Grazer Medien - Eigenartige Berichterstattung unter Peter Klimkeit, Thomas Plauder, Kallinger, Saubach und co.

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    • Grazer Medien - Eigenartige Berichterstattung unter Peter Klimkeit, Thomas Plauder, Kallinger, Saubach und co.

      Die steirische Tageszeitung Kleine ist die meistgekaufteste Lokalzeitung in der Steiermark und neben der Krone der "Hauptinformant" der Sturmfans. Leider gibt es wie schon immer wieder gesagt wurde ein großes Defizit, wenn man die Berichterstattung anderer Zeitungen in anderen Bundesländern ansieht. Interessantes Beispiel ist für mich immer der Salzburger Jungjournalist Philipp Grill, der schon einmal ob seiner kritischen Berichterstattung im Clinch mit Co Adreanse lag. Ob dieser so lammfromm über Franco Foda bzw. über die derzeitigen Leistungen unserer Mannschaft schreiben würde sei dahingestellt.

      Mir ist dieser Thread ein Anliegen, da ich weiß, dass hier viele Leute mitlesen ua auch Medienvertreter und einfach immer wieder mit Beispielen aufzeigen will, wie es nicht gehen kann.

      Ein interessantes Beispiel war vor kurzem der Bericht vonn Klimkeit u Plauder in Kooperation zum Thema Foda Abgang:

      Der SK Sturm Graz geht sportlich neue Wege - ohne Langzeit-Coach Franco Foda. Der starke Mann heißt nun Paul Gludovatz - aber nicht als Trainer.
      Gludovatz kommt, Foda geht

      Da saßen sie nun im Sturm-Trainingszentrum. Christian Jauk, der Präsident, zur Linken, sein Stellvertreter Peter Schaller zur Rechten und in der Mitte Trainer Franco Foda. Alle drei mögen in ihrem beruflichen Mikrokosmos durchaus in die Kategorie Kapazunder einzuordnen sein. Die Kunst des Bühnenspiels ist freilich nicht die ihre. Die Präsentation der neuen Vereins-Strukturen (siehe Grafik) gelang noch einwandfrei, die offizielle Bekanntgabe, dass Paul Gludovatz die Rolle als sportlicher Geschäftsführer übernehmen wird, ebenfalls. Der Versuch, Fodas bevorstehenden Abschied als harmonische Trennung zu inszenieren, misslang allerdings allen Beteiligten.

      Die Luft im Raum war zum Schneiden, die atmosphärischen Störungen zwischen den Hauptdarstellern zwar nicht sicht-, aber spürbar. Da halfen auch Jauks Lobeshymnen ("Franco Foda ist eine Sturm-Legende") nicht.

      Letztlich ist die Trennung von Foda nichts anderes als eine Demontage. Eine stille zwar, aber eine Demontage. Da halfen auch gegenteilige Bekundungen nicht. Die triste sportliche Situation etwa habe nichts mit der Entscheidung zu tun. Jauk: "Wir haben nicht gegen Foda, sondern für ein System entschieden."

      Mit dem System war die Entscheidung für das "kontinentale System" gemeint. Dieses sieht eine Gewaltentrennung vor. Das heißt: Es gibt einen Geschäftsführer und einen Trainer. Derzeit übt Franco Foda beide Positionen aus und ist damit Protagonist des "englischen Systems", in dem eine Person Sportdirektor und Trainer in Personalunion ist. Offenbar wollte man dem Deutschen nicht einen der beiden Posten - den als Sportdirektor hatte er nach dem Abgang von Oliver Kreuzer übernommen - wegnehmen, er wäre Favorit gewesen, wenn man sich für das englische System entschieden hätte.

      Jauk begründet die Entscheidung für zwei Personen so: "Wir wollten Unabhängigkeit. Es sollte nicht alles von einer Person abhängig sein."
      Diskussionen

      Eine "sehr emotional geführte Diskussion" will man in der Führungsetage geführt haben, versicherte Peter Schaller. Und diese Etage entschied sich dann eben für ein neues System und Paul Gludovatz. Wann der seinen Dienst in Graz antritt, ist noch offen. Verfügbar wäre er ab 1. April, denn sein Vertrag in Ried wurde noch am Montag einvernehmlich gelöst, der 65-jährige Gludovatz kann sich damit auf die Suche nach einem neuen Trainer machen.

      "Was, wenn sich Gludovatz für Foda entscheiden sollte?", lautete eine Frage. Da stockte Jauk und Schaller kurz der Atem. Die künstlerische Pause war dramaturgisch nicht geplant. Da sprang Franco Foda ein. "Das würde für mich nicht infrage kommen", meinte der Deutsche, der meist, manchmal gelungener, manchmal weniger, gute Miene zum bösen Spiel machte und selbst lobte. "Dieser Klub wird stets einen Platz in meinem Herzen haben", versicherte er.

      Ein Angebot von einem anderen Verein habe er - noch - nicht. "Alles, was derzeit kolportiert wird, auch ein angeblicher Vorvertrag mit Hertha BSC Berlin, sind Märchen aus 1001 Nacht", ließ sich Foda in die Karten blicken. Seine Pläne: Nach der Saison will er ein wenig mit der Familie durchschnaufen. Zeit wäre es: "Sechs Jahre als Sturm-Trainer, ein Konkurs und zahlreiche Präsidentenwechsel haben viel Substanz gekostet." Und dann versprach er Sensationelles: "Ich komme wieder! Egal in welcher Funktion. Ich habe mit Sturm ein Ziel noch nicht erreicht: die Qualifikation für die Champions-League-Gruppenphase."

      Bleibt nur die Frage, wen Foda dann ablöst - einen Sportdirektor? Einen Trainer? Oder gar einen Präsidenten?
      PETER KLIMKEIT, THOMAS PLAUDER


      Wenn man sich den Bericht durchliest sieht man, wie die Schreiber den Sachverhalt einseitig beschreiben und dem Leser dem Eindruck geben, dass der arme Franco ohne Zutun ungerecht demontiert wurde. Natürlich erwarte ich mir keine großartigen Hintergrundberichte, aber subtile Anspielungen (auch wenn es mir widerstrebt Beispiel Rudi Hinterleitner: Sandro Foda - Muratovic) würde darauf hinweisen, dass Herr Foda nicht nur der Strahlemann war, sondern die Mannschaft durchaus Probleme mit dem Trainer hatte, die über die Trainingsintensität und andere Alltäglichkeiten hinausgingen. Wie soll aber der Fan ohne Hintergrundwissen eine Situation einschätzen können, wenn es nur Berichte a'la Klimkeit gibt.

      Das es auch anders gehen kann zeigte der Bericht eines Kleine Journalisten zum letzten Spiel, der es zu Recht als grausam usw. bezeichnete.

      Ich wünsche mir hier eine rege Diskussion und Zitate von Aufregern, damit einfach solche Dinge aufgezeigt werden.

      Interessant auch der heutige Kleinebericht zum Thema Foda Abschiedstournee:

      Mit dem Heimspiel gegen Wacker Innsbruck in der 26. Runde der Fußball-Bundesliga startet Franco Foda am Mittwoch (20.30 Uhr) seine "Abschiedstour" bei Titelverteidiger Sturm Graz. 8.500 Tickets sind bereits weg.
      Zitat Kleine

      Bereits 8.500 Karten sind weg: das sind 2.500 unterhalb der 11.000er Marke, die normalerweise immer wieder eingehalten wird. Ich weiß auch nicht inwiefern das Budget auf einen 8.500er Spiel ausgelegt sind. Das Wort bereits sollte eher nur heißen, denn Abschiedstrauer heißt was anderes. Hier erinnere ich an Mischas Abschied, der doch etwas anders verlief....
    • @MrBlack

      Suni hat doch in seinem Post erwähnt, dass viele Leute und auch Medienvertreter hier mitlesen und ich gehe davon aus, dass er den Thread mit der Intention gestartet hat, dass sich die Situation in Zukunft ändern soll.
      Meinst du, deine Diktion, die kollektive Beschimpfung der schreibenden Zunft im Allgemeinen und die der Mitarbeiter der Kleinen Zeitung im Speziellen, nützt diesem Vorhaben?
      Ich kann nicht verstehen, dass durchaus berechtigte Kritik so häufig auch an Respektlosigkeiten und Beschimpfungen geknüpft sein muss. Wenn du willst, dass jemand sein Verhalten ändert, musst du ihm auch die Chance geben, sein Gesicht zu wahren. Die Kleine Zeitung undifferenziert als "Klopapier" zu bezeichnen, diskreditiert dich selbst und nützt der Diskussion überhaupt nicht.
      Nebenbei sei noch erwähnt, dass es sich bei der Zeitung keinesfalls um ein unseriöses Blatt handelt, wenn auch die Berichterstattung zu Sturm, gelinde gesagt, verbesserungswürdig ist.

      ...und nur der Vollständigkeit halber:
      • Ich bin kein Mitarbeiter der Kleinen Zeitung
      • Ich habe sie nicht abonniert
      • Ich bin seit langem der Ansicht, dass Franco Foda sein Amt übergeben sollte
      • Ich bin nicht der Ansicht, dass hier nur "Suderanten" schreiben
      :sturm:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ulfi ()

    • @Ulfi

      jetzt vertauscht noch Mr. Black u Suni in ihren Rollen und ich unterschreibe dein Posting zu 100 Prozent. Es soll konstruktiv an die Sache herangegangen werden, denn wie über Foda, gegen Petrovic, gegen Muratovic und (super Beispiel Mr. Black) zuerst 100 Prozent pro und dann 100 Prozent gegen Kartnig geschrieben wurde ist nicht in Ordnung...

      Weiters muss ich sagen, dass ich eigentlich die Kleine (bzw. jetzt die Neue in Vorarlberg; Ländlezeitung mit Grazbezug :-D) sehr gerne lese, da die Politik vereinfacht und kompakt untergebracht wird und auch der Wirtschaftsteil super ist. Leider gibts einen Niveauverfall im Sport, der von 2 - 3 Personen abhängig ist. Dabei gebe es auch den kreativen Kapfenbergschreiber, der ein Spiel auf die Vereinshymne ummünzte, was erfrischen anders war. Auf Gratzilobeshymnen von Klimkeit kann ich verzichten, da ich ja einen Bericht und keine Lobhudelei lesen will. Das Gefährliche ist ja auch, dass dann die Falschen kritisiert werden und zum Handkuss kommen, darunter auch Heinz Palme wieso auch immer...
    • Weisst du was. Für die Tonnen an eingefärbtem Propaganda-Geschreibsel der letzten Jahre, war das eh noch zu glimpflich.
      Dass ich deiner Meinung nach zu wenig differenziert kritisiere soll so sein. Ich präzisiere hiermit dass ich diejenigen speziellen Schreiberlinge vom Sportteil meine. Allerdings empfinde ich es trotzdem als Armutszeugnis dass diesen eine Plattform für diesen Mist gegeben wird. BTW wo ist da die Chefredaktion. Qualität in der Berichterstattung kann ja somit nicht das Ziel sein wenn Sowas zugelassen wird, oder?
      FREIHEIT FÜR STURM! "Es war einmal", oder "Beim Logo war Schluss

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MrBlack ()

    • @Mr. Black Meine Absicht ist es hier konstruktiv aufzuzeigen was schiefläuft. Ich habe die naive Hoffnung, dass das mit der Zeit bemerkt wird und die Arbeit besser wird. Mir ist es egal ob Klimkeit seine Arbeitsweise überdenkt oder einfach jemand das Ruder übernimmt, der sich nicht durchs Fansein blenden zu lassen...
    • Ich verstehe deinen Ansatz und werde mich ab jetzt auch gerne mit Beispielen für diese Art der Berichterstattung beteiligen.
      Allerdings frustet mich dieses Vorgehen schon so lange, dass ich auch mal Dampf ablassen musste.
      Werde aber meine Meinung über die Kleine auch gerne wieder revidieren, so sich das subjektiv-manipulative Propaganda-Geschreibsel aufhören sollte.
      FREIHEIT FÜR STURM! "Es war einmal", oder "Beim Logo war Schluss
    • @Suni

      Ich finde den Artikel auf der Kleine-Homepage leider nicht, hast du einen Link für mich? Bitte generell immer verlinken auch, nicht nur die Quelle selbst dazuposten.

      Zum Thema:

      Ich glaube leider eher nicht, daß dieser Thread was ändern wird, bin aber in der Sache voll bei dir. Es ist eine Zumutung, was eigentlich fast generell alle Grazer Tages bzw. Wochenzeitungen im Sport bzw. Fußballteil so von sich geben. Der von dir gepostete Artikel ist da natürlich ein neuer Höhepunkt der Stimmungsmache. Bei Kartnig war es ja wie schon erwähnt wurde ähnlich...

      @MrBlack

      Bitte etwas sachlicher posten - danke!
    • @Oli

      Lass es uns auf einen Versuch ankommen ob es etwas bringt. Auf eine Sache bin ich jetzt schon darauf gekommen. Ich wollte die gestrige Passage mit den 8.500 Karten verlinken.

      Zitat
      Mit dem Heimspiel gegen Wacker Innsbruck in der 26. Runde der Fußball-Bundesliga startet Franco Foda am Mittwoch (20.30 Uhr) seine "Abschiedstour" bei Titelverteidiger Sturm Graz. 8.500 Tickets sind bereits weg.

      Zitat Kleine
      Verwunderung Heute fehlt die Passage mit den 8.500 Karten. Warum fehlt die Passage? Die Antwort darauf gibt der heutige Bericht:
      Der Sieg gegen Wacker Innsbruck vor 7616 Stadionbesuchern war verdient.
      Zitat Kleine Heutiger Bericht Natürlich ist es eine Kleinigkeit, doch nahm der Verfasser des Berichtes einfach eine Zahl an, die einfach nicht stimmt. Als Jurist stellt man ja gerne Größenschlüße an: A minore ad maius: dh wenn man schon Kleinigkeiten im Nachhinein abändert um besser dazustehen, wie schaut es dann im Großen aus... Leider habe ich keine Druckversion der gestrigen Zeitung zur Hand, da kann sich ja nix geändert haben ;)

      Ich behalte die Arbeit der Kleinen ab jetzt wachsam im Auge und bitte hier um eine konstruktive Diskussion!
    • Guter Thread und gute Idee.
      Was mir in dieser Angelegenheit am wichtigsten erscheint: Die Kleine Zeitung ist ein PARTNER vom SPORTKLUB STURM GRAZ! Weder die Gegenleistung, noch die Berichterstattung FÜR DEN VEREIN wirkt so! Ich kann Hrn. Houben samt Vorstand nur empfehlen, über eine engere Medienpartnerschaft mit der STEIERKRONE nachzudenken. Dort sitzt zwar ein Kallinger, der könnte, aber nicht mehr möchte. Aber hinten nach kommen im Bereich Sport schon gute Leute. Bei der Kleinen Zeitung hingegen sind das vereinzelte "Journalisten". Chefredakteur und ein abgestellter "kleiner Schreiber" - im Wort sinngemäß - "GRATZI GRATZI GRATZI MACH MA BITTE A INTERVIEW, GRATZI GRATZI"...gut, wennst dich in Sturm Bettwäsche wickelst und einen Informationskanal nach dem Abgang der kleinen Tante Käthe im Verein hast und sich mehr und mehr herauskristallisiert, dass dieser Kanal auch gehen wird, besteht vermutlich nur die Möglichkeit, zu den SN oder zur Salzburger Krone zu gehen, wobei dort mehr Kompetenz sitzt und keine Marktschreier benötigt werden. Geht man ein Stück weiter und vergleicht die Aneinanderreihung von wirren Buchstaben mit alten Flecklwerken, so ist man sehr sehr weit vom Wort Journalismus weg. Nacherzählungen, Statementeinholung und Passagenfüller/Kolumen ohne Inhalt, mit dem Sinn, die Headline der Kolumne als letzten Satz zu performen, naja, "ohne Glacehandschuhe" geht halt nicht mehr.
      Daher kommt für mich ein Paul Gludovatz und ein Christopher Houben genau recht!

      Gratulieren kann man nur Christian Jauk, zum souveränen Auftritt gestern auf die Frage der "stillen Demontage"...aber ich bin mir sicher, durch das und andere Nebengeräusche findet woanders eine "stille Demontage" statt und das ist gut so!
      Legenden sterben nie
    • Neuer Klimkeit-Hetzartikel....

      kleinezeitung.at/sport/fussbal…en-um-sturms-lizenz.story

      Ich kann das nur als gezieltes Störfeuer in Richtung Houben bzw. Gludovatz werten, um Druck aufzubauen bevor der eine richtig Fuß gefasst, und der andere noch gar nicht im Amt ist. Für etwaige Versäumnisse können die beiden neuen Verantwortlichen genau gar nichts. Wem dieses Geschreibsel wieder in die Hände spielen soll ist klar und deutlich.
      Es ist wirklich zum fremdschämen!!!! :crazy2:
      FREIHEIT FÜR STURM! "Es war einmal", oder "Beim Logo war Schluss
    • Unberechtigte Sorgen um Sturms Lizenz.

      Christopher Houben beruhigt die Grazer Anhänger. Die Spieler mit Optionsklauseln werden langsam unruhig. Kapfenberg klammert sich vor dem Spiel in Innsbruck an jeden Strohhalm.

      Das erste Treffen von Franco Foda und Paul Gludovatz hat es bereits gegeben. In den kommenden Tagen ist ein Gespräch anberaumt, indem sich der neue sportliche Geschäftsführer Gludovatz einen Überblick verschaffen will. Die Zeit drängt. Denn die Verunsicherung in der Mannschaft ist groß. 13 Spieler wissen nicht, wohin ihre sportliche Reise geht. Bei acht Spielern enden die Verträge: Samir Muratovic, Mario Haas, Sandro Foda, Rubin Okotie, Marvin Weinberger, Eduardo Sousa, Alexander Schachner und Dean Maric. Beim Quintett Thomas Burgstaller, Silvije Cavlina, Joachim Standfest, George Popkhadze und Srdjan Pavlov kann der Klub bis 30. April jeweils die Option ziehen. Doch bisher ist nichts passiert. "Normal ist, dass dir ein Klub zumindest signalisiert, ob du in den Planungen vorkommst. Hier passiert gar nichts", sagt einer der Akteure kopfschüttelnd und genervt.

      Andere Spieler haben mit dem Klub einen Disput, haben entsprechende Finanzerklärungen, die Inhalt der Lizenzunterlagen sind, nicht unterschrieben. "Richtig ist, dass es mit Spielern Diskussionen gibt, die zu klären sind", sagt Christopher Houben. Sturms wirtschaftlicher Geschäftsführer fügt aber hinzu: "Dies hat keine Auswirkungen auf die Lizenzerteilung. Die Sorgen um Nichterteilung der Lizenz sind unberechtigt. Was stimmt ist, dass wir ein ambitioniertes Budget vorgelegt haben. Und daran arbeiten wir."

      Die Bundesliga darf keine Stellungnahme über konkrete Fälle abgeben. Allgemein steht in den Lizenzstatuten: " . . . sollte der Prüfer keine schriftliche Bestätigung einholen können bzw. werden (in Einzelfällen) keine Bestätigungen vorgelegt, sind alternative Prüfungshandlungen in einem Ausmaß durchzuführen, die bezüglich des Prüfungsnachweises der schriftlichen Bestätigung gleichzusetzen sind." Einzelne Spieler können demnach eine Lizenzerteilung nicht verhindern.

      Sportlich? Joachim Standfest (zwei kleine Muskeleinrisse) wird am Samstag gegen Ried nicht dabei sein. Jürgen Säumel zwicken die Adduktoren, Patrick Wolf und Haris Bukva waren krank.

      Kapfenberg klammert sich vor dem Spiel in Innsbruck an jeden Strohhalm. "Wir lassen uns nicht beunruhigen", sagt Trainer Thomas von Heesen. "Wir werden für unsere harte Arbeit sicher noch belohnt." Die Rotsünder David Sencar und Nathan Junior bekamen zu den drei Spielen Sperre durch die Liga (KSV geht in Berufung) auch eine klubinterne Geldstrafe. Von Heesen hat der Strafsenat mit 250 Euro Strafe bedacht. "Das ist ja ein Freispruch erster Klasse", sagt der Deutsche. Mario Grgic rückt wieder in die Startelf, für Nathan stehen Sanel Kuljic oder Marc Sand bereit. Thomas Schönberger fällt aus, dafür sitzen David Harrer und Amateure-Stürmer Ivica Lucic im Bus nach Tirol.
      CHRISTOPH HEIGL, PETER KLIMKEIT
      Quelle: kleinezeitung.at
      FREIHEIT FÜR STURM! "Es war einmal", oder "Beim Logo war Schluss

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MrBlack ()

    • Ist ja doch interessant, denn vor ein oder zwei Jahren hätte es sowas nie gegeben. "Gratzi Gratzi Gratzi" tut sich halt ohne Hawarapartie sicher schwer, da "seine" Präsis weg sind, sein Mentor auch und seine Pizzafreundin schon länger.
      Ich glaube fast, dass die "Hetze" noch eine Stufe über Houben und Gludovatz geht...auch wenn vorallem der Erste nur wenig mit der Lizenz zu tun hatte.
      Aber gut, nicht umsonst gibt es seit einiger Zeit einen stetigen Aborückgang.
      Legenden sterben nie
    • Bei Sturm wird der Wind rauer

      Bei den Grazern laufen 15 Verträge aus. Vor dem Heimspiel gegen Ried darf dies nicht zum Thema werden. Das Spiel jetzt im kleine.at-

      In naher Zukunft stehen beim SK Sturm also entscheidende Änderungen an. Rund 15 Verträge laufen aus und werden nach aktuellem Stand wohl auch nicht verlängert. Die Grazer setzen auf allen Ebenen den Sparstift an, das Budget lässt anscheinend keinen Spielraum zu. Der Ruf nach den Jugendspielern für das kommende Spieljahr wird immer lauter. Dass ausgerechnet in einer wichtigen Phase der Meisterschaft solche Baustellen noch nicht beseitigt sind, grenzt an Fahrlässigkeit. Wobei man den handelnden Herren zugutehalten muss, dass der Zeitabschnitt für den neu eingeschlagenen Weg ein geringer war.

      Der designierte sportliche Geschäftsführer Paul Gludovatz ist seit Tagen dabei, sich ein Bild der schwarz-weißen Gesamtsituation zu machen. Am Freitag führte er ein längeres Gespräch mit Noch-Trainer Franco Foda über dessen Inhalt Stillschweigen vereinbart ist. Zum Thema Options-Spieler meinte Gludovatz trocken: "Diese Spieler brauchen nicht nervös sein, sondern ihre Verträge einhalten und Fußball spielen. Ich arbeite bis 10. April ja auch gratis." Noch vor seinem offiziellen Amtsantritt weht innerhalb der Sturm-Mauern ein etwas böigerer Wind.

      Stammformation bleibt
      Die Mannschaftssituation für die kommende Saison ist bei genauerer Betrachtung der Vertragssituationen nicht ganz so prekär. Nimmt man Joachim Standfest aus, bleibt Sturm die Stammformation zur Gänze erhalten. Dafür hat die noch amtierende sportliche Führung gesorgt. Die Optionen von Jürgen Säumel und Darko Bodul wurden bereits gezogen.

      Spieler mit Charakter
      Auch Trainer Franco Foda beruhigt vor dem Heimspiel am Samstag (16 Uhr, Sky live) gegen Ried, indem er sagt: "Meine Spieler haben zum wiederholten Male bewiesen, dass sie Charakter haben. Wir müssen und werden uns bis zum 20. Mai auf das Wesentliche konzentrieren und werden dies auch tun." Das Wesentliche sind im Kampf um einen internationalen Startplatz für die kommende Saison Punkte. Drei davon sollen am Samstag geholt werden. Foda: "Wir wollen nach den zwei positiven Ergebnissen aus den letzten zwei Spielen den Aufwärtstrend fortsetzen." Die Statistik lässt Sturm hoffen. In den jüngsten neun Spielen gegen Ried mussten die Grazer eine einzige Niederlage hinnehmen.
      Quelle: kleinezeitung.at/sport/fussbal…ei-sturm-wind-rauer.story

      Seit festesteht, dass FF´s Vetrag nicht verlängert wird, gibts plötzlich einen rauen Wind bei Sturm. :schuettel:
    • Sturm holt einen Punkt gegen Ried

      So heldenhaft, wie der Titel vermuten lässt, geht es auch imText weiter. Schuld war der Schiri. Foda ist megastolz auf seine Truppe, die in 9 Frühjahrsspielen 3 Tore erzielte und nach 3/4 der Spiele punktegleich haarscharf vor Aufsteiger Admira und hinter dem letztjährigem Aufsteiger Innsbruck liegt. Zum Abschluss musste nochmal kräftig in den Schleimtopf gegriffen werden und die nicht FF-Hörigen bekommen eine auf die Mütze, Zitat:
      Foda hatte auch eine Nachricht an all jene, die einen Bruch zwischen der Truppe und dem Trainer sehen woll(t)en: "Diese Leute wurden heute eines Besseren belehrt."
      # Mischa für immer einer von uns #
    • Täglich grüßt das Murmeltier

      Der heutige Bericht bietet wieder, vermutlich ungewollt, interessante Einblicke in die Lebenswelten der Akteure.
      Für den schwarz-weißen Neuanfang - wie es intern heißt - braucht es zum einen einen Trainer und zum anderen eine Mannschaft, die billiger und jünger sein muss als die derzeitige.
      Analyse: Hier wird unterstellt, dass laut Vorstand nur die Mannschaft zu teuer bzw. zu alt sei. Doch schon im nächsten Satz die Überraschung.

      Der neue Kader wird nicht das große Problem sein, weil der Großteil der Stammformation über die Saison hinaus an Sturm gebunden ist.
      Analyse: Da also der Kader (in Sachen Kosten, da die Spieler kaum automatische Gehaltskürzungen im Vertrag haben) im wesentlichen gleich bleibt, kann folgdedessen nur der teure Trainer das Problem sein. Ob der Autor das so meinen wollte? Er schrieb es jedenfalls.

      Schließlich gilt es, einen Trainer zu finden, der bereit ist, einen unbefristeten, allerdings jederzeit mit einer Kündigungsfrist von sechs Wochen kündbaren Vertrag zu unterzeichnen. So würden es die Herren in der Vorstandsetage zumindest gerne sehen.
      Analyse: Da hatte der Autor wieder seinen bekannten Einflüsterer, dem wiederum die neue Sturm-Führung "kritisch gegenüber steht". Die Kleine Zeitung lässt sich hier- wie schon so oft in den letzten fast genau 10 Jahren- für den Privatfeldzug und die Minderwertigkeits-Komplexe eines Einflüsterers gegenüber (in diesem aktuellen Fall) dem Vorstand instrumentalisieren.
      # Mischa für immer einer von uns #