für mich nur eine Antwort, nach dieser Aussage von ihm ist mir auch klar das ich das nächste mal im Stadion sein werde wenn sowohl Foda als auch Goldbrich nicht mehr im verein sind, vorher nicht!
      Es ist eine Frechheit wie man bei >Sturm mit den Fans und zahlenden Kunden umgeht, ehrlich nicht zu glauben, als hätten wir keine Augen im Kopf und hätten nicht mit den eigenen, eben diesen Augen gesehen was Sturm die letzten Saisonen für einen Scheiß gespielt hat und hätten nicht mit eigenen Ohren diese ewige Schönfärberei gehört. Ich hab es echt so satt!
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    • Marc Eder ‏@meister_ederm 37 Min.Vor 37 Minuten Wien, Österreich


      Der @SKSturm wird mit Christian Gratzei als Nummer eins (und Kapitän) in die Saison gehen. Schützenauer (noch) kein Thema.
      Da jammert man Wochenlang herum, dass man mit der Tormannsituation nicht zufrieden ist und dann 2 Tage "Top" Meldungen hintereinander.
      Die Dmitrovic nicht Vverpflichtung ist zwar sportlich schade, aufgrund der fragwürdigen Vertragssituation jedoch verständlich. Den Namen Lück hab ich gestern das erste Mal gehört, ich lass mich jedoch gerne überraschen. Obwohl wir ihn wahrscheinlich nicht so bald spielen sehen werden. Und nichts gegen Lück persönlich, aber einen Legionär als zweiten TW zu holen ist auch etwas fragwürdig.

      Gratzei als Nr 1. und Kapitän :schuettel: , eine super Entscheidung des Startrainers.

      "Werte kann man nur durch Veränderung bewahren"
      Richard Löwenthal