Grazer Medien - Eigenartige Berichterstattung unter Peter Klimkeit, Thomas Plauder, Kallinger, Saubach und co.

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    • Klimkeit in der heutigen Kleinen erkennt richtig, dass wir keine Tore machen und viele Mittelfeldspieler fehlen. Dann versagt er wiedereinmal als Sportjournalist indem er einfach schreibt Muratovic (freifestellt). Was wäre aufgelegter als zB die Leiden des alten M - gehen disziplinäre Massnahmen über der Erfolg der Mannschsft. Schön wäre soerwas, aber da würde er gegen Intimus Foda schreiben...
    • @ Suni

      Die Schreiberlinge egal von welcher Zeitung sind alle Betriebsblind u. od. tragen die schwarz/weiß gefärbte Klubbrille, einfach köstlich welche geistigen Ergüsse die von sich geben und werden für diesen Bullshit auch noch bezahlt, außerdem ist Foda für die hiesige Presse sowieso der Messias, einfach zum fremdschämen! :sad:
      Wer einen Rechtschreibfehler findet, kann ihn behalten! ;)
    • Ich bestelle das Kirchenblatt jetzt mal ab:
      Der SK Sturm und die Politik

      Die aktuellen Vorgänge beim SK Sturm erinnern stark an Parteipolitik vor wichtigen Wahlen. Warum Schützenhöfer und Voves wohl auch in die nächste Landtagswahl gehen.

      Schaut man sich die aktuellen Ereignisse beim SK Sturm an, fühlt man sich schwer an Politik erinnert. Und zwar an Parteipolitik vor Wahlen: Das Werkl läuft routiniert und irgendwie, aber nicht wirklich gut. Jeder weiß, dass man endlich etwas tun muss, aber keiner der Oberen will so recht - auf den Ebenen darunter hat man sich gemütlich eingerichtet, irgendwie wird es schon weitergehen. Da aber der Parteichef (in diesem Fall Sturm-Präsident Christian Jauk) weiß, dass er etwas tun muss, weil er sonst erfolglos bleibt und selbst unter die Räder kommt, handelt er.

      Um selbst nicht der "Böse" zu sein, holt er sich einen Parteisekretär, den Mann fürs Grobe - sprich Paul Gludovatz. Die bisherige Mannschaft ist zu alt, zu groß und zu teuer, in der Politik kostet das einige das Mandat, bei Sturm das Leiberl. Und wie verschafft sich der Parteisekretär den nötigen Respekt? Indem er einen prominenten Mandatar nicht nur öffentlich hinrichtet, sondern ihn auch als Trophäe ausstellt - Trainer Franko Foda. Dabei geht es nicht um sportliche Belange - ob er jetzt geht oder in ein paar Wochen, ist unerheblich, auch wenn das Gegenteil behauptet wird. Hier geht es um die Demonstration von Macht: Jeder, der in den nächsten Wochen mit Gludovatz über einen neuen Vertrag verhandeln muss, soll wissen, dass so etwas sehr schnell letal enden kann - in der Politik ohne Mandat, bei Sturm ohne Leiberl. Genau dieses Polit-Spiel werden einige Kicker schon sehr bald zu spüren bekommen. Immer alles im Einverständnis mit dem Präsidium.

      Ein Satz im Interview der beiden Landeshauptleute Franz Voves und Hermann Schützenhöfer ließ unlängst aufhören: Auf die Frage, ob sie in der nächsten Legislaturperiode (nach der Landtagswahl 2015) noch dabei sein werden, sagte Schützenhöfer, das könne man derzeit noch nicht "endgültig" beantworten: "Aber die Lust weiterzumachen ist nicht unterbelichtet." Voves nickte beifällig.

      Einerseits könnte es die Lust der beiden sein, die politischen Früchte ihres harten finanziellen Sparkurses auch selbst zu ernten: Die Früchte - ein annähernd ausgeglichenes Budget und damit wieder eine höhere politische Beweglichkeit - werden erst in der nächsten Periode so richtig süß sein. Gehen Voves und Schützenhöfer schon vorher, kommen die anderen zum süßen Fruchtgenuss.

      Die zentrale Frage aber ist, ob Voves bleibt. Ist das so, ist ihm der Wahlsieg nicht zu nehmen, für die ÖVP heißt es, den Abstand möglichst gering zu halten. Das ist wohl nur, auch angesichts der letzten guten persönlichen Umfragedaten, Schützenhöfer zuzutrauen. Jeder neue VP-Spitzenkandidat müsste, um Profil zu gewinnen, in einen konfrontativen Wahlkampf gehen, aber damit auch gegen den bisherigen gemeinsamen Kurs und somit auf Kosten der eigenen Glaubwürdigkeit.

      Sollte sich die ÖVP dennoch zu einem derartigen Hochrisikokurs entscheiden, stellt sich die Frage, mit wem. Die Gefahr, nicht als Sieger auszusteigen, ist extrem hoch. Ein Start als Wahlverlierer ist für jeden neuen ÖVP-Spitzenkandidaten der Anfang vom Ende. Das Griss um diese Position dürfte sich bei intelligenten Menschen in sehr engen Grenzen halten. Darum ist Schützenhöfers Ansage in Richtung Weitermachen schon eine Frage der Lust. Aber vor allem eine Frage der politischen Vernunft.
      kleinezeitung.at/sport/fussbal…22/sk-sturm-politik.story

      :schuettel: :schuettel: :schuettel:

      Journalismus zum schämen!
      Legenden sterben nie
    • Zum FREMDSCHÄMEN, was in der Redaktion der Kleinen Zeitung als "Qualitätsjournalismus" angesehen wird. Vielleicht sollten sich die Herrschaften dort auch mal überlegen, wie sie an ihre Informationen kommen, ohne einem Herrn aus Deutschland den roten Teppich auszurollen und ohne dabei jegliche berechtigte Kritik zu ignorieren :thumb:!

      Sehr schön waren heute übrigens auch die Leserbriefe, wo ein jemand schrieb, das ALLE Sturmfans darüber bestürzt sind, wie mit FF umgegangen wurde :schuettel:. Kann es sein, das da jemand "Zweitnicks" verwendet hat, um medial als "Fan" ein anderes Licht zu verbreiten ;)?
      mit schwarzen Grüßen ...
    • was genau hier mit der vermischung von sport und politik genau gesagt werde will, kann ich nicht ganz nachvollziehen.
      Indem er einen prominenten Mandatar nicht nur öffentlich hinrichtet, sondern ihn auch als Trophäe ausstellt - Trainer Franko Foda.
      die martialische ausdrucksweise erscheint mir in diesem zusammenhang ziemlich unangebracht.
      und nach 15 jahren foda in graz ist es nun auch schon egal, dass er immer noch "franko" genannt wird.
      Dabei geht es nicht um sportliche Belange - ob er jetzt geht oder in ein paar Wochen, ist unerheblich, auch wenn das Gegenteil behauptet wird.
      ich halte das endresultat der "sportlichen belange" nicht für unerheblich.
      ganz im gegenteil.
      ob 2. oder 6. ist nicht zuletzt wegen der qualifizierung für einen internationalen bewerb von erheblicher bedeutung!
      Hier geht es um die Demonstration von Macht: Jeder, der in den nächsten Wochen mit Gludovatz über einen neuen Vertrag verhandeln muss, soll wissen, dass so etwas sehr schnell letal enden kann - in der Politik ohne Mandat, bei Sturm ohne Leiberl.
      Ist es also im Umkehrschluss besser für den Verein wenn die Spieler mit einem "Lulu" verhandeln?
      ICH sehe -vorausgesetzt man nimmt die obige Aussage als gegeben an- das für den Verein durchaus positiv!
      Legenden sterben nie
    • Da hat jemand etwas, mit subtilen Gewaltphantasien verbal unterlegt, kommentiert, wovon er keine Ahnung und kein Hintergrundwissen hat. Ob der Autor aus der Sportredaktion ist oder aus der Politik, spielt keine Rolle, es würde im Sportteil der Zeitung qualitativ eh keinen Unterschied machen.
      # Mischa für immer einer von uns #
    • Über wo's regt si da Staumtischphilosouph an meisten auf: Fuasbollund die deppaten Politiker und wo's de olle so vü vadinen und nix tuan. Von dem her passt der Autorlose ??? Artikel sehr gut, denn so kann man recht einfach Stimmungsmache derübelsten Sorte betreiben. viele Jahre kein Wort der Kritik und die Neuen gleich aufs übelste anschütten. Hat das die Kleine notwendig ?
    • Heribert "Träner" Weber resümiert seine teils peinlichen Aussagen vom Samstag heute nochmal im Ghostkolümchen. Eine wahre Offenbarung, falls neben dem Seifenspender einmal das Papier fehlen sollte. Ich denke ohnehin, die Sportredaktion der Kleinen sollte weniger Geld in Kolumnen investieren, dafür mehr in die Saugkraft des Papiers.

      Klimkeit hingehen ziemlich ruhig, daran könnte man sich gewöhnen.

      "Lobend" bzw. neutral muss man dafür einmal Rudi Hinterleitner, gestern im G7 sehen. Dass ich dies nochmal festhalte...
      Legenden sterben nie
    • @BN, eine anonyme Forengröße die auch hier wieder mehr Expertenwissen besitzt als der österreichische Bundesligarekordspieler und komischerweise fehlt hier noch der Applaus und das Lob für das tolle Posting einiger anderer "wahrer Experten" => komisch bin ich er 1te der heute dieses Posting gelesen hat? :thumb:
    • Kaum bekommt die Kleine Zeitung keine Insider Infos mehr, wurden stattdessen weitere Lesebriefe von unwissenenden Sturmfans, die Foda vergöttern, veröffentlicht...

      Schon mal daran gedacht, dass FF mehr Fans als Kritiker hat? :thumb: UND ist man unwissend, weil man einem erfolgreichen Trainer dankt?
    • Es gibt auch mehr Blaue als Piraten...

      Aber der letzte Bericht war durchaus okay:

      kleinezeitung.at/sport/fussbal…stand-neuer-sponsor.story

      Neuer Vorstand, neuer Sponsor
      Gerhard Poppe wird den Vorstand des SK Sturm verstärken. Der Meister sicherte sich auch die Unterstützung eines neuen Geldgebers.

      Wann war die Zukunft von Franco Foda bei Sturm Graz wirklich besiegelt? Als sich die Grazer für ein neues System ohne Foda entschieden haben und dies am 19. März öffentlich gemacht haben? Oder bereits im Jänner mit der Neuwahl des Präsidiums, wie eine Aussage von Paul Gludovatz in einer TV-Sendung vermuten lässt? Gegen die Jänner-Variante spricht, dass ein Aufsichtsratsmitglied mit Foda noch im Februar konstruktive Gespräche ob der kommenden Saison geführt hatte.

      Keine Gespräche wurden mit Sportkoordinator Hans Lang geführt. Er muss gehen, weil sich die Aufgabengebiete mit jenen von Gludovatz überschneiden. Lang bekam seine Kündigung zwei Tage nach dem Cup-Aus gegen Hartberg am 13. April vorgelegt, datiert mit 10. April. Und er wird wohl nicht der Letzte sein, der gehen muss. Ein Anderer wird kommen. Gerhard Poppe soll in den nächsten Tagen in den Vorstand kooptiert und in den Aufsichtsrat gewählt werden. Poppe ist Unternehmensberater und sitzt in einigen Aufsichtsräten (u.a. Leykam, Energie Steiermark, Kages) und wird die Führungsetage bei Sturm unterstützen, wenn man ihn haben will. "Sport, Emotion und Wirtschaftlichkeit unter einen Hut zu bringen ist eine interessante Aufgabe", sagt Poppe, der einst im Vorstand des ASK Voitsberg tätig gewesen war.

      Pezzaiuoli & Co. im Gespräch
      Klare Worte, die dem Geschäftsführer Sport, Paul Gludovatz, nur in Bezug auf Mario Haas über die Lippen kommen. "Mario ist ein Sonderfall. Ich bin mir sicher, dass wir bald etwas Positives präsentieren können", sagt der 65-Jährige. Angesprochen auf die Trainersuche sowie die Kaderplanung schweigt er eisern. Gludovatz nimmt alle Spekulationen zur Kenntnis. Markus Schopp, der in diesen Tagen bei Lazio Rom und AS Roma hospitiert hat, wird ebenso als Kandidat gehandelt wie Interimscoach Thomas Kristl, Darko Milanic, Bruno Friesenbichler, Karl Daxbacher, Walter Schachner oder Marco Pezzaiuoli.

      Braucht Sturm überhaupt einen Trainer oder reicht ein Übungsleiter , der die Ideen des Paul Gludovatz umsetzt? "Wir holen einen Trainer und dieser wird eigenständig arbeiten und eigenständige Entscheidungen treffen. Ich mische mich nicht ein", sagt Gludovatz. Allerdings muss der neue Chefcoach teamfähig sein und die vorgegebenen Bedingungen in Sachen Finanzen und Kaderbesetzung akzeptieren. "Ich spreche mit vielen Leuten und ich schenke jedem reinen Wein ein", sagt der Burgenländer.

      Und weil Sturm nach wie vor eine Topadresse in Österreich ist, flattern täglich neue Bewerbungen ins Büro. Gludovatz wird sich bei der Trainer-Findung nicht drängen lassen. Mit den Spielern wird es in den kommenden Tagen viele Gespräche geben, zudem sondiert Gludovatz etwaige Neuwerbungen. "Ich schaue mich in Slowenien genauso um wie in Kapfenberg, bei der Vienna oder sonst wo", sagt Gludovatz.

      Keinen Erfolg hatten die Herren des SK Sturm bei Landeshauptmann Franz Voves. Die Nachwuchsförderung in der Höhe von 500.000 Euro bleibt gestrichen, weil das Land den eingeschlagenen Sparkurs eisern durchzieht. Dennoch wird das Land helfen, wo immer es möglich ist. Indes ist es den Grazern gelungen, mit einem Sponsor einen Dreijahresvertrag mit einer Gesamtsumme von mehr als 700.000 Euro abzuschließen.
      Legenden sterben nie
    • @GazzaII
      Schon mal daran gedacht, dass FF mehr Fans als Kritiker hat? :thumb: UND ist man unwissend, weil man einem erfolgreichen Trainer dankt?
      Schon klar und deshalb sollte Foda auch froh sein, daß er nicht solange da war, bis es ganz bergab gegangen wäre. Dann werden aus Fans plötzlich die größten Kritiker. ;)

      Gab es überhaupt Leserbriefe contra Foda? Wenn nicht, wäre das schon sehr seltsam, da der Verdacht nahe liegen würde, daß diese einfach nicht abgedruckt wurden.

      Gegen die Jänner-Variante spricht, dass ein Aufsichtsratsmitglied mit Foda noch im Februar konstruktive Gespräche ob der kommenden Saison geführt hatte.
      Wohl Rinner oder? Aber der kritisiert in seinem neuen Interview ja sogar den Charakter von Foda. :engel:
    • GazzaII schrieb:

      Kaum bekommt die Kleine Zeitung keine Insider Infos mehr, wurden stattdessen weitere Lesebriefe von unwissenenden Sturmfans, die Foda vergöttern, veröffentlicht...

      Schon mal daran gedacht, dass FF mehr Fans als Kritiker hat? :thumb: UND ist man unwissend, weil man einem erfolgreichen Trainer dankt?
      Bezüglich unwissend meinte ich diesen Teil eines Lesebriefes: "...Dazu passt haargenau, dass Franco Foda am Tag der Beurlaubung sein Büro nicht mehr betreten durfte, und die Interviews am Parkplatz (!) führen musste. Tiefer gehts wirklich nimmer..."
    • Wieder eine interessante Bewertung von unseren Freunden von der Kleinen Zeitung
      Wer wirklich spass am Morgen will, der schlägt die Spielerbewertungen auf.
      bsp: Burgstaller T. - 4 - Überdurchschnittlich

      :bravo: Der Sarkasmus dieser Schreiberlinge ist schon witzig

      "Werte kann man nur durch Veränderung bewahren"
      Richard Löwenthal
    • 12 Meter
      K(l)eine Argumente

      Die Samstagausgabe der Kleinen Zeitung versucht im Sportteil eine Ursachenforschung für das Mittelmaß des SK Sturm. Ging gründlich daneben. Eine substanzlose Abrechnung, die noch dazu sehr beleidigt riecht.

      Ausgeschlafen und gut gelaunt startet man in den Samstagmorgen und geht daran die noch anstehenden Geschichten für das Wochenende durchzudenken. Aus einer professionellen Notwendigkeit heraus beschäftigt man sich mit dem, was die Kollegen der anderen Medien so produzieren und deshalb gehörte auch die Kleine Zeitung zur Lektüre dieses angebrochenen Tages. Die Gute Laune verflog gar schnell, blätterte man zum Aufmacher des Sportteils.

      “Der Meister ist nur noch Mittelmaß”, titelt die Kleine, und versucht sich in einer Spurensuche für das nicht berauschende Abschneiden des SK Sturm in der Saison nach dem Titel. In neun Punkten üben sich die Redakteure in einer Art Abrechnung der Marke: “Bild-Zeitung für Arme”, wo die Ursachen für das Verfehlen des Saisonziels Europacup zu finden seien. Da werden Kraut und Rüben vermischt, zeitliche Abfolgen ignoriert und Mutmaßungen angestellt, ohne diese auch nur im Ansatz mit Substanz zu füllen. Nicht zuletzt wurde offenbar auch wieder einmal “gründlich” recherchiert, oder wie erklären sich die angeblichen zwei Auswärtssiege der Grazer, von denen da gesprochen wird? In der Meisterschaft war es bislang einer (2:0 in Mattersburg), nimmt man Cup und Europacup dazu, waren es mehr, zwei waren es jedenfalls in keiner Rechnung. Wenn man sich schon in der Rolle “knallharter Abrechner” übt, sollten die paar Argumente, die man bringt, zumindest stimmen.

      Viel schlimmer noch ist, wie unterschwellig versucht wird den Personen innerhalb der neuen Struktur das Versagen in dieser Saison anzukreiden. Vorweg zur Klarstellung: Selbstredend war die Performance des noch amtierenden Meister in dieser Spielzeit alles andere als berauschend. Selbstredend gibt es zahlreiche Kritikpunkte, die vorgetragen werden können und auch angesprochen werden müssen. Aber in dieser Geschichte ist das auf eine Art und Weise vorgebracht, wo wissentlich ein Konstrukt geschaffen wird, das ein gewisses Ergebnis bringen soll. Ich unterstelle den Redakteuren, dass das mit einem gewissen Vorsatz und nicht auf einer Unfähigkeit basierend passiert ist, die Situation richtig bewerten zu können.

      In Punkt vier schreiben die Kollegen (?) zum Beispiel: “…welche Konsequenzen der Wechsel an der Vereinsspitze (17. Jänner 2012) wirklich hat, ist noch gar nicht abzusehen.” Trotzdem erkannt wird, dass es zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vorhergesehen werden kann, inwiefern die Pläne der neuen Führung greifen werden, wird munter drauflos geschrieben. Mit Franco Fodas Abgang erst wäre der Verein nämlich in die Krise geschlittert. Seitdem herrsche Unruhe und keine geordneten Verhältnisse mehr. Ein klarer Seitenhieb auf das Duo Gludovatz-Houben. Jetzt würden mehr Leute mitreden und es müsse schnellsten eine Hierarchie her. Neben einer ekligen Schleimspur für den Ex-Trainer, suggeriert das, die beiden hätten Chaos in den Verein gebracht. Dass trotz des kommunikativen Fauxpas bei der Beurlaubung Fodas, die Strukturänderung genau das Gegenteil bewirken soll, wird tunlichst verschwiegen.

      Nächste Spitze gegen die Neuen: Die Suche nach dem Trainer wird bemängelt. Neben der allen bewussten Tatsache der limitierten Mittel, geht es auch um das viel zitierte Anforderungsprofil, das “anders interpretiert auch den Begriff ‘Übungsleiter unter Aufsicht des sportlichen Geschäftsführers’ statt ‘Cheftrainer’ zulässt.” Die Herren Klimkeit und Co wissen also, wie das aussieht, dieses Profil, und dass der neue Coach nur eine Marionette des Paul Gludovatz zu werden scheint. Anstatt sich dann an den tatsächlichen Gegebenheiten zu orientieren, wird das einfach einmal so aus der Hüfte in den Raum gestellt, wohlwissend was das bewirkt. Die Hoffnung, es dringt irgendwann einmal bis in die Sportredaktion der Kleinen Zeitung vor, wie zeitgemäßes Sportmanagement funktioniert, hatte ich nie. Aber derart plump vorab dagegen zu sein und schon vorzubereiten, worauf man nachher hinhauen wird, wenn es denn nicht erfolgreich sein sollte, ist alles andere als die feine englische Art.

      Dazu zählt auch die Anmerkung: “Sturm will jungen Talenten nicht nur auf, sondern auch neben dem Feld eine Chance geben. Ein Weg mit Risiko.” Es zeichnet sich in der Trainerfrage eine “junge” Lösung ab. Zur Sicherheit betonen die Redakteure gleich dieses Risiko der jungen Lösung, weil dann kann man später sagen, man hätte es ja immer schon gewusst. Ähnlich ist man schon bei der Bestellung des Christopher Houben vorgegangen. Dass jede Veränderung auch ein gewisses Risiko birgt, immer auch die Gefahr eines Misserfolges vorhanden ist, sollte jedem klar sein. Das aber am Alter einiger Protagonisten festzumachen, ist schlicht dumm. Und: Wie alt war eigentlich Gilbert Gress?

      Worauf gründet aber diese Abrechnung, dieses unterschwellige “hinpecken” auf zum Beispiel die neue Geschäftsführung? Der eine ist gerade einmal ein Monat im Amt, der andere ein paar Wochen mehr, und es wird ohne zu reflektieren vermischt, was es an Problemen schon vorher gab und was möglicherweise tatsächlich Kritikpunkte an der neuen Führung wären. Viele Probleme gründen auf der Unfähigkeit früherer Protagonisten. Wie auch in der Kleinen zu lesen, betont Präsident Christian Jauk immer wieder, man hätte mit vielen Baustellen von früher zu kämpfen. Trotzdem scheinen zwei Herren, die erst seit sehr kurzer Zeit im Amt sind, plötzlich für das derzeitige Mittelmaß des SK Sturm verantwortlich zu sein. Das hält keiner objektiven Betrachtung stand, die Ablehnung der alteingesessenen Journaille gegenüber der Sturm-Geschäftsführung hat nach meinem Dafürhalten andere Gründe. Der Informationsfluss klappt nicht mehr wie früher. Man weiß nicht mehr so Bescheid wie früher, die Leitungen in den Vorstand sind nicht mehr derart am Glühen wie noch vor kurzem.

      Und die Geschäftsführung lässt sich nicht auf die Verhaberungs-Presselounge-Stehseiterl-Gespräche ein. Das ist natürlich blöd. Und jetzt soll auch noch ein Trainer kommen, zu dem man sich ein Naheverhältnis wie zu Franco Foda erst wieder aufbauen müsste. Das ist natürlich anstrengend und mit Arbeit verbunden. Man ist schlicht ein bisschen beleidigt, weil man eine Zeit vor sich liegen sieht, wo man arbeiten muss wie ein ganz echter Journalist und die Vorstellung scheint den Redakteuren sauer aufzustoßen. Man sehnt sich nach der guten, alten Zeit. Das tut uns natürlich von Herzen leid, allerdings hoffen wir trotzdem inständigst, dass sich die Angelegenheit in diese Richtung weiterentwickelt und der SK Sturm und seine neue Führung nicht vom Weg abkommt und die propagierten Ziele konsequent weiterverfolgt. Auch wenn es immer wieder Rückschläge und Störfeuer der “Alteingesessenen” geben wird. Kopf hoch, ihr Boys von der Kleinen Zeitung, alles wird gut.
      Quelle: sturm12.at

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